Vor­steu­er­ab­zug aus Rech­nun­gen – und der rich­ti­ge Besteue­rungs­zeit­raum

Es ist für den Bun­des­fi­nanz­hof nicht ernst­lich zwei­fel­haft, dass das Recht auf Vor­steu­er­ab­zug grund­sätz­lich in dem Besteue­rungs­zeit­raum aus­zu­üben ist, in dem der Leis­tungs­emp­fän­ger die Leis­tung bezo­gen hat und im Besitz einer Rech­nung ist. Nach § 69 Abs. 3 Satz 1, Abs. 2 Satz 2 FGO ist die Voll­zie­hung eines ange­foch­te­nen Ver­wal­tungs­ak­tes ganz oder

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Abschnitts­be­steue­rung vs. Ver­trau­ens­schutz

Der Grund­satz der Abschnitts­be­steue­rung schließt die Bil­dung eines Ver­trau­ens­tat­be­stands aus, der über die im Steu­er­be­scheid für ein Ver­an­la­gungs­jahr zugrun­de geleg­te Ent­schei­dung hin­aus­geht . Die Wür­di­gung eines Sach­ver­halts durch das Finanz­am­tes in frü­he­ren Ver­an­la­gungs­zeit­räu­men kann nach dem Grund­satz der Abschnitts­be­steue­rung stets nur auf die­se Zeit­räu­me bezo­gen wer­den; die aus einer sol­chen

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