Ber­li­ner Tes­ta­ment – und die tes­ta­men­ta­risch ange­ord­ne­te Ver­zin­sung eines Ver­mächt­nis­ses

Steu­er­pflich­ti­ge Kapi­tal­ein­künf­te kön­nen sich bei einem Ber­li­ner Tes­ta­ment auch aus einer tes­ta­men­ta­risch ange­ord­ne­ten Ver­zin­sung eines Ver­mächt­nis­an­spruchs erge­ben. Zin­sen, die auf einer tes­ta­men­ta­risch ange­ord­ne­ten Ver­zin­sung eines erst fünf Jah­re nach dem Tode des Erb­las­sers fäl­li­gen betag­ten Ver­mächt­nis­an­spruchs beru­hen, sind beim Ver­mächt­nis­neh­mer steu­er­pflich­ti­ge Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 7 EStG.

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Gren­zen der Tes­ta­ments­aus­le­gung

Mit der Aus­le­gung eines Tes­ta­ments, nach wel­chem die Erb­schaft gemäß dem "Ber­li­ner Tes­ta­ment ein­schließ­lich Wie­der­ver­hei­ra­tungs­klau­sel" erfol­gen soll, hat­te sich das Ober­lan­des­ge­richt Hamm zu befas­sen: Im zu ent­schei­de­nen Fall war der Erb­las­ser war in zwei­ter Ehe ver­hei­ra­tet. Aus der ers­ten, geschie­de­nen Ehe hat­te er zwei Kin­der. Im Jahr 2012 errich­te­te der

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Der Pflicht­teils­an­spruch als Nach­lass­ver­bind­lich­keit – Steu­er­spa­ren beim Ber­li­ner Tes­ta­ment

Ist der Pflicht­teils­be­rech­tig­te der Allein­er­be des Ver­pflich­te­ten, so bleibt trotz des zivil­recht­li­chen Erlö­schens des Pflicht­teils­an­spruchs erb­schaft­steu­er­recht­lich sein Recht zur Gel­tend­ma­chung des Pflicht­teils als Fol­ge der Rege­lung in § 10 Abs. 3 ErbStG bestehen. Erklärt der Berech­tig­te in einem sol­chen Fall gegen­über dem Finanz­amt, er mache den Anspruch gel­tend, ist dies erb­schaft­steu­er­recht­lich

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Erbrecht und Tes­ta­ment

Wer Ver­mö­gen oder ande­re ver­äu­ßer­ba­re Wer­te besitzt, soll­te sich früh­zei­tig Gedan­ken dar­über machen, was mit die­sen Din­gen nach sei­nem Tode pas­siert soll. Um sel­ber noch dar­auf Ein­fluss neh­men zu kön­nen, soll­te man sich zu Leb­zei­ten dar­um küm­mern. Damit Ver­mö­gens­strei­tig­kei­ten im Fall des Todes eines Men­schen ver­mie­den wer­den – vor Allem

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Pflicht­teils­straf­klau­sel in der Patch­work-Fami­lie

Oft­mals set­zen sich Ehe­leu­te in einem gemein­sa­men Tes­ta­ment gegen­sei­tig zu ihren Allein­er­ben und ihre Kin­der erst zu Erben nach dem Letzt­versterben­den von ihnen ein. Sol­che Ber­li­ner Tes­ta­men­te ent­hal­ten dann in vie­len Fäl­len eine Straf­klau­sel, wonach die Kin­der, die nicht war­ten wol­len und nach dem Tod des ers­ten Eltern­teils ihren Pflicht­teil

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Schluss­erbe beim Ber­li­ner Tes­ta­ment

Haben sich Ehe­gat­ten durch gemein­schaft­li­ches Tes­ta­ment oder Erb­ver­trag gegen­sei­tig als Erben und Ver­wand­te als Schluss­erben ein­ge­setzt, ist das beim Tod des län­ger leben­den Ehe­gat­ten dem Wer­te nach noch vor­han­de­ne Ver­mö­gen des zuerst ver­stor­be­nen Ehe­gat­ten im Rah­men der Bin­dungs­wir­kung der getrof­fe­nen Ver­fü­gun­gen erb­schaft­steu­er­recht­lich nach § 15 Abs. 3 ErbStG vor­ran­gig und ohne

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Ber­li­ner Tes­ta­ment, Pflicht­teils­ver­zicht und Erb­schaft­steu­er

Haben Ehe­leu­te ihre Kin­der im Wege eines Ber­li­ner Tes­ta­ments zu Schluss­erben ein­ge­setzt und ver­ein­ba­ren die­se mit dem über­le­ben­den Ehe­gat­ten, jeweils gegen Zah­lung einer erst mit des­sen Tod fäl­li­gen Abfin­dung auf die Gel­tend­ma­chung der Pflicht­tei­le nach dem erst­ver­stor­be­nen Ehe­gat­ten zu ver­zich­ten, kön­nen die Kin­der beim Tod des über­le­ben­den Ehe­gat­ten kei­ne Nach­lass­ver­bind­lich­kei­ten

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Ber­li­ner Tes­ta­ment und Pflicht­teils­klau­sel

Bei einem Ber­li­ner Tes­ta­ment mit Ver­wir­kungs­klau­sel (Pflicht­teils­klau­sel) kann der Ein­tritt der auf­lö­sen­den Bedin­gung grund­sätz­lich auch nach dem Tod des längst­le­ben­den Ehe­gat­ten, nach Annah­me der Schluss­erb­schaft und nach Ver­jäh­rung des Pflicht­teils­an­spruchs nach dem Erst­ver­stor­be­nen her­bei­ge­führt wer­den.

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