Ärzt­li­ches Berufs­recht – und die Teil-Berufs­aus­übungs­ge­mein­schaft

Die Bestim­mung des § 18 Abs. 1 Satz 3 Fall 1 der Berufs­ord­nung für Ärz­te der Lan­des­ärz­te­kam­mer Baden-Wür­t­­te­m­berg, wonach eine Umge­hung des § 31 der Berufs­ord­nung und damit kein gemäß § 18 der Berufs­ord­nung zuläs­si­ger Zusam­men­schluss zur gemein­sa­men Aus­übung des Arzt­be­rufs ins­be­son­de­re dann vor­liegt, wenn sich der Bei­trag des Arz­tes auf das Erbrin­gen

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Auf­lö­sung einer zahn­ärzt­li­chen Gemein­schafts­pra­xis wäh­rend des lau­fen­den Kalen­der­jah­res

Beim Wech­sel eines Zahn­arz­tes von einer Gemein­schafts­pra­xis in eine Ein­zel­pra­xis ist kei­ne jah­res­be­zo­ge­ne Berech­nung der Punkt­men­gen­gren­zen nach § 85 Abs 4b SGB V vor­zu­neh­men, son­dern für bei­de Zeit­räu­me die Aus­wir­kun­gen der Degres­si­ons­re­ge­lung getrennt zu erfas­sen. war ver­langt § 85 Abs 4b SGB V im Grund­satz eine jah­res­be­zo­ge­ne Berech­nung. Auf der

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Nach­ver­trag­li­che Wett­be­werbs­ver­bo­te beim Aus­schei­den eines Arz­tes aus der Pra­xis-GbR

Mit einem Anspruch auf Unter­las­sung ärzt­li­cher Kon­kur­renz­tä­tig­keit nach dem Aus­schluss eines Arz­tes aus einer Pra­xis-GbR hat­te sich das Land­ge­richt Hei­del­berg zu befas­sen: Die im Gesell­schafts­ver­trag nie­der­ge­leg­te Unter­las­sungs­ver­pflich­tung ist gemäß § 138 Abs. 1 BGB nich­tig, wenn sie die durch Art. 12 Abs. 1 GG geschütz­te Berufs­aus­übungs­frei­heit des aus­schei­den­den Arz­tes in unver­hält­nis­mä­ßi­ger Wei­se

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Kas­sen­arzt-Ltd.

Ein ein­zel­ner Arzt (Zahn­arzt, Psy­cho­the­ra­peut) kann sei­ne ver­trags­ärzt­li­che Tätig­keit nicht in der Rechts­form einer juris­ti­schen Per­son des Pri­vat­rechts aus­üben. Nach § 95 Abs 1 Satz 1 SGB V kön­nen nur Ärz­te bzw Psy­cho­the­ra­peu­ten als natür­li­che Per­so­nen zur ver­trags­ärzt­li­chen Ver­sor­gung zuge­las­sen wer­den. § 95 Abs 1 SGB V sieht Aus­nah­men für das MVZ vor;

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