Der Arbeits­un­fall beim Anhe­ben eines Leich­nams

Das Ver­he­bet­rau­ma, das ein Bestat­ter wäh­rend der beruf­li­chen Tätig­keit – Anhe­ben der Lei­che – erlei­det, erfüllt die gesetz­li­che Anfor­de­rung an Arbeits­un­fäl­le. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall einen Arbeits­un­fall fest­ge­stellt. Der Klä­ger, ein 39jähriger Ver­si­cher­ter arbei­tet seit 2002 als Fried­hofs­mit­ar­bei­ter (Bestat­tungs­hel­fer). Er ist u.a.

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Wir hel­fen im Trau­er­fall – Preis­an­ga­ben in der Bestatt­ter­wer­bung

Aus einer an Art. 7 Abs. 4 Buchst. c der Richt­li­nie 2005/​29/​EG über unlau­te­re Geschäfts­prak­ti­ken ori­en­tier­ten Aus­le­gung von § 1 Abs. 6 PAngV ergibt sich, dass bei einer Wer­bung unter Anga­ben von Prei­sen für Dienst­leis­tun­gen, bei denen der Gesamt­preis auf­grund der Beschaf­fen­heit des Pro­dukts ver­nünf­ti­ger­wei­se nicht im Vor­aus berech­net wer­den kann, die Art der Preis­be­rech­nung

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Bestat­ter ohne Auf­trag

Nimmt ein Bestat­tungs­un­ter­neh­mer die Beer­di­gung eines Ver­stor­be­nen ohne Auf­trag vor, weil sich nie­mand der nächs­ten Ange­hö­ri­gen des Hin­ter­blie­be­nen bereit­ge­fun­den hat, für die Bestat­tung zu sor­gen, so kommt ein Auf­wen­dungs­er­satz­an­spruch des Unter­neh­mers nach §§ 670, 677, 679, 683 BGB gegen die Per­son in Betracht, die nach Maß­ga­be des jeweils anwend­ba­ren (Landes-)Bestattungsgesetzes

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Infek­ti­on eines Bestat­ters durch Kon­takt mit Lei­chen

Als Berufs­krank­heit kann die Infek­ti­on der Band­schei­be und der angren­zen­den Wir­bel­kör­per (Spon­dy­l­o­dis­zi­tis) eines Bestat­ters nicht aner­kannt wer­den In einem jetzt vom Lan­des­so­zi­al­ge­richt Rhein­­land-Pfalz ent­schie­de­nen Fall hat­te der Klä­ger, der seit 20 Jah­ren als Bestat­ter arbei­tet, gel­tend gemacht, der unver­meid­li­che Kon­takt von Haut und Schleim­häu­ten mit Kör­per­flüs­sig­kei­ten der Lei­chen (Blut, Urin,

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Bestat­ter­meis­ter

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Tech­no­lo­gie hat nun auch für das Bestat­tungs­ge­wer­be eine Meis­ter­prü­fungs­ver­ord­nung erlas­sen. Mit der Hand­werks­no­vel­le 2003 wur­de das Bestat­tungs­ge­wer­be als hand­werks­ähn­li­ches Gewer­be in der Anla­ge B zur Hand­werks­ord­nung aus­ge­wie­sen. Das bedeu­tet, dass die Meis­ter­prü­fung kei­ne zwin­gen­de Vor­aus­set­zung für die selb­stän­di­ge Aus­übung des Gewer­bes ist. Eine frei­wil­li­ge Meis­ter­prü­fung ist

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