Absen­kung der Ein­gangs­be­sol­dung für Beam­te und Rich­ter

Auch das beson­de­re Treue­ver­hält­nis ver­pflich­tet Beam­te nicht dazu, stär­ker als ande­re zur Kon­so­li­die­rung öffent­li­cher Haus­hal­te bei­zu­tra­gen. Eine Ein­schrän­kung des Grund­sat­zes der amts­an­ge­mes­se­nen Ali­men­tie­rung aus rein finan­zi­el­len Grün­den kann zur Bewäl­ti­gung einer der in Art. 109 Abs. 3 Satz 2 GG genann­ten Aus­nah­me­si­tua­tio­nen nur in Ansatz gebracht wer­den, wenn die betref­fen­de gesetz­ge­be­ri­sche Maß­nah­me

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Die nie­der­säch­si­sche Beam­ten­be­sol­dung ist nicht amts­an­ge­mes­sen

Die Besol­dung der Beam­ten des Lan­des Nie­der­sach­sen in den Besol­dungs­grup­pen A 8 und A 11 war in den Jah­ren 2005 bis 2012 und 2014 in ver­fas­sungs­wid­ri­ger Wei­se zu nied­rig bemes­sen; das Glei­che gilt für die Besol­dung der Beam­ten in den Besol­dungs­grup­pen A 9 und A 12 in den Jah­ren 2014 bis 2016. Die­se Mei­nung hat jetzt

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Besol­dungs­re­form für rhein­land-pfäl­zi­sche Pro­fes­so­ren

Die mit Wir­kung vom 1. Janu­ar 2013 im Land Rhein­­land-Pfalz ein­ge­führ­te teil­wei­se Anrech­nung des erhöh­ten Grund­ge­halts auf die Leis­tungs­be­zü­ge von Pro­fes­so­ren ist nach Ansicht des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts ver­fas­sungs­ge­mäß. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schie­de­nen Fall hat­te ein Pro­fes­sor geklagt, der Dienst des beklag­ten Lan­des Rhein­­land-Pfalz stand. Er bezog dort

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Über­tra­gung eines höhe­ren Sta­tusam­tes – und die War­te­frist im rhein­land-pfäl­zi­schen Besol­dungs­recht

Die Ein­füh­rung einer "War­te­frist" hin­sicht­lich der Besol­dung bei Über­tra­gung eines höhe­ren Sta­tusam­tes stellt eine dem ein­fa­chen Gesetz­ge­ber ver­wehr­te struk­tu­rel­le Ver­än­de­rung und kei­ne blo­ße Modi­fi­ka­ti­on eines her­ge­brach­ten Grund­sat­zes des Berufs­be­am­ten­tums dar. Zwar ist es dem Gesetz­ge­ber grund­sätz­lich nicht ver­wehrt, das Besol­dungs­ge­fü­ge anders zu struk­tu­rie­ren. Er muss jedoch gewähr­leis­ten, dass mit einem

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Rich­ter­be­sol­dung – und die frü­he­re Tätig­keit als Flug­gast­ab­fer­ti­ger

Eine Vor­tä­tig­keit eines Rich­ters kann nur dann i.S.v. § 38a Abs. 1 Nr. 3 Alt. 2 BBesG Bln für den Erwerb der nach § 9 Nr. 4 DRiG not­wen­di­gen sozia­len Kom­pe­tenz för­der­lich sein, wenn die Stär­kung der für den Beruf des Rich­ters wesent­li­chen Ele­men­te der sozia­len Kom­pe­tenz im Vor­der­grund die­ser Vor­tä­tig­keit gestan­den hat und für

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Der über­be­zahl­te Beam­te – und die Ver­jäh­rung der Rück­for­de­rungs­an­sprü­che

Hat die Ver­sor­gungs­be­hör­de kon­kre­te Anhalts­punk­te für ren­ten­recht­li­che (Vorbeschäftigungs-)Zeiten des Beam­ten, muss der Dienst­herr vor der Fest­set­zung des Ruhe­ge­halts beim Trä­ger der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung nach­fra­gen, ob eine Ren­te bezo­gen wird oder ein Ren­ten­an­spruch besteht. Das hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig heu­te ent­schie­den. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall hat­te ein

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Der Streit um die höhe­re Bewer­tung des Dienst­pos­tens – und die Kla­ge des Beam­ten

Die Kla­ge eines Beam­ten mit dem allei­ni­gen Ziel, dass der von ihm wahr­ge­nom­me­ne Dienst­pos­ten höher bewer­tet wird, ist unzu­läs­sig. Für eine sol­che Kla­ge fehlt dem Beam­ten die ent­spre­chend § 42 Abs. 2 VwGO erfor­der­li­che Kla­ge­be­fug­nis. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall ist der Klä­ger, Besol­dungs­grup­pe A 15, beim Bun­des­nach­rich­ten­dienst (BND) als

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Ver­wal­tungs­ak­te über den Ver­lust der Besol­dung – und ihre Bin­dungs­wir­kung im Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren

Bestands­kräf­ti­ge Beschei­de über den Ver­lust der Besol­dung bei schuld­haf­tem Fern­blei­ben vom Dienst ent­fal­ten die in § 14 Abs. 1 Satz des Lan­des­dis­zi­pli­nar­ge­set­zes Baden-Wür­t­­te­m­berg von 2008 vor­ge­se­he­ne Bin­dungs­wir­kung im sach­glei­chen Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren nur dann, wenn der Beam­te hier­über bereits im Ver­wal­tungs­ver­fah­ren über den Ver­lust der Dienst­be­zü­ge belehrt wor­den ist. Das LDG BW ord­net

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Ent­schä­di­gung wegen alters­dis­kri­mi­nie­ren­der Besol­dung

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat zwar auf der Grund­la­ge und in Über­nah­me der Recht­spre­chung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on bereits ent­schie­den, dass die Besol­dung der Beam­ten der Besol­dungs­ord­nung A nach den §§ 27, 28 BBesG a.F. Beam­te unmit­tel­bar auf­grund ihres Lebens­al­ters benach­tei­ligt. Eine Ein­stu­fung der betrof­fe­nen Beam­ten in eine höhe­re oder gar in

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Alters­dis­kri­mi­nie­rung in der Beam­ten­be­sol­dung

Nach §§ 27 und 28 BBesG a.F. bil­det das in Abhän­gig­keit vom Lebens­al­ter bestimm­te Besol­dungs­dienst­al­ter den Anknüp­fungs­punkt für die erst­ma­li­ge Zuord­nung zu einer Besol­dungs­stu­fe der Tabel­le der Grund­ge­halts­sät­ze. Anschlie­ßend steigt das Grund­ge­halt des Beam­ten nach der Dienst­zeit im Beam­ten­ver­hält­nis und sei­ner dort erbrach­ten Leis­tung an. Danach unter­schei­det sich das Grund­ge­halt,

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