Investitionen im originär gewerblichen Bereich einer Besitzgesellschaft - und die zulagenrechtliche Merkmalsübertragung

Inves­ti­tio­nen im ori­gi­när gewerb­li­chen Bereich einer Besitz­ge­sell­schaft – und die zula­gen­recht­li­che Merk­mals­über­tra­gung

Die von einer Betriebs­ge­sell­schaft ver­wirk­lich­te Tat­be­stand­vor­aus­set­zung "ver­ar­bei­ten­des Gewer­be" ist nicht auf die Besitz­ge­sell­schaft zu über­tra­gen, wenn die von die­ser durch­ge­führ­ten Inves­ti­tio­nen nicht die im Rah­men der Betriebs­auf­spal­tung zur Nut­zung über­las­se­nen Wirt­schafts­gü­ter betref­fen, son­dern Wirt­schafts­gü­ter, die einer ori­gi­när gewerb­li­chen Tätig­keit die­nen. Nach § 2 Abs. 1 Satz 1 InvZulG 2010 sind begüns­tig­te Inves­ti­tio­nen die

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Betriebsaufspaltung - und die Aktivierung eines Instandhaltungsanspruchs

Betriebs­auf­spal­tung – und die Akti­vie­rung eines Instand­hal­tungs­an­spruchs

Es besteht kei­ne Pflicht zur Akti­vie­rung eines Instand­hal­tungs­an­spruchs. Dies gilt auch für die Besitz­ge­sell­schaft im Fall einer Betriebs­auf­spal­tung. Nach § 4 Abs. 1, § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG hat die Ver­päch­te­rin in ihren Bilan­zen u.a. die ihr zuzu­rech­nen­den Wirt­schafts­gü­ter mit den sich aus § 6 EStG erge­ben­den Wer­ten anzu­set­zen. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung beinhal­tet

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Landwirtschaftliche Betriebsaufspaltung - und die ungesunde Bodenverteilung

Land­wirt­schaft­li­che Betriebs­auf­spal­tung – und die unge­sun­de Boden­ver­tei­lung

Nach § 9 Abs. 1 Nr. 1 GrdstVG darf die Geneh­mi­gung zur Ver­äu­ße­rung eines land­wirt­schaft­li­chen Grund­stücks ver­sagt wer­den, wenn Tat­sa­chen vor­lie­gen, aus denen sich ergibt, dass die Ver­äu­ße­rung eine unge­sun­de Ver­tei­lung des Grund und Bodens bedeu­te­te. Nach Absatz 2 der Vor­schrift liegt eine unge­sun­de Boden­ver­tei­lung dann vor, wenn die Ver­äu­ße­rung Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung der

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Betriebsaufspaltung - und die erforderliche personelle Verflechtung

Betriebs­auf­spal­tung – und die erfor­der­li­che per­so­nel­le Ver­flech­tung

Die für die Betriebs­auf­spal­tung erfor­der­li­che sach­li­che Ver­flech­tung ergibt sich u.a. dar­aus, dass die im Allein­ei­gen­tum des Klä­gers ste­hen­den, an die GmbH –Betriebs­ge­sell­schaft– ver­pach­te­ten Grund­stü­cke die räum­li­che und funk­tio­na­le Grund­la­ge ihrer Geschäfts­tä­tig­keit bil­de­ten und es ihr ermög­lich­ten, ihren Geschäfts­be­trieb aus­zu­üben . Eine für die Betriebs­auf­spal­tung eben­falls erfor­der­li­che per­so­nel­le Ver­flech­tung liegt vor,

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Erweiterte Kürzung zur Ermittlung des Gewerbeertrags

Erwei­ter­te Kür­zung zur Ermitt­lung des Gewer­be­er­trags

Gemäß § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG 2002 kön­nen Unter­neh­men, die aus­schließ­lich eige­nen Grund­be­sitz ver­wal­ten, auf Antrag den Gewer­be­er­trag statt um einen bestimm­ten Pro­zent­satz des Ein­heits­werts des Grund­be­sit­zes um den Teil des Gewer­be­er­tra­ges kür­zen, der auf die Ver­wal­tung und Nut­zung des eige­nen Grund­be­sit­zes ent­fällt. Zweck die­ser erwei­ter­ten Kür­zung ist es, die von

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Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer verfassungswidrig?

Bemes­sungs­grund­la­ge für die Grund­er­werb­steu­er ver­fas­sungs­wid­rig?

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen jetzt förm­lich auf­ge­for­dert, einem Revi­si­ons­ver­fah­ren zur Grund­er­werb­steu­er bei­zu­tre­ten, in dem die Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der Grund­be­sitz­be­wer­tung zu prü­fen ist. Auf dem Prüf­stand steht frei­lich nicht die Grund­er­werb­steu­er an sich, son­dern nur die Bestim­mung der Bemes­sungs­grund­la­ge für eine bestimm­te Fall­ge­stal­tung, in der nicht unmit­tel­bar ein Grund­stück

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