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Goog­le Earth – und die Ver­pi­xelung von Grund­stü­cken

Der Kar­ten­dienst Goog­le Earth und das damit ver­bun­de­ne Recht auf Infor­ma­ti­ons­frei­heit, die auch das Bereit­stel­len von Infor­ma­tio­nen aus Art. 5 Abs. 1 GG erfasst, sowie das Recht auf freie Berufs­aus­übung aus Art. 12 GG ist für höher­wer­tig anzu­se­hen als der Ein­griff in die Pri­vat­sphä­re eines Grund­stücks­be­woh­ners, der die Ver­pi­xelung sei­nes Grund­stücks gefor­dert

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Corona - und der eingeschränkte Schulbetrieb

Coro­na – und der ein­ge­schränk­te Schul­be­trieb

Die Schlie­ßung von Schu­len ist im Infek­ti­ons­schutz­ge­setz aus­drück­lich als Mög­lich­keit vor­ge­se­hen. Beein­träch­ti­gun­gen in der grund­recht­lich geschütz­ten Berufs­aus­übung (Art. 12 GG) und der all­ge­mei­nen Hand­lungs­frei­heit (Art. 2 Abs. 1 GG) sind hin­zu­neh­men. Mit die­ser Begrün­dung hat der Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Eil­an­trag einer Mut­ter und ihres Soh­nes gegen die

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Corona - und das Tattoo - Studio

Coro­na – und das Tat­too – Stu­dio

Das Erbrin­gen der Dienst­leis­tung des Täto­wie­rens außer­halb des Gesichts­be­reichs darf nicht unter­sagt wer­den. Die SARS-CoV-2-Bekäm­p­­fungs­­­ver­­or­d­­nung in Ver­bin­dung mit der ver­öf­fent­lich­ten Posi­tiv­lis­te vom 4.Mai 2020 greift in nicht gerecht­fer­tig­ter Wei­se in die Berufs­aus­übungs­frei­heit eines Täto­wie­rers ein. Mit die­ser Begrün­dung hat das Schles­­wig-Hol­stei­­ni­­sche Ver­wal­tungs­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall im Wege der

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Gastronomiebetrieb und die Corona-Schutz-Verordnung

Gas­tro­no­mie­be­trieb und die Coro­na-Schutz-Ver­ord­nung

Die Schlie­ßung von Gas­tro­no­mie­be­trie­ben ist mit dem Grund­recht der Berufs­aus­übungs­frei­heit ver­ein­bar und noch ver­hält­nis­mä­ßig. So hat das Säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Nor­men­kon­troll­ver­fah­ren ent­schie­den und dem Antrag einer Betrei­be­rin von meh­re­ren Gas­tro­no­mie­be­trie­ben im Frei­staat Sach­sen, die Säch­si­sche Coro­­na-Schutz-Ver­­or­d­­nung (SächsCo­ro­naSch­VO) vom 17. April 2020 (SächsGVBl. S. 170) vor­läu­fig

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Restaurant

Geschlos­se­ne Gat­stät­ten

In Gas­tro­no­mie­be­trie­ben kom­men Men­schen häu­fig zusam­men, um in „gesel­li­ger Run­de“ Spei­sen und Geträn­ke zu sich zu neh­men. Gera­de in Anbe­tracht die­ser sozia­len Bedeu­tung von Gast­stät­ten erschei­ne die vor­über­ge­hen­de Schlie­ßung die­ser Ein­rich­tun­gen als nicht unwe­sent­lich für die vom Ver­ord­nungs­ge­ber bezweck­te Ver­hin­de­rung wei­te­rer Infek­ti­ons­ket­ten. So hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt des Lan­des Sach­­sen-Anhalt in

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Einkaufszentrum

Auch über 800 m²…

Bei der Unter­sa­gung des Betriebs von Ver­kaufs­stel­len des Ein­zel­han­dels, die 800 m² Ver­kaufs­flä­che über­schrei­ten, han­delt es sich um einen nicht gerecht­fer­tig­ten Ein­griff in die Berufs­aus­übung. Außer­dem ver­stößt die Vor­schrift gegen den Gleich­heits­satz des Art. 3 Abs. 1 GG. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ham­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und im Wege der

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Das Grab in der Kirche

Das Grab in der Kir­che

Das Gewicht einer reli­giö­sen Ver­hal­tens­vor­ga­be ist eine genu­in reli­giö­se Fra­ge, die der selb­stän­di­gen Beur­tei­lung durch die staat­li­chen Gerich­te ent­zo­gen ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ein Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs Baden-Wür­t­­te­m­­berg auf­ge­ho­ben, mit dem einer Glau­bens­ge­mein­schaft die Ein­rich­tung einer Begräb­nis­stät­te für Gemein­de­pries­ter in ihrer Kir­che ver­sagt wor­den war. Bei der

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Schockwerbung durch Rechtsanwälte

Schock­wer­bung durch Rechts­an­wäl­te

Dass für die Wer­bung von Rechts­an­wäl­ten – vor dem Hin­ter­grund ihrer Stel­lung als Organ der Rechts­pfle­ge – ein Sach­lich­keits­ge­bot gilt, ist ver­fas­sungs­recht­lich unbe­denk­lich. Mit die­ser Begrün­dung hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines Rechts­an­walts gegen anwalts­ge­richt­li­che Ent­schei­dun­gen und Beschei­de der Rechts­an­walts­kam­mer über die berufs­recht­li­che Beur­tei­lung einer geplan­ten Wer­be­maß­nah­me nicht zur Ent­schei­dung

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Ärztliches Berufsrecht - und die Teil-Berufsausübungsgemeinschaft

Ärzt­li­ches Berufs­recht – und die Teil-Berufs­aus­übungs­ge­mein­schaft

Die Bestim­mung des § 18 Abs. 1 Satz 3 Fall 1 der Berufs­ord­nung für Ärz­te der Lan­des­ärz­te­kam­mer Baden-Wür­t­­te­m­­berg, wonach eine Umge­hung des § 31 der Berufs­ord­nung und damit kein gemäß § 18 der Berufs­ord­nung zuläs­si­ger Zusam­men­schluss zur gemein­sa­men Aus­übung des Arzt­be­rufs ins­be­son­de­re dann vor­liegt, wenn sich der Bei­trag des Arz­tes auf das Erbrin­gen

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Überlassung todbringender Medikamente an Sterbewillige

Über­las­sung tod­brin­gen­der Medi­ka­men­te an Ster­be­wil­li­ge

Eine Ärz­te­kam­mer darf die Berufs­aus­übung ihrer Mit­glie­der zwar über­wa­chen und bei dro­hen­den Pflicht­ver­stö­ßen Unter­sa­gungs­ver­fü­gun­gen erlas­sen, aber sie darf kein unein­ge­schränk­tes Ver­bot der Über­las­sung tod­brin­gen­der Medi­ka­men­te an Ster­be­wil­li­ge einem Arzt gegen­über aus­ge­spre­chen. Denn dar­in liegt eine Ver­let­zung der Frei­heit der Berufs­aus­übung (Art 12 GG) und der Gewis­sens­frei­heit (Art. 2 Abs 1 GG). Mit

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Optometristen

Opto­me­tris­ten

Augen­ärz­te und ihr Berufs­ver­band sind durch die Sat­zung zur Fort­bil­dung von Augen­op­ti­kern zu Opto­me­tris­ten weder in ihrem Grund­recht auf Berufs­aus­übungs­frei­heit (Art. 12 Abs. 1 GG) noch im Schutz­be­reich des ein­ge­rich­te­ten und aus­ge­üb­ten Gewer­be­be­triebs (Art. 14 Abs. 1 GG) ver­letzt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt eine Nor­men­kon­troll­kla­ge der Augen­ärz­te und ihres

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