Betreuung trotz Vorsorgevollmacht - der ungeeignete Bevollmächtigte

Betreu­ung trotz Vor­sor­ge­voll­macht – der unge­eig­ne­te Bevoll­mäch­tig­te

Gemäß § 1896 Abs. 2 BGB darf ein Betreu­er nur für Auf­ga­ben­krei­se bestellt wer­den, in denen die Betreu­ung erfor­der­lich ist. Die Betreu­ung ist nicht erfor­der­lich, soweit die Ange­le­gen­hei­ten des Voll­jäh­ri­gen durch einen Bevoll­mäch­tig­ten eben­so gut wie durch einen Betreu­er besorgt wer­den kön­nen. Eine wirk­sam erteil­te Vor­sor­ge­voll­macht steht daher der Bestel­lung eines

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Pflicht zur Bestellung eines Verfahrenspflegers im Betreuungsverfahren

Pflicht zur Bestel­lung eines Ver­fah­rens­pfle­gers im Betreu­ungs­ver­fah­ren

Die Bestel­lung eines Ver­fah­rens­pfle­gers für den Betrof­fe­nen ist nach § 276 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 FamFG regel­mä­ßig schon dann gebo­ten, wenn der Ver­fah­rens­ge­gen­stand die Anord­nung einer Betreu­ung in allen Ange­le­gen­hei­ten als mög­lich erschei­nen lässt . Das gilt grund­sätz­lich auch dann, wenn die beab­sich­tig­te Ent­schei­dung dem natür­li­chen Wil­len des Betrof­fe­nen ent­spricht. Nach

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Anforderungen an das Gutachten im Betreuungsverfahren

Anfor­de­run­gen an das Gut­ach­ten im Betreu­ungs­ver­fah­ren

Gemäß § 280 Abs. 1 Satz 2 FamFG soll der Sach­ver­stän­di­ge Arzt für Psych­ia­trie oder Arzt mit Erfah­rung auf dem Gebiet der Psych­ia­trie sein. Ergibt sich die Qua­li­fi­ka­ti­on nicht ohne wei­te­res aus der Fach­be­zeich­nung des Arz­tes (hier: „Arzt für öffent­li­ches Gesund­heits­we­sen“), ist sei­ne Sach­kun­de vom Gericht zu prü­fen und in der Ent­schei­dung

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Verfahrenspfleger bei der Betreuerbestellung

Ver­fah­rens­pfle­ger bei der Betreu­er­be­stel­lung

Nach § 276 Abs. 1 FamFG hat das Gericht dem Betrof­fe­nen einen Ver­fah­rens­pfle­ger zu bestel­len, wenn dies zur Wahr­neh­mung sei­ner Inter­es­sen erfor­der­lich ist. Nach § 276 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 FamFG ist die Bestel­lung in der Regel erfor­der­lich, wenn der Gegen­stand des Ver­fah­rens die Bestel­lung eines Betreu­ers zur Besor­gung aller Ange­le­gen­hei­ten des

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Einstweilige Anordnung und Hauptsacheverfahren bei der Betreuerbestellung

Einst­wei­li­ge Anord­nung und Haupt­sa­che­ver­fah­ren bei der Betreu­er­be­stel­lung

Das Ver­fah­ren auf einst­wei­li­ge Anord­nung einer Betreu­er­be­stel­lung und das Haupt­sa­che­ver­fah­ren zur Ein­rich­tung einer Betreu­ung sind gemäß 3 51 Abs. 3 FamFG selb­stän­di­ge Ver­fah­ren. Ein Vor­sor­ge­be­voll­mäch­tig­ter des Betrof­fe­nen ist nach § 274 Abs. 1 Nr. 3 FamFG Betei­lig­ter im Ver­fah­ren auf einst­wei­li­ge Anord­nung einer Betreu­er­be­stel­lung. Wird im einst­wei­li­gen Anord­nungs­ver­fah­ren ein Betreu­er für den Auf­ga­ben­krei­ses „Wider­ruf

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Betreuerbestellung trotz Vorsorgevollmacht

Betreu­er­be­stel­lung trotz Vor­sor­ge­voll­macht

Eine Vor­sor­ge­voll­macht steht der Bestel­lung eines Betreu­ers dann nicht ent­ge­gen, wenn der Bevoll­mäch­tig­te unge­eig­net ist, die Ange­le­gen­hei­ten des Betrof­fe­nen zu besor­gen . Die Bestel­lung eines Betreu­ers muss ver­hält­nis­mä­ßig sein, wes­halb weni­ger ein­schnei­den­de Maß­nah­men nicht in Betracht kom­men dür­fen; dabei gilt der Grund­satz der Erfor­der­lich­keit auch im Bereich der Ver­mö­gens­sor­ge .

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