Wer­bungs­kos­ten­ab­zug für Berufsausbildungskosten

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die Fra­ge vor­ge­legt, ob es mit dem Grund­ge­setz ver­ein­bar ist, dass nach § 9 Abs. 6 EStG Auf­wen­dun­gen des Steu­er­pflich­ti­gen für sei­ne erst­ma­li­ge Berufs­aus­bil­dung oder für ein Erst­stu­di­um, das zugleich eine Erst­aus­bil­dung ver­mit­telt, kei­ne Wer­bungs­kos­ten sind, wenn die­se Berufs­aus­bil­dung oder die­ses Erst­stu­di­um nicht im Rah­men eines Dienstverhältnisses

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Die Kos­ten des Erststudiums

Auf­wen­dun­gen für ein Erst­stu­di­um, wel­ches zugleich eine Erst­aus­bil­dung ver­mit­telt und das nicht im Rah­men eines Dienst­ver­hält­nis­ses statt­ge­fun­den hat, sind nach § 12 Nr. 5 i.V.m. § 4 Abs. 9 EStG (i.d.F. des Bei­trR­LUmsG) kei­ne (vor­weg­ge­nom­me­nen) Betriebs­aus­ga­ben bei den Ein­künf­ten aus selb­stän­di­ger Arbeit. Die­se bereits für die Ver­an­la­gungs­zeit­räu­me ab 2004 anzu­wen­den­den gesetz­li­chen Neu­re­ge­lun­gen in

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Kos­ten der erst­ma­li­gen Berufsausbildung

Der Abzug der Auf­wen­dun­gen für eine erst­ma­li­ge Berufs­aus­bil­dung als Wer­bungs­kos­ten ist gemäß § 9 Abs. 6, § 12 Nr. 5 EStG n.F. aus­ge­schlos­sen. Maß­geb­lich sind im Streit­fall § 9 Abs. 6 und § 12 Nr. 5 EStG in der Fas­sung des Bei­­trei­­bungs­­­rich­t­­li­­ni­en-Umset­­zungs­­­ge­­se­t­­zes (EStG n.F.). Die Neu­reg­lung wur­de im Bun­des­ge­setz­blatt vom 13.12.2011 verkündet.Gemäß Arti­kel 25 Abs.

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Zweit­aus­bil­dung vor Abschluss der ers­ten Ausbildung?

Eine Zweit­aus­bil­dung setzt den Abschluss der ers­ten Aus­bil­dung vor­aus. Vor die­sem Abschluss – etwa bei par­al­lel betrie­be­nen Aus­bil­dun­gen – kann ein­kom­men­steu­er­lich kei­ne Zweit­aus­bil­dung vor­lie­gen. Nach §§ 9 Abs. 6 i.V.m. 12 Nr. 5 EStG (in der Fas­sung des Bei­­trei­­bungs­­­rich­t­­li­­nie-Umset­­zungs­­­ge­­se­t­­zes vom 7. Dezem­ber 2011) dür­fen Auf­wen­dun­gen eines Steu­er­pflich­ti­gen für sei­ne erst­ma­li­ge Berufs­aus­bil­dung oder für

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Stu­di­um nach erfolg­lo­ser vier­jäh­ri­ger Erstausbildung

Nach der sind Auf­wen­dun­gen für ein im Anschluss an das Abitur durch­ge­führ­tes Medi­zin­stu­di­um auch unter Gel­tung des § 12 Nr. 5 EStG als vor­ab ent­stan­de­ne Wer­bungs­kos­ten anzu­er­ken­nen. Die­se Grund­sät­ze gel­ten nach einer Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Müns­ters erst recht in einem Streit­fall, in dem der Klä­ger nach erfolg­los abge­schlos­se­ner vier­jäh­ri­ger Erst­aus­bil­dung ein

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Vom Flug­be­glei­ter zum Berufspiloten

Um die Kos­ten für eine zwei­te (nach­fol­gen­de) Berufs­aus­bil­dung in vol­ler Höhe als Wer­bungs­kos­ten von der Steu­er abset­zen zu kön­nen, ist es nicht von Belang, dass die ers­te Berufs­aus­bil­dung im Sin­ne des § 12 Nr. 5 EStG kei­ne Aus­bil­dung im Rah­men eines öffen­t­­lich-rech­t­­lich geord­ne­ten Aus­bil­dungs­gangs dar­stellt: die Schu­lung zur Flug­be­glei­te­rin reicht hier­für aus.

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Berufs­aus­bil­dungs­kos­ten und die spä­te­re Tätig­keit im Ausland

Auf­wen­dun­gen einer erst­ma­li­gen Berufs­aus­bil­dung kön­nen als vor­ab ent­stan­de­ne Wer­bungs­kos­ten anzu­er­ken­nen sein. § 12 Nr. 5 EStG lässt eben­so wie § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG den Vor­rang des Wer­bungs­kos­ten­ab­zugs und Betriebs­aus­ga­ben­ab­zugs unbe­rührt. Allein die Mög­lich­keit, dass die­se Berufs­tä­tig­keit spä­ter auch im Aus­land aus­ge­übt wer­den könn­te, begrün­det noch kei­nen unmit­tel­ba­ren wirt­schaft­li­chen Zusam­men­hang i.S.

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Wer­bungs­kos­ten bei beruf­li­cher Erst­aus­bil­dung und Erststudium

Die Kos­ten für die beruf­li­che Erst­aus­bil­dung oder das Erst­stu­di­um unmit­tel­bar nach Schul­ab­schluss kön­nen in vol­ler Höhe als (vor­weg­ge­nom­me­ne) Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar sein. Für den Fall von Auf­wen­dun­gen für ein Erst­stu­di­um nach abge­schlos­se­ner Berufs­aus­bil­dung hat der . Nun­mehr ent­schied der Bun­des­fi­nanz­hof in zwei Urtei­len, dass das seit 2004 gel­ten­de Abzugs­ver­bot für Kos­ten eines

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Finan­zie­rung einer ver­län­ger­ten Studienzeit

Eltern mit guten Ein­kom­mens­ver­hält­nis­sen haben ein für die Berufs­aus­bil­dung (hier: Stu­di­en­gang Sino­lo­gie bzw. Ost­asi­en­wis­sen­schaf­ten) sinn­vol­les Aus­lands­se­mes­ter auch bei einer Ver­län­ge­rung der Stu­di­en­zeit zu finan­zie­ren. In dem vom Ober­lan­des­ge­richt Karl­ru­he zu ent­schei­den­den Fall hat der Beklag­te gegen den Klä­ger einen Unter­halts­an­spruch aus § 1601 BGB. Der Unter­halts­an­spruch umfasst nach § 1610

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Pilo­ten-Aus­bil­dungs­kos­ten

Auf­wen­dun­gen zur Aus­bil­dung zum Ver­kehrs­flug­zeug­füh­rer kön­nen nach Ansicht des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf im Rah­men der Ein­kom­men­steu­er nicht berück­sich­tigt wer­den. Nach der zum 1. April 2004 ein­ge­führ­ten Neu­re­ge­lung des § 12 Nr. 5 EStG sei­en Auf­wen­dun­gen für eine erst­ma­li­ge Berufs­aus­bil­dung und für ein Erst­stu­di­um, wenn die­se nicht im Rah­men eines Dienst­ver­hält­nis­ses statt­fän­den, nur

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Die Kos­ten für die Logopädieschule

Schul­geld­zah­lun­gen für den Besuch einer Logo­pä­die­schu­le sind nach einem aktu­el­len Urteil des Finanz­ge­richts Rhein­­land-Pfalz im Rah­men der Ein­kom­men­steu­er­ver­an­la­gung nicht als Son­der­aus­ga­ben abzugs­fä­hig. Ein sol­cher Son­der­aus­ga­ben­ab­zug sei nur für Ersatz­schu­len mög­lich. Eine Logo­pä­die­schu­le sei aber, selbst wenn sie im Sin­ne des Logo­pä­die­ge­set­zes staat­li­che aner­kannt sei, kei­ne Ersatz­schu­le, da es in Rheinland-Pfalz

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Vor­läu­fi­ge Steuerfestsetzungen

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat die Lis­te der Punk­te aktua­li­siert, bei denen im Hin­blick auf anhän­gi­ge Mus­ter­ver­fah­ren im Rah­men der Ein­kom­men­steu­er­ver­an­la­gung die Steu­er­fest­set­zung der­zeit nur vor­läu­fig erfol­gen soll. Dem­nach sind Fest­set­zun­gen der Ein­kom­men­steu­er gemäß § 165 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, 4 AO hin­sicht­lich fol­gen­der Punk­te im Hin­blick auf die Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit und ver­fas­sungs­kon­for­me Aus­le­gung der

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Pilo­ten­aus­bil­dung

Auf­wen­dun­gen des Steu­er­pflich­ti­gen für sei­ne erst­ma­li­ge Berufs­aus­bil­dung und für ein Erst­stu­di­um dür­fen nach § 12 Nr. 5 2. Halb­satz EStG weder bei den ein­zel­nen Ein­kunfts­ar­ten noch vom Gesamt­be­trag der Ein­künf­te abge­zo­gen wer­den, wenn die­se nicht im Rah­men eines Dienst­ver­hält­nis­ses statt­fin­den. In einem jetzt vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Rechts­streit war zwi­schen dem

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