Amts- und Landgericht Köln

Betreu­er­ver­gü­tung – und die im Aus­land abge­schlos­se­ne Hochschulbildung

Mit der Über­zeu­gungs­bil­dung des Gerichts über eine im Aus­land abge­schlos­se­ne Hoch­schul­aus­bil­dung des Betreu­ers hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof in einem Fall zu befas­sen, in dem Urkun­den dar­über bei der Flucht des Betreu­ers aus dem Land ver­lo­ren gegan­gen sind. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall strit­ten die Betei­lig­ten um die Vergütungsansprüche

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Alte Frau

Der Betreu­er­vor­schlag des demen­ten Betroffenen

schäfts­fä­hig­keit noch die natür­li­che Ein­sichts­fä­hig­keit des Betrof­fe­nen. Viel­mehr genügt, dass der Betrof­fe­ne sei­nen Wil­len oder Wunsch kund­tut, eine bestimm­te Per­son sol­le sein Betreu­er wer­den. Der Wil­le des Betrof­fe­nen kann nur dann unbe­rück­sich­tigt blei­ben, wenn die Bestel­lung der vor­ge­schla­ge­nen Per­son sei­nem Wohl zuwi­der­läuft. Dies setzt vor­aus, dass sich auf­grund einer umfassenden

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Oberlandesgericht/Landgericht Saarbrücken

Der Diplom-Ver­wal­tungs­wirt als Berufs­be­treu­er – und sei­ne Vergütung

Der Umstand, dass die von einem Berufs­be­treu­er abge­schlos­se­ne Berufs­aus­bil­dung im beam­ten­recht­li­chen Lauf­bahn­recht dem Diplom einer Fach­hoch­schu­le gleich­ge­stellt und dem Betreu­er im Wege der sog. Nach­di­plo­mie­rung ein aka­de­mi­scher Grad (hier: Diplom­Ver­wal­tungs­wirt) zuer­kannt wor­den ist, kann für die Ver­gleich­bar­keit sei­ner Aus­bil­dung mit einer (Fach-)Hochschulausbildung spre­chen. Nach § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 VBVG aF

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Geldscheine

Die Ver­gü­tung des Betreu­ers – und der Zeit­punkt der Mit­tel­lo­sig­keit des Betreuten

Ver­gü­tungs­schuld­ner des Berufs­be­treu­ers ist bei Mit­tel­lo­sig­keit des Betreu­ten die Staats­kas­se und bei vor­han­de­nem ver­wert­ba­ren Ver­mö­gen der Betreu­te. Für die Fest­stel­lung, ob der Betreu­te mit­tel­los oder ver­mö­gend ist, ist auf den Zeit­punkt der Ent­schei­dung in der letz­ten Tat­sa­chen­in­stanz abzu­stel­len. Für den Umfang des dem Betreu­er zu ver­gü­ten­den Zeit­auf­wands ist hin­ge­gen darauf

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Eurocent

Betreu­er­ver­gü­tung – und das ein­zu­set­zen­de Ver­mö­gen des Betreuten

Bei der Ermitt­lung des ein­zu­set­zen­den Ver­mö­gens ist grund­sätz­lich nicht zu berück­sich­ti­gen, ob den Ver­mö­gens­wer­ten Schul­den oder Ver­pflich­tun­gen des Hil­fe­be­dürf­ti­gen gegen­über­ste­hen. Daher kön­nen auch im Ver­gü­tungs­fest­set­zungs­ver­fah­ren die Vor­aus­set­zun­gen der Mit­tel­lo­sig­keit des Betrof­fe­nen nicht dadurch her­bei­ge­führt wer­den, dass die fest­zu­set­zen­de Ver­gü­tung vor­ab als Ver­bind­lich­keit von sei­nem Ver­mö­gen abge­zo­gen wird. Ver­gü­tungs­schuld­ner des Berufs­be­treu­ers ist

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Amtsgericht

Der Rechts­wirt als Berufs­be­treu­er – und die Betreuervergütung

Die Ver­gleich­bar­keit einer Aus­bil­dung (hier: „Fern­stu­di­um Rechtswirt/​in (FSH)“ bei der Fach­aka­de­mie Saar für Hoch­schul­bil­dung) mit einer Hoch­schul­aus­bil­dun­gim Sin­ne von § 4 Abs. 3 Nr. 2 VBVG in der ab 27.07.2019 gel­ten­den Fas­sung kann bereits am gerin­gen zeit­li­chen Umfang (hier: 640 bis 860 Stun­den) schei­tern. Nach § 4 Abs. 3 Nr. 2 VBVG in der hier maßgeblichen

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Amtsgericht Gera

Die per­sön­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on eines Betreuers

Ein Betreu­er ist nur dann geeig­net im Sin­ne des § 1897 Abs. 1 BGB, wenn er neben der fach­li­chen Qua­li­fi­ka­ti­on auch in per­sön­li­cher Hin­sicht zur Füh­rung der Betreu­ung geeig­net ist. Im hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall wen­det sich der ehe­ma­li­ge Berufs­be­treu­er gegen sei­ne Ent­las­sung. Für den Betrof­fe­nen wur­de im Febru­ar 2011 eine

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Amtsgericht Aurich

Der von der Betrof­fe­nen vor­ge­schla­ge Betreu­er – und sei­ne per­sön­li­che Eignung

Unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen darf nach § 1897 Abs. 4 Satz 1 BGB bei der Aus­wahl eines Betreu­ers vom Vor­schlag des voll­jäh­ri­gen Betreu­ten abge­wi­chen wer­den? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich erneut der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen – und befand, dass ein Betreu­er nur dann geeig­net im Sin­ne des § 1897 Abs. 1 BGB ist, wenn

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Corona-Impfung

Der die Coro­na-Imp­fung ver­wei­gern­de Betreuer

Ein Betreu­er, der einer Coro­­na-Imp­­fung der von ihm Betreu­ten ent­ge­gen­wirkt, kann vom Betreu­ungs­ge­richt wegen man­geln­der Eig­nung ent­las­sen wer­den. Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blieb jetzt die Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines als Berufs­be­treu­ers täti­gen Rechts­an­walts ohne Erfolg. Die­ser war Berufs­be­treu­er einer 93-jäh­­ri­­gen Betrof­fe­nen, die an Demenz lei­det und durch Drit­te im Rah­men von Tages­pfle­ge zu Hause

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Amtsgericht Aurich

Die Mut­ter als Betreue­rin – und ihre Entlassung

Nach § 1897 Abs. 5 BGB ist bei der Aus­wahl auf die ver­wandt­schaft­li­chen und sons­ti­gen per­sön­li­chen Bin­dun­gen der Voll­jäh­ri­gen, ins­be­son­de­re auf die Bin­dun­gen zu Eltern, zu Kin­dern, zum Ehe­gat­ten und zum Lebens­part­ner, sowie auf die Gefahr von Inter­es­sen­kon­flik­ten Rück­sicht zu neh­men. Die bevor­zug­te Berück­sich­ti­gung der Ange­hö­ri­gen dient dem Schutz von Ehe

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Hände

Betreu­tes Woh­nen – und die Betreuervergütung

Lebt der Betrof­fe­ne in einer ange­mie­te­ten Woh­nung und bezieht er von einem geson­der­ten Anbie­ter ambu­lan­te Betreu­ungs­leis­tun­gen, so hält er sich damit grund­sätz­lich noch nicht in einem Heim gemäß § 5 Abs. 3 VBVG aF auf. Die (hier: für die Ver­eins­be­treu­ung) nach §§ 1908 i Abs. 1 Satz 1, 1836 Abs. 1 Satz 2 und 3 BGB iVm §§

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Taschenrechner

Der Ein­zel­han­dels­kauf­mann als Betreu­er – und die Betreuervergütung

Ist dem Betreu­er der Auf­ga­ben­be­reich der Ver­mö­gens­sor­ge über­tra­gen, sind die im Kern­be­reich einer abge­schlos­se­nen Berufs­aus­bil­dung zum Kauf­mann im Ein­zel­han­del erwor­be­nen Kennt­nis­se regel­mä­ßig für die Füh­rung der Betreu­ung nutz­bar und recht­fer­ti­gen eine Erhö­hung der Ver­gü­tung des Berufs­be­treu­ers nach § 4 Abs. 3 Nr. 1 VBVG. Nach §§ 1908 i Abs. 1 Satz 1, 1836 Abs. 1 Satz

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Hund

Die Tier­ärz­tin als Berufsbetreuerin

Aktu­ell hat­te sich der Bun­des­ge­richts­hof mit der­Fra­ge zu befas­sen, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen ein mit der Appro­ba­ti­on zum Tier­arzt abge­schlos­se­nes Stu­di­um der Vete­ri­när­me­di­zin beson­de­re und für die Betreu­ung mit dem Auf­ga­ben­kreis Gesund­heits­sor­ge nutz­ba­re Kennt­nis­se im Sin­ne von § 4 Abs. 3 Nr. 2 VBVG bzw. § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 VBVG aF ver­mit­telt: Beson­de­re betreuungsrelevante

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Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg

Die Betei­li­gung des Betreu­ers im Strafverfahren

Grund­sätz­lich ist in einem gegen den Betreu­ten durch­ge­führ­ten Straf- oder Siche­rungs­ver­fah­ren der Betreu­er nicht zu betei­li­gen. Die funk­ti­ons­be­ding­te Wahr­neh­mung der Inter­es­sen eines Beschul­dig­ten, für den ein Betreu­er bestellt ist, legt das Straf­ver­fah­rens­recht allein in die Hän­de des Ver­tei­di­gers. Eine Betreue­rin ist auch nicht auf­grund ihrer Stel­lung als Betreue­rin des Untergebrachten

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Amtsgericht

Die Beschwer­de des Betreu­ers – im Namen des Betroffenen

Gemäß § 335 Abs. 3 FamFG kann der Betreu­er auch im Namen des Betrof­fe­nen Beschwer­de ein­le­gen. Dies bezieht sich auf die nach § 1902 BGB bestehen­de Ver­tre­tungs­macht des Betreu­ers bezie­hungs­wei­se die rechts­ge­schäft­lich begrün­de­te Ver­tre­tungs­macht des Vor­sor­ge­be­voll­mäch­tig­ten. Daher ist nicht zwi­schen der im Gesetz vor­ge­se­he­nen Beschwer­de durch den Betreu­er „im Namen des

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Lohn

Der Hei­ler­zie­hungs­pfle­ger als Berufs­be­treu­er – und sei­ne Vergütung

Beson­de­re und für die Betreu­ung nutz­ba­re Kennt­nis­se sind auch sol­che Fach­kennt­nis­se, die den Umgang mit und das Ver­ständ­nis für die beson­de­re Situa­ti­on von psy­chisch Kran­ken und Behin­der­ten för­dern, wie sie etwa durch die Aus­bil­dung zum staat­lich aner­kann­ten Hei­ler­zie­hungs­pfle­ger ver­mit­telt wer­den. Ob ein Berufs­be­treu­er im Ein­zel­fall die Vor­aus­set­zun­gen erfüllt, die gemäß

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Krankenhaus, Pflege

Die als Betreue­rin unge­eig­ne­te Mutter

Die Beur­tei­lung, ob eine bestimm­te Per­son als Betreu­er eines kon­kre­ten Betrof­fe­nen geeig­net ist, erfor­dert die Pro­gno­se, ob der poten­ti­el­le Betreu­er vor­aus­sicht­lich die sich aus der Betreu­ungs­füh­rung und den damit ver­bun­de­nen Pflich­ten im Sin­ne des § 1901 BGB erge­ben­den Anfor­de­run­gen erfül­len kann. Die­se Pro­gno­se muss sich jeweils auf die aus der konkreten

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Pfle­ge-Pausch­be­trag für den amt­lich bestell­ten Betreuer?

Die dem amt­lich bestell­ten Betreu­er gewähr­te Auf­wands­ent­schä­di­gung ist kei­ne Ein­nah­me für die Pfle­ge der betreu­ten Per­son i.S. des § 33b Abs. 6 Satz 1 EStG. Dem amt­lich bestell­ten Betreu­er ist der Pfle­­ge-Pau­sch­­be­­trag nur auf­grund des Betreu­ungs­ver­hält­nis­ses ohne eine dar­über hin­aus­ge­hen­de enge per­sön­li­che Bezie­hung zum Betreu­ten nicht zu gewäh­ren, da dem Betreu­er aus

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Versicherung

Lebens­ver­si­che­rung auf den Tod eines ande­ren – und die Ände­rung der Bezugsberechtigung

Bei einer Lebens­ver­si­che­rung auf den Tod eines ande­ren erfor­dert die Ände­rung der Bezugs­be­rech­ti­gung im Todes­fall in ent­spre­chen­der Anwen­dung von § 159 Abs. 2 Satz 1 VVG die schrift­li­che Ein­wil­li­gung der ver­si­cher­ten Per­son. Ent­spre­chend § 159 Abs. 2 Satz 2 VVG kann jeden­falls der für den Auf­ga­ben­kreis Gesund­heits­für­sor­ge bestell­te Betreu­er der ver­si­cher­ten Per­son die­se bei

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Kün­di­gung eines Heim­plat­zes – wegen gro­ber Pflicht­ver­let­zun­gen der Betreuerin

Schwe­re Pflicht­ver­let­zun­gen der Betreue­rin recht­fer­ti­gen unter beson­de­ren Umstän­den die außer­or­dent­li­che Kün­di­gung eines Heim­ver­trags, auch wenn dies zu einer erheb­li­chen Belas­tung für die betreu­te behin­der­te Per­son füh­ren kann. Bei der Abwä­gung steht dem gebo­te­nen Ein­tre­ten für die Rech­te und Inter­es­sen der schwerst­be­hin­der­ten Per­son das Erfor­der­nis der Koope­ra­ti­on mit der Ein­rich­tung und

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Betreu­er­aus­wahl – und der Wunsch des psy­chisch erkrank­ten Betroffenen

Im Betreu­ungs­ver­fah­ren kann der Betrof­fe­ne einen nach § 1897 Abs. 4 Satz 1 BGB betreu­ungs­recht­lich rele­van­ten Vor­schlag für die Aus­wahl des Betreu­ers zu unter­brei­ten. Ein sol­cher Vor­schlag erfor­dert weder Geschäfts­fä­hig­keit noch natür­li­che Ein­sichts­fä­hig­keit. Viel­mehr genügt, dass der Betrof­fe­ne sei­nen Wil­len oder Wunsch kund­tut, eine bestimm­te Per­son sol­le sein Betreu­er wer­den. Auch die

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Die per­sön­li­che Eig­nung des Betreuers

Ein Betreu­er ist nur dann geeig­net im Sin­ne des § 1897 Abs. 1 BGB, wenn er neben der fach­li­chen Qua­li­fi­ka­ti­on auch in per­sön­li­cher Hin­sicht zur Füh­rung der Betreu­ung geeig­net ist. Die per­sön­li­che Eig­nung eines Betreu­ers ist unteil­bar und muss sich daher auf alle ihm über­tra­ge­nen Ange­le­gen­hei­ten erstre­cken. § 1897 BGB stellt

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Sozialversicherungspflicht für Honorarpflegekräfte

Augen auf bei der Betreuerauswahl

Zum Umfang der von Amts wegen vor­zu­neh­men­den Sach­auf­klä­rung bezüg­lich der Aus­wahl eines Betreu­ers hat aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof Stel­lung genom­men: So hat­te im vor­lie­gen­den Streit­fall das vor­in­stanz­lich täti­ge Land­ge­richt die nach § 26 FamFG not­wen­di­ge Auf­klä­rung zu der Fra­ge unter­las­sen hat, ob die Bestel­lung des Betei­lig­ten dem Wohl der Betrof­fe­nen zuwiderläuft.

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Der Rechts­an­walt als Betreu­er – und sein Sammelanderkonto

Der als Betreu­er bestell­te Rechts­an­walt han­delt pflicht­wid­rig, wenn er Ver­fü­gungs­gel­der des Betreu­ten i.S.v. § 1806 2. Halb­satz BGB auf einem Sam­me­lan­der­kon­to ver­wal­tet. Gemäß § 1908 i Abs. 1 i.V.m. § 1837 Abs. 2 BGB hat das Betreu­ungs­ge­richt gegen Pflicht­wid­rig­kei­ten des Betreu­ers durch geeig­ne­te Gebo­te und Ver­bo­te ein­zu­schrei­ten. Zutref­fend hat das Land­ge­richt eine Pflichtwidrigkeit

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Der Betreu­er als Tes­ta­ments­voll­stre­cker – oder: Ver­un­treu­ung per Testament

Ver­an­lasst ein ver­mö­gens­für­sor­ge­pflich­ti­ger gesetz­li­cher Betreu­er (§§ 1896 ff. BGB) eine von ihm betreu­te tes­tier­un­fä­hi­ge Per­son, ihn tes­ta­men­ta­risch zu begüns­ti­gen, so liegt dar­in – ent­ge­gen dem Beschluss des Ober­lan­des­ge­richts Cel­le vom 13.02.2013 – noch kein Gefähr­dungs­scha­den. Solan­ge die betreu­te (hier: demen­te) Per­son lebt, ist durch das Tes­ta­ment der Wert ihres Vermögens

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Der geeig­ne­te Betreuer

Die Beur­tei­lung, ob eine bestimm­te Per­son als Betreu­er eines kon­kre­ten Betrof­fe­nen geeig­net ist, erfor­dert die Pro­gno­se, ob der poten­ti­el­le Betreu­er vor­aus­sicht­lich die sich aus der Betreu­ungs­füh­rung und den damit ver­bun­de­nen Pflich­ten im Sin­ne des § 1901 BGB fol­gen­den Anfor­de­run­gen erfül­len kann. Nach § 1897 Abs. 1 BGB ist zum Betreu­er eine natürliche

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Umsatz­steu­er­frei­heit von sozi­al­hil­fe­recht­li­chen Eingliederungsleistungen

Die Beschrän­kung der Umsatz­steu­er­frei­heit für Ein­glie­de­rungs­leis­tun­gen gemäß § 4 Nr. 16 Buchst. h UStG auf die Leis­tun­gen von Unter­neh­mern, mit denen eine Ver­ein­ba­rung nach § 75 SGB XII besteht, ist uni­ons­rechts­kon­form. Die Leis­tun­gen der Ver­eins­be­treue­rin sind nicht auf­grund von Ver­ein­ba­run­gen nach § 4 Nr. 16 Buchst. h UStG i.V.m. § 75 SGB XII steuerfrei.

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Ver­gü­tung eines Ergänzungsbetreuers

Eine ent­spre­chen­de Anwen­dung des § 6 VBVG auf die Ver­gü­tung eines neben einem Bevoll­mäch­tig­ten bestell­ten Betreu­ers schei­det aus, wenn die Betreu­ung wegen des von vorn­her­ein beschränk­ten Umfangs der Voll­macht erfor­der­lich wird. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall über­tru­gen die Betrof­fe­ne und ihr 2010 ver­stor­be­ner Ehe­mann 2003 ihrer Toch­ter das ihnen gehörende

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Unter­brin­gung in der Psych­ia­trie – und das Subsidiaritätsprinzip

Bei den frei­heits­ent­zie­hen­den Maß­re­geln gilt das Sub­si­dia­ri­täts­prin­zip nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs allein für die Fra­ge der Voll­stre­ckung. Daher ist es für die Ent­schei­dung über die Anord­nung der Unter­brin­gung in einem psych­ia­tri­schen Kran­ken­haus uner­heb­lich, ob die von dem Ange­klag­ten aus­ge­hen­de Gefahr für die All­ge­mein­heit durch eine kon­se­quen­te medi­zi­ni­sche Behand­lung abgewendet

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Die feh­len­de Eig­nung des vor­ge­schla­ge­nen Betreu­ers – und die Auf­he­bung der Betreuung

Zu den Vor­aus­set­zun­gen für die Auf­he­bung einer Betreu­ung bei feh­len­der Eig­nung eines von dem Betrof­fe­nen mit frei­em Wil­len vor­ge­schla­ge­nen Betreu­ers hat nun der Bun­des­ge­richts­hof Stel­lung bezo­gen: In dem hier ent­schie­de­nen Fall wand­te sich der Betrof­fe­ne gegen die Auf­he­bung sei­ner Betreu­ung. Im Janu­ar 2012 bestell­te ihm das Amts­ge­richt Stral­sund den Berufsbetreuer

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Rück­for­de­rung über­zahl­ter Betreu­er­ver­gü­tung – und der Vertrauensschutz

Mit dem Ver­trau­ens­schutz gegen­über der Rück­for­de­rung über­zahl­ter Betreu­er­ver­gü­tung hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Der Bun­des­ge­richts­hof hat bereits ent­schie­den, dass einer (Neu)Festsetzung der Betreu­er­ver­gü­tung, die eine Rück­for­de­rung über­zahl­ter Beträ­ge zur Fol­ge hät­te, im Ein­zel­fall der Ver­trau­ens­grund­satz ent­ge­gen­ste­hen kann, wenn das Ver­trau­en des Betreu­ers auf die Bestän­dig­keit einer ihm in

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Betreu­ungs­ver­fü­gung – und die man­geln­de Geeig­net­heit der Wunschbetreuerin

Mit der man­geln­den Eig­nung der in einer Betreu­ungs­ver­fü­gung benann­ten Per­son als Betreu­er in Ver­mö­gens­an­ge­le­gen­hei­ten hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Schlägt der voll­jäh­ri­ge Betrof­fe­ne eine Per­son vor, die zum Betreu­er bestellt wer­den kann, so ist die­sem Vor­schlag zu ent­spre­chen, wenn es dem Wohl des Betrof­fe­nen nicht zuwi­der­läuft (§ 1897

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Betreu­ung – und der Auf­ga­ben­kreis: Wider­rufs der Vorsorgevollmacht

Mit den Vor­aus­set­zun­gen der Zuwei­sung des Auf­ga­ben­krei­ses des Wider­rufs der Vor­sor­ge­voll­macht an den Betreu­er hat­te sich erneut der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs stellt bereits die Ermäch­ti­gung des Betreu­ers zum Voll­macht­wi­der­ruf einen gewich­ti­gen staat­li­chen Ein­griff in das von Art. 2 Abs. 1 iVm Art. 1 Abs. 1 GG garan­tier­te Selbst­be­stim­mungs­recht des

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Der Wunsch zum Wider­ruf einer Vorsorgevollmacht

Die im Zeit­punkt einer noch vor­han­de­nen Geschäfts­fä­hig­keit geäu­ßer­te Absicht eines Betrof­fe­nen, eine erteil­te (Vorsorge)Vollmacht zu wider­ru­fen, kann für sich genom­men die Erwei­te­rung des Auf­ga­ben­krei­ses eines Betreu­ers auf den Wider­ruf von Voll­mach­ten nicht recht­fer­ti­gen. Beab­sich­tigt das Gericht, die Befug­nis­se eines Betreu­ers auf den Wider­ruf erteil­ter Vor­sor­ge­voll­mach­ten zu erstre­cken, setzt dies tragfähige

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Betreu­er­aus­wahl – und der Wunsch der Betroffenen

Das Gericht hat im Rah­men des Betreu­ungs­ver­fah­rens die erfor­der­li­chen Fest­stel­lun­gen zur Betreu­er­aus­wahl zu tref­fen und dabei unter ande­rem die Betrof­fe­ne auch zu ihrem Betreu­er­wunsch per­sön­lich anzu­hö­ren. Im Rah­men sei­ner danach zur Per­son des Betreu­ers zu tref­fen­den Ent­schei­dung wird das Gericht gege­be­nen­falls § 1897 Abs. 4 Satz 1 BGB zu berück­sich­ti­gen haben. Diese

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Betreu­er­ver­gü­tung für einen DDR-Diplomjuristen

Ein vom Betreu­er im Jahr 1989 an der Juris­ti­schen Hoch­schu­le Pots­dam erwor­be­ner Stu­di­en­ab­schluss als Diplom­ju­rist der DDR sowie ein 1991 erfolg­reich abge­schlos­se­nes Umschu­lungs­stu­di­um mit dem erreich­ten Fach­ab­schluss auf dem Gebiet Unternehmensführung/​Management recht­fer­tig­ten gemäß § 4 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 VBVG nicht den höchs­ten Stun­den­satz von 44 €. Unter Berück­sich­ti­gung einer frü­he­ren Ent­schei­dung des Bundesgerichtshofs

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Betreu­er­ver­gü­tung für eine Physiotherapeutin

Ein erhöh­ter Stun­den­satz nach § 4 Abs. 1 Satz 2 VBVG ist nicht schon dann gerecht­fer­tigt, wenn die Aus­bil­dung gleich­sam am Ran­de auch die Ver­mitt­lung betreu­ungs­re­le­van­ter Kennt­nis­se zum Inhalt hat. Viel­mehr ist erfor­der­lich, dass sie in ihrem Kern­be­reich hier­auf aus­ge­rich­tet ist. Erfor­der­lich ist dem­nach die Fest­stel­lung, dass ein erheb­li­cher Teil der Aus­bil­dung auf die

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Aus­tausch des Betreu­ers – ohne Anhö­rung der Betroffenen?

Die Per­son des Betreu­ers gehört zum ele­men­ta­ren Ent­schei­dungs­ge­halt des die Betreu­ung errich­ten­den Beschlus­ses, zu dem ein Betrof­fe­ner sowohl mit Blick auf sei­ne Ver­fah­rens­rech­te als auch zur im Rah­men des § 26 FamFG gebo­te­nen Amts­er­mitt­lung per­sön­lich anzu­hö­ren ist. Eine „Dele­gie­rung“ etwa auf die Ver­fah­rens­pfle­ge­rin kommt nicht in Betracht. Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 17.

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Unter­brin­gung durch den Betreu­er – zur Ver­mei­dung der Selbstschädigung

Gemäß § 1906 Abs. 1 Nr. 1 BGB ist eine Unter­brin­gung des Betreu­ten durch den Betreu­er, die mit Frei­heits­ent­zie­hung ver­bun­den ist, nur zuläs­sig, so lan­ge sie zum Wohl des Betreu­ten erfor­der­lich ist, weil auf­grund einer psy­chi­schen Krank­heit oder geis­ti­gen oder see­li­schen Behin­de­rung des Betreu­ten die Gefahr besteht, dass er sich selbst tötet

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Die Ver­gü­tung des Berufs­be­treu­ers – und die Dau­er der Betreuung

Die Berech­nung der Dau­er der Betreu­ung nach § 5 VBVG beginnt mit der Anord­nung der Erst­be­treu­ung. Sie beginnt bei einem sich dar­an anschlie­ßen­den Betreu­erwech­sel – auch von einem ehren­amt­li­chen zu einem Berufs­be­treu­er – nicht neu, son­dern läuft wei­ter. Die Erwei­te­rung des Auf­ga­ben­krei­ses der Betreu­ung um die Gel­tend­ma­chung von Ersatz­an­sprü­chen gegen die

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Der Rechts­an­walt als (Kontroll-)Betreuer – Vor­be­fas­sung und Interessenkollision

Ein Rechts­an­walt, der mit der Über­nah­me des Betreu­er­am­tes gegen ein Tätig­keits­ver­bot nach § 45 Abs. 2 BRAO ver­sto­ßen wür­de, kann nicht zum Betreu­er bestellt wer­den. Gemäß § 1897 Abs. 1 BGB bestellt das Betreu­ungs­ge­richt eine natür­li­che Per­son zum Betreu­er, die geeig­net ist, in dem gericht­lich bestimm­ten Auf­ga­ben­kreis die Ange­le­gen­hei­ten des Betreu­ten rechtlich

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Rück­nah­me einer betreu­ungs­ge­richt­li­chen Geneh­mi­gung – und die Beschwer­de der Betreuerin

Bei der Rück­nah­me einer betreu­ungs­ge­richt­li­chen Geneh­mi­gung zu einem von der Betreue­rin vor­ge­nom­me­nen Grund­stücks­ver­kauf fehlt es der Betreue­rin an der erfor­der­li­chen Beschwer­de­be­rech­ti­gung. § 303 Abs. 4 Satz 1 FamFG räumt dem Betreu­er nicht das Recht zur Beschwer­de im eige­nen Namen ein. Und die Geneh­mi­gungs­er­tei­lung hat die Betreue­rin auch nicht in eige­nen Rech­ten im

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Die Eig­nung als Betreu­er – und ihre Über­prü­fung im Rechtsbeschwerdeverfahren

Die vom Tatrich­ter vor­ge­nom­me­ne Beur­tei­lung der Eig­nung einer Per­son als Betreu­er kann im Rechts­be­schwer­de­ver­fah­ren nur auf Rechts­feh­ler über­prüft wer­den. Sie ist recht­lich feh­ler­haft, wenn der Tatrich­ter den unbe­stimm­ten Rechts­be­griff der Eig­nung ver­kennt, rele­van­te Umstän­de in unver­tret­ba­rer Wei­se bewer­tet oder bei der Sub­sum­ti­on wesent­li­che Umstän­de unbe­rück­sich­tigt lässt. § 1897 BGB stellt den

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Die Eig­nung als Betreuer

Zu den bei der gemäß § 1897 Abs. 1 BGB vor­zu­neh­men­den Beur­tei­lung der Eig­nung als Betreu­er zu berück­sich­ti­gen­den Umstän­den hat jetzt der Bun­des­ge­richts­hof Stel­lung genom­men: § 1897 BGB stellt den Maß­stab für die Betreu­er­aus­wahl nicht nur bei der Erst­ent­schei­dung, son­dern auch bei einer Ver­län­ge­rung der Betreu­ung dar. Dies folgt aus dem

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Betreu­er­ver­gü­tung für einen Verwaltungsfachwirt

Ein Betreu­er, der berufs­be­glei­tend an einem Stu­di­en­in­sti­tut für kom­mu­na­le Ver­wal­tung den „Ange­stell­ten­lehr­gang II“ mit einem Gesamt­auf­wand von 1.050 Stun­den und dem erfolg­rei­chen Abschluss zum „Ver­wal­tungs­fach­wirt“ absol­viert hat, kann sei­ner Ver­gü­tung nicht einen Stun­den­satz nach der höchs­ten Ver­gü­tungs­stu­fe von 44 Euro zugrun­de legen, weil sei­ne Aus­bil­dung nicht mit einer abge­schlos­se­nen Hochschulausbildung

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Die Ableh­nung des Wunsch­be­treu­ers – und sei­ne Anhörung

Soweit das Gericht die Auf­fas­sung ver­tritt, der von der Betrof­fe­nen Gewünsch­te wäre ent­ge­gen dem von der Betrof­fe­nen geäu­ßer­ten Wunsch nicht zum Betreu­er zu bestel­len, weil er unge­eig­net sei, gebie­tet die Amts­er­mitt­lungs­pflicht (§ 26 FamFG) des­sen Anhö­rung. Die Grün­de, die mög­li­cher­wei­se einer Bestel­lung der vom Betrof­fe­nen als Betreu­er benann­ten Per­son entgegenstehen,

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Betreu­erwech­sel – und die Beschwer­de­be­fug­nis der Angehörigen

Die Beschwer­de­be­fug­nis naher Ange­hö­ri­ger nach § 303 Abs. 2 Nr. 1 FamFG erstreckt sich auch auf eine betreu­ungs­ge­richt­li­che Ent­schei­dung, mit der ein Betreu­erwech­sel abge­lehnt wor­den ist. Der Bun­des­ge­richts­hof hat bereits zwi­schen­zeit­lich ent­schie­den, dass der Kreis der Ent­schei­dun­gen, die Gegen­stand einer Beschwer­de des durch § 303 Abs. 2 Nr. 1 FamFG pri­vi­le­gier­ten Per­so­nen­krei­ses sein kön­nen, durch

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Lang­jäh­ri­ge Unter­brin­gung – und die Bemes­sung der Betreuervergütung

Im Ein­zel­fall kann auch bei einer mehr als zwei Jah­re dau­ern­den Unter­brin­gung eine Betreu­er­ver­gü­tung nach den Stun­den­an­sät­zen für Betreu­te, die ihren gewöhn­li­chen Auf­ent­halt nicht in einem Heim haben, zu bemes­sen sein. Den gewöhn­li­chen Auf­ent­halt im Sin­ne des Vor­­­mün­­der- und Betreu­ungs­ver­gü­tungs­ge­set­zes hat jemand dort, wo er sich unter Umstän­den auf­hält, die erkennen

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Wider­ruf eines gemein­schaft­li­chen Tes­ta­ments – gegen­über dem betreu­ten Ehegatten

Die Erklä­rung eines Ehe­gat­ten über den Wider­ruf eines gemein­schaft­li­chen Tes­ta­ments kann dem Betreu­er des ande­ren Ehe­gat­ten jeden­falls nicht auf­grund des­sen Geschäfts­kreis „Post­voll­macht“ wirk­sam zuge­stellt wer­den. Nach der in der ver­öf­fent­lich­ten Recht­spre­chung ein­hel­lig und im Schrift­tum ganz über­wie­gen­den Auf­fas­sung ist ein Wider­ruf eines gemein­schaft­li­chen Tes­ta­ments (§§ 2271 Absatz 1 Satz 1, 2296

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Zah­lung an eine betreu­te Person

Die Zah­lung an eine Per­son, für die ein Betreu­er bestellt und ein Ein­wil­li­gungs­vor­be­halt für den Bereich der Ver­mö­gens­sor­ge ange­ord­net ist, hat kei­ne Erfül­lungs­wir­kung. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof in einem Fall, in dem der Betreu­te eine Abhe­bung von sei­nem Bank­kon­to vor­ge­nom­men hat­te: Die For­de­rung auf (noch­ma­li­ge) Aus­zah­lung des Kon­to­gut­ha­bens ist

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Bekleidungsgeschäft

Der ver­un­treu­en­de Betreu­er – und das in Sicher­heit gebrach­te Grundstück

Über­trägt ein Betreu­er im unmit­tel­ba­ren zeit­li­chen Zusam­men­hang mit sei­ner auf die Ver­un­treu­ung von Gel­dern des Betreu­ten gestütz­ten Ent­las­sung ein Grund­stück an einen nahen Ange­hö­ri­gen, stellt dies ein gewich­ti­ges Indiz für die Annah­me des Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gungs­vor­sat­zes dar. Die anfech­ten­de Gläu­bi­ge­rin trägt im Rah­men des § 4 Abs. 1 AnfG die Dar­­­le­­gungs- und Beweis­last für die

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