Can­na­bis-Anbau durch Mul­ti­ple-Skle­ro­se-Pati­en­ten

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln hat jetzt der Kla­ge eines an Mul­­ti­p­le-Skle­ro­­se erkrank­ten Pati­en­ten auf Ertei­lung einer Erlaub­nis zum Anbau von Can­na­bis zu medi­zi­ni­schen Zwe­cken teil­wei­se statt­ge­ge­ben und das Bun­des­amt für Arz­nei­mit­tel und Medi­zin­pro­duk­te (BfArM) ver­pflich­tet, über den Can­­na­­bis-Anbau durch den Mul­­ti­p­le-Skle­ro­­se-Pati­en­­ten neu ent­schei­den. Der Klä­ger, der seit 1985 an Mul­ti­pler Skle­ro­se

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Ben­zo­dia­ze­pin in nicht gerin­gen Men­gen

In der Fra­ge, ab wann eine nicht gerin­ge Men­ge von Ben­zo­dia­ze­pi­nen, zu denen die Wirk­stof­fe Alpra­zolam, Clo­na­ze­pam, Dia­ze­pam, Lora­ze­pam, Lor­me­taze­pam, Mida­zolam, Oxaze­pam, Tema­ze­pam, Tria­zolam und Tetra­ze­pam gehö­ren, und von Zol­pi­dem vor­liegt, hat sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof fest­ge­legt: Inhalts­über­sichtBen­zo­dia­ze­pi­neZol­pi­demTages­be­darf als durch­schnitt­li­che Kon­sum­ein­heitMaß­geb­li­cher Kon­sum­zeit­raumGrenz­wer­te für die nicht gerin­ge Men­ge Ben­zo­dia­ze­pi­ne[↑] Bei Ben­zo­dia­ze­pi­nen

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Erken­nungs­dienst­li­che Behand­lung

Zur Ver­hält­nis­mä­ßig­keit der Anord­nung einer erken­nungs­dienst­li­chen Behand­lung nach § 81b Alt. 2 StPO wegen Ver­stos­ses gegen das Betäu­bungs­mit­tel­ge­setz hat aktu­ell das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in Lüne­burg Stel­lung genom­men: Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Nie­der­säch­si­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richts ist davon aus­zu­ge­hen, dass wegen der Begren­zung auf das not­wen­di­ge Maß die Schwe­re des mit der erken­nungs­dienst­li­chen

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Ein­mal ist schon zuviel für den Füh­rer­schein

Schon der ein­ma­li­ge Kon­sum von Betäu­bungs­mit­teln (mit Aus­nah­me von Can­na­bis) genügt nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Min­den, um eine Fahr­erlaub­nis zu ent­zie­hen. So ist der Eil­an­trag eines Fahr­erlaub­nis­in­ha­bers, der nach eige­nen Anga­ben nur ein ein­zi­ges Mal Hero­in zu sich genom­men hat­te, ohne Erfolg geblie­ben. Die­ser hat­te nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Min­den

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GBL – Gam­ma-Buty­ro­lac­ton

Der Han­del mit Gam­­ma-Buty­ro­lac­­ton (GBL) zu Kon­sum­zwe­cken ist nach dem Arz­nei­mit­tel­ge­setz straf­bar, bestä­tig­te jetzt der Bun­des­ge­richts­hof.. Das Land­ge­richt Nürn­berg-Fürth hat zwei Ange­klag­te, die mit der che­mi­schen Sub­stanz Gam­­ma-Buty­ro­lac­­ton (GBL) – einem der Grund­stof­fe zur Her­stel­lung von "liquid ecsta­sy" – han­del­ten, wegen uner­laub­ten Inver­kehr­brin­gens bedenk­li­cher Arz­nei­mit­tel in acht Fäl­len zu Gesamt­frei­heits­stra­fen

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Schein­kauf­geld

Von den Ermitt­lungs­be­hör­den für Betäu­bungs­mit­tel­auf­käu­fe ein­ge­setz­tes Kauf­geld unter­liegt nach einer jetzt ver­öf­fent­lich­ten Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hof jeden­falls dann dem Wert­er­satz­ver­fall gemäß § 73a Satz 1 StGB, wenn es nicht sicher­ge­stellt wur­de. § 73 Abs. 1 Satz 2 StGB steht der Anord­nung des Ver­falls von ein­ge­setz­tem Schein­kauf­geld nicht ent­ge­gen, weil der öffent­li­chen Hand eigen­stän­di­ge Ersatz­an­sprü­che,

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