Eine kon­fes­si­ons­lo­se Bewer­bung für eine Stel­le bei der Kirche

Es ist nicht zu bean­stan­den, dass ein Werk der Evan­ge­li­schen Kir­che für eine aus­ge­schrie­be­ne Tätig­keit eine Iden­ti­fi­ka­ti­on mit ihm for­dert, die nach außen durch die Kir­chen­mit­glied­schaft doku­men­tiert wird. Des­halb darf ein kon­fes­si­ons­lo­ser Bewer­ber unbe­rück­sich­tigt blei­ben. Eine Ungleich­be­hand­lung ist im Hin­blick auf das ver­fas­sungs­recht­li­che Selbst­be­stim­mungs­recht der Kir­chen (Art. 140 GG) nach

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Kirch­li­che Beschäftigungsverhältnisse

Kir­chen haben nach Auf­fas­sung des Euro­päi­schen Gerichts­hofs für Men­schen­rech­te das Recht, ihre eige­nen Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­se ohne staat­li­che Ein­grif­fe zu regeln. So hat jetzt der Euro­päi­sche Gerichts­hof für Men­schen­rech­te in drei bei ihm anhän­gi­gen Beschwer­de­ver­fah­ren ent­schie­den, dass die Ver­fah­ren kein nach deut­schem Recht aner­kann­tes Recht betref­fen, so dass Arti­kel 6 EMRK nicht ver­letzt ist.

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