Wis­sent­li­che Pflicht­ver­let­zun­gen – und der Leis­tungs­aus­schluss in der Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung

Der Deckungs­aus­schluss für Scha­den­ver­ur­sa­chung durch wis­sent­li­che Pflicht­ver­let­zung greift auch dann, wenn der­sel­be Scha­den nicht nur durch eine wis­sent­li­che Pflicht­ver­let­zung, son­dern (mög­li­cher­wei­se) auch durch wei­te­re, nicht wis­sent­li­che Pflicht­ver­let­zun­gen mit­ver­ur­sacht wor­den ist. Damit erteilt der Bun­des­ge­richts­hof der Ansicht des Ober­lan­des­ge­richts Cel­le eine Absa­ge, der Ver­si­che­rungs­schutz der Ver­mö­gens­scha­den­haft­pflicht­ver­si­che­rung ent­fal­le infol­ge des Leis­tungs­aus­schlus­ses für

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Mit­ver­si­che­rung von Ärz­ten in der Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung eines Kran­ken­hau­ses

Die Mit­ver­si­che­rung der ange­stell­ten Kli­nik­ärz­te in der Btriebs­haft­pflicht­ver­si­che­rung stellt kei­nen geld­wer­ten Vor­teil dar, da für die­se Ärz­te kei­ne Pflicht zum Abschluss einer Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung gem. § 30 Satz 1 Nr. 6 HBKG besteht. Nach § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG gehö­ren u. a. Bezü­ge und Vor­tei­le, die für eine Beschäf­ti­gung im öffent­li­chen oder

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Wis­sent­li­che Pflicht­ver­let­zung – und die Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung

Für den Aus­schluss­grund der Wis­sent­lich­keit der Pflicht­ver­let­zung ist der Ver­si­che­rer dar­­­le­gungs- und beweis­pflich­tig. Hier­für hat er – wenn es sich nicht um die Ver­let­zung ele­men­ta­rer beruf­li­cher Pflich­ten han­delt, deren Kennt­nis nach der Lebens­er­fah­rung bei jedem Berufs­an­ge­hö­ri­gen vor­aus­ge­setzt wer­den kann – Anknüp­fungs­tat­sa­chen vor­zu­tra­gen, die als schlüs­si­ge Indi­zi­en für eine wis­sent­li­che Pflicht­ver­let­zung

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Aus­kunft über die Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung

Nach § 51 Abs. 6 Satz 2 Halb­satz 1 BRAO – ein­ge­fügt durch das Gesetz zur Stär­kung der Selbst­ver­wal­tung der Rechts­an­walt­schaft vom 26.03.2007 – erteilt die Rechts­an­walts­kam­mer Drit­ten zur Gel­tend­ma­chung von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen auf Antrag Aus­kunft über den Namen und die Adres­se der Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung des Rechts­an­walts sowie die Ver­si­che­rungs­num­mer, soweit der Rechts­an­walt kein über­wie­gen­des

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Prä­mi­en­be­rech­nung nach Hono­rar­vo­lu­men in der Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung

Eine Klau­sel in einer Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung für Archi­tek­ten, die die Ver­let­zung der Pflicht zu zutref­fen­den Anga­ben über die für die Bei­trags­hö­he maß­geb­li­chen Hono­rar­um­sät­ze durch eine Ver­trags­stra­fe in Höhe des fünf­fa­chen Betra­ges der dar­aus fol­gen­den Prä­mi­en­dif­fe­renz sank­tio­niert, benach­tei­ligt den Ver­si­che­rungs­neh­mer unan­ge­mes­sen und ist des­halb unwirk­sam. Es kann dabei für den Bun­des­ge­richts­hof offen

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Aus­län­di­sche Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaf­ten ohne Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung

Aus­län­di­sche Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaf­ten ohne Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung sind in Deutsch­land nicht zur Steu­er­be­ra­tung im Inland befugt. So ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof, dass eine in Groß­bri­tan­ni­en regis­trier­te Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft mit Nie­der­las­sun­gen in Bel­gi­en und den Nie­der­lan­den kei­ne geschäfts­mä­ßi­ge Hil­fe in Steu­er­sa­chen für Steu­er­pflich­ti­ge in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land leis­ten darf, wenn sie nicht über eine Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung

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Berufs­haft­pflicht der Nota­re und die Ver­trau­ens­scha­den­ver­si­che­rung

Ent­schei­dun­gen des Bun­des­ge­richts­hofs zur Vor­leis­tungs­pflicht der Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rer von Nota­ren und zu den Regress­an­sprü­chen gegen Notar­kam­mer und Ver­trau­ens­scha­den­ver­si­che­rer (§ 19 a Abs. 2 BNo­tO) In dem ers­ten der bei­den jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Ver­fah­ren ver­langt die Klä­ge­rin von der Beklag­ten als ehe­ma­li­gem Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rer eines Notars die Erstat­tung ihrer Schä­den aus meh­re­ren Haft­pflicht­fäl­len, nach­dem

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Das Rechts­an­walts-Ander­kon­to und die Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung

Allein die Eröff­nung eines Ander­kon­tos durch einen Rechts­an­walt und die Aus­zah­lung des durch Über­wei­sung ein­ge­gan­ge­nen Gut­ha­bens an den Auf­trag­ge­ber ist kei­ne ver­si­cher­te "anwalt­li­che Berufs­tä­tig­keit". Ein in die­sem Zusam­men­hang begrün­de­ter Scha­dens­er­satz­an­spruch ist des­halb von der Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung nicht gedeckt. Inhalts­über­sichtGesetz­li­che Haf­tungs­be­stim­mungAnspruch auf Her­aus­ga­be des erlang­ten Geld­be­tra­gesTreu­hand­tä­tig­keit ist kei­ne anwalt­li­che Berufs­tä­tig­keit……und auch kei­ne

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Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung – Ver­si­che­rungs­pflicht für Archi­tek­ten

Weil er kei­ne Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung vor­ge­hal­ten und des­halb sei­ne Berufs­pflich­ten schuld­haft ver­letzt hat, hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz als Berufs­ge­richt für Archi­tek­ten­be­ru­fe einem frei­en Archi­tek­ten eine Geld­bu­ße auf­er­legt. Dem (rhein­­land-pfäl­zi­­schen) Berufs­ge­richt für Archi­tek­ten­be­ru­fe beim Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz obliegt die Ahn­dung von schuld­haf­ten Berufs­pflicht­ver­let­zun­gen von Mit­glie­dern der Archi­tek­ten­kam­mer Rhein­­land-Pfalz. Der freie Archi­tekt ist in

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Nach­haf­tung aus der Archi­tek­ten­ge­mein­schaft und die Berufs­haft­pflicht

Die Nach­haf­tung eines Archi­tek­ten, der aus einer Archi­tek­ten­ge­mein­schaft aus­ge­schie­den ist, für einen nach sei­nem Aus­schei­den began­ge­nen haf­tungs­be­grün­den­den Ver­stoß eines in der Gemein­schaft ver­blie­be­nen Archi­tek­ten, ist in der von der Archi­tek­ten­ge­mein­schaft fort­ge­setz­ten Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung mit­ver­si­chert. Wer­den in einem sol­chen Fall der aus­ge­schie­de­ne Archi­tekt und die übri­gen Mit­glie­der der Archi­tek­ten­ge­mein­schaft gemein­sam als Gesamt­schuld­ner

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Aus­kunfts­an­spruch gegen die Rechts­an­walts­kam­mer

Der Aus­kunfts­an­spruch eines mög­li­cher­wei­se geschä­dig­ten Man­dan­ten gegen eine Rechts­an­walts­kam­mer auf Anga­be des Haft­pflicht­ver­si­che­rers des Rechts­an­walts besteht grund­sätz­lich nur in den Fäl­len eines mög­li­chen Direkt­an­spruchs gegen den Ver­si­che­rer. Anspruchs­grund­la­ge für den gel­tend gemach­ten Anspruch auf Mit­tei­lung des Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rers und der Ver­si­che­rungs­num­mer des Rechts­an­walts ist § 51 Abs. 6 S. 2 BRAO. Bei dem

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Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung einer ange­stell­ten Recht­an­wäl­tin

Nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs führt die Über­nah­me der Bei­trä­ge zur Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung einer ange­stell­ten Rechts­an­wäl­tin durch den Arbeit­ge­ber zu Arbeits­lohn. Die Bei­trags­zah­lung erfolgt in ers­ter Linie im Inter­es­se der Arbeit­neh­me­rin. Ein mög­li­ches eigen­be­trieb­li­ches Inter­es­se auch des Arbeit­ge­bers ist nicht aus­schlag­ge­bend.

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