Die Werbung eines Apothekers

Die Wer­bung eines Apo­the­kers

Mit der Gewäh­rung von 1‑Eu­ro-Wer­t­gut­­schei­­nen für die Ein­lö­sung von Rezep­ten über­schrei­ten Apo­the­ker die Baga­tell­gren­ze und ver­sto­ßen gegen die gesetz­li­chen Vor­schrif­ten über die Arz­nei­mit­tel­preis­bin­dung. So das Berufs­ge­richt für Heil­be­ru­fe bei dem Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin, das acht Apo­the­kern, die mit 1‑Eu­ro-Wer­t­gut­­schei­­nen für die Ein­lö­sung von Rezep­ten gewor­ben haben, wegen Ver­sto­ßes gegen ihre Berufs­pflich­ten

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Rezeptprämie in der Apotheke

Rezept­prä­mie in der Apo­the­ke

Bekommt ein Kun­de in einer Apo­the­ke für die Ein­lö­sung eines Rezepts pro ver­schrei­bungs­pflich­ti­gem Arz­nei­mit­tel einen Ein­kaufs­gut­schein im Wert von 1 Euro geschenkt, so stellt die­ses Ver­hal­ten eine Berufs­pflicht­ver­let­zung dar. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­be­rufs­ge­richt für Heil­be­ru­fe bei dem Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz auf Antrag der Lan­de­s­apo­the­ker­kam­mer einen Apo­the­ker wegen eines

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Grundsatz der einheitlichen Pflichtverletzung im berufsgerichtlichen Verfahren

Grund­satz der ein­heit­li­chen Pflicht­ver­let­zung im berufs­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren

Der Grund­satz der ein­heit­li­chen Pflicht­ver­let­zung im berufs­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren gebie­tet die Ein­be­zie­hung erkenn­bar sach­lich und zeit­lich zusam­men­hän­gen­der Pflicht­ver­let­zun­gen in ein gericht­li­ches Ver­fah­ren. Nach berufs­ge­richt­li­cher Ver­ur­tei­lung hin­dert dies die spä­te­re Ahn­dung so zusam­men­hän­gen­der Pflicht­ver­let­zun­gen in einem neu­en Ver­fah­ren. Im Berufs­recht gilt all­ge­mein der Grund­satz der ein­heit­li­chen Pflicht­ver­let­zung , der auch für Dis­zi­pli­nar­maß­nah­men

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Nichtzahlung von Kammerbeiträgen als Berufspflichtverletzung

Nicht­zah­lung von Kam­mer­bei­trä­gen als Berufs­pflicht­ver­let­zung

Die Pflicht zur Leis­tung der Kam­mer­bei­trä­ge (§ 61 Abs. 1 Satz 1 WPO) stellt eine Berufs­pflicht im Sin­ne des § 67 Abs. 1 WPO dar. Die schuld­haf­te Nicht­zah­lung ist des­halb eine ahn­dungs­fä­hi­ge Berufs­pflicht­ver­let­zung. Die ver­ei­dig­ten Buch­prü­fer sind nach § 128 Abs. 3 WPO Mit­glie­der der Wirt­schafts­prü­ferkam­mern. Schon auf­grund die­ser Mit­glied­schaft unter­liegt ein ver­ei­dig­ter Buch­prü­fer

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Nichtzahlung einer Geldbuße und das Berufsrecht

Nicht­zah­lung einer Geld­bu­ße und das Berufs­recht

Die Nicht­be­zah­lung einer wegen einer Berufs­pflicht­ver­let­zung ver­häng­ten Geld­bu­ße begrün­det regel­mä­ßig kei­ne geson­dert zu ahn­den­de Berufs­pflicht­ver­let­zung. Der Grund­satz der ein­heit­li­chen Pflicht­ver­let­zung im berufs­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren gebie­tet die Ein­be­zie­hung erkenn­bar sach­lich und zeit­lich zusam­men­hän­gen­der Pflicht­ver­let­zun­gen in ein gericht­li­ches Ver­fah­ren. Nach berufs­ge­richt­li­cher Ver­ur­tei­lung hin­dert dies die spä­te­re Ahn­dung so zusam­men­hän­gen­der Pflicht­ver­let­zun­gen in einem neu­en

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Unzuverlässigkeit des Bezirksschornsteinfegermeisters und die Feurstättenschau durch seinen Gesellen

Unzu­ver­läs­sig­keit des Bezirks­schorn­stein­fe­ger­meis­ters und die Feur­stät­ten­schau durch sei­nen Gesel­len

Ein Bezirks­schorn­stein­fe­ger, der ent­ge­gen sei­ner gesetz­li­chen Ver­pflich­tung in grö­ße­rem Umfang Feu­er­stät­ten­schau­en nicht selbst durch­führt, son­dern sei­nem Gesel­len über­lässt, ver­letzt sei­ne Berufs­pflich­ten so schwer­wie­gend, dass die hier­auf beru­hen­de Unzu­ver­läs­sig­keit des Antrag­stel­lers zwin­gend zum Wider­ruf sei­ner Bestel­lung als Bezirks­schorn­stein­fe­ger­meis­ter führt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Schwe­rin in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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