Das beson­de­re öffent­li­che Inter­es­se an der Straf­ver­fol­gung – und sei­ne kon­klu­den­te Beja­hung

Eine Ankla­ge­schrift ent­hält kei­ne kon­klu­den­te Beja­hung des beson­de­ren öffent­li­chen Inter­es­ses an der Straf­ver­fol­gung, wenn der Wert der ent­wen­de­ten Sache in der Straf­an­zei­ge als nicht gering­wer­tig bezif­fert wur­de und eine Kor­rek­tur die­ser Anga­be bis zur Erstel­lung der Ankla­ge­schrift nicht akten­kun­dig ist. Es liegt daher für den Bun­des­ge­richts­hof nahe, dass die Staats­an­walt­schaft

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Kör­per­ver­let­zung – und das beson­de­re öffent­li­che Inter­es­se

Dar­in, dass die Staats­an­walt­schaft die Ankla­ge auf einen dem Antrags­er­for­der­nis unter­lie­gen­den Vor­wurf erstreckt, liegt – wenn kei­ne Beson­der­hei­ten hin­zu­tre­ten – regel­mä­ßig die kon­klu­den­te Beja­hung des beson­de­ren öffent­li­chen Inter­es­ses an der Straf­ver­fol­gung . Zwar könn­te in dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall gegen eine sol­che Aus­le­gung spre­chen, dass die Staats­an­walt­schaft in

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