Die feh­ler­haf­te Todes­be­schei­ni­gung – und die Qua­ran­tä­ne-Kos­ten für den Leich­nam

Der Ange­hö­ri­ge eines Toten hat kei­nen Ersatz­an­spruch für Qua­ran­­tä­­ne-Kos­­ten. So hat das Land­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Ehe­frau ent­schie­den, die für die ent­stan­de­nen Qua­ran­­tä­­ne-Kos­­ten von rund 10.000,00 Euro ihres ver­stor­be­nen Man­nes die Kli­nik und das Land NRW auf­kom­men las­sen woll­te. Der Ver­stor­be­ne war ame­ri­ka­ni­scher Staats­bür­ger und ver­starb

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Das „Men­schen Muse­um“ am Ber­li­ner Alex­an­der­platz – und die Aus­stel­lung mensch­li­cher Plas­ti­na­te

Das „Men­schen Muse­um“ am Ber­li­ner Alex­an­der­platz ver­stößt nicht gegen das bestat­tungs­recht­li­che Ver­bot, Lei­chen öffent­lich aus­zu­stel­len, wenn für jedes Expo­nat eine aus­rei­chen­de Ein­wil­li­gungs­er­klä­rung des Kör­per­spen­ders vor­liegt. Das hat nun das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin auf die Kla­ge eines in Hei­del­berg ansäs­si­gen pri­va­ten Insti­tuts ent­schie­den, das sich der Plas­ti­na­ti­on mensch­li­cher Kör­per und Kör­per­tei­le wid­met.

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Kör­per­wel­ten

Die Ber­li­ner Kör­per­wel­­ten-Dau­er­aus­stel­­lung „Men­schen Muse­um“ kann vor­erst geöff­net blei­ben. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg hat im Eil­ver­fah­ren die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin zur Öff­nung der Kör­per­wel­­ten-Dau­er­aus­stel­­lung im Ergeb­nis bestä­tigt und damit die Beschwer­de des Bezirks­amts Mit­te zurück­ge­wie­sen. Das Bezirks­amt ver­tritt den Stand­punkt, dass die Dau­er­aus­stel­lung von plas­ti­nier­ten mensch­li­chen Kör­pern und Kör­per­tei­len im

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Die Urne, die seit 4 Jah­ren auf Bei­set­zung war­tet

Hat ein Bestat­tungs­un­ter­neh­mer sich zu Leb­zei­ten eines Ver­stor­be­nen pri­vat­recht­lich zur Bestat­tung ver­pflich­tet, aber dabei nicht aus­rei­chend sicher­ge­stellt, für sei­ne Ver­trags­pflicht auch eine Gegen­leis­tung zu erhal­ten, ist das sein unter­neh­me­ri­sches Risi­ko, das er nicht auf den Sozi­al­hil­fe­trä­ger abwäl­zen kann. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Geneh­mi­gung eines Fried­wal­des

Lie­gen für die Errich­tung eines Fried­ho­fes in Form eines Bestat­tungs­wal­des kei­ne Anhalts­punk­te dafür vor, dass von die­sem geplan­ten Natur­fried­hof Umwelt­ein­flüs­se nach § 27 Abs. 1 Satz 2 Thür­BestG zu befürch­ten sind, ist kein Grund zur Ver­sa­gung der Geneh­mi­gung für die Errich­tung eines sol­chen Fried­hofs gege­ben. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Wei­mar in dem hier

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Toten­asche auf pri­va­tem Wald­grund­stück

Die Ver­streu­ung der Asche eines Ver­stor­be­nen auf einem pri­va­ten Bestat­tungs­platz ist nach dem rhein­­land-pfäl­zi­­schen Frie­d­hofs- und Bestat­tungs­recht unzu­läs­sig. So die Ent­schei­dung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Klä­gers, der auf einem ihm gehö­ren­den Wald­grund­stück nach sei­nem Tod die Asche sei­ner sterb­li­chen Über­res­te ver­streu­en will. Der beklag­te Land­kreis

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Bestat­ter ohne Auf­trag

Nimmt ein Bestat­tungs­un­ter­neh­mer die Beer­di­gung eines Ver­stor­be­nen ohne Auf­trag vor, weil sich nie­mand der nächs­ten Ange­hö­ri­gen des Hin­ter­blie­be­nen bereit­ge­fun­den hat, für die Bestat­tung zu sor­gen, so kommt ein Auf­wen­dungs­er­satz­an­spruch des Unter­neh­mers nach §§ 670, 677, 679, 683 BGB gegen die Per­son in Betracht, die nach Maß­ga­be des jeweils anwend­ba­ren (Landes-)Bestattungsgesetzes

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Ver­streu­en der Toten­asche auf pri­va­tem Grund­stück

Einen Anspruch auf Geneh­mi­gung des Ver­streu­ens von Toten­asche auf einem pri­va­ten Grund­stück gibt es jeden­falls in Rhein­­land-Pfalz nicht. Mit die­ser Beggrün­dung hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier einen sol­chen Antrag abge­lehnt. Hier hat­te der Klä­ger beim beklag­ten Land­kreis Trier-Saar­burg bean­tragt, ihm die Geneh­mi­gung zu ertei­len, die Asche sei­ner sterb­li­chen Über­res­te auf

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