Über­tra­gung des Betriebs­grund­stücks auf die bis­he­ri­ge Organ­ge­sell­schaft

Über­trägt die frü­he­re Organ­trä­ge­rin ein ihr gehö­ren­des Grund­stück im Rah­men der Been­di­gung der Organ­schaft auf die frü­he­re Organ­ge­sell­schaft als Erwer­be­rin, liegt eine nicht steu­er­ba­re Geschäfts­ver­äu­ße­rung vor, wenn die Erwer­be­rin die unter­neh­me­ri­sche Tätig­keit des Organ­krei­ses fort­führt und das über­tra­ge­ne Grund­stück ein Teil­ver­mö­gen i.S. des Art. 5 Abs. 8 der Richt­li­nie 77/​388/​EWG (nun­mehr Art.19

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Das Betriebs­grund­stück – und der Nach­weis eines nied­ri­ge­ren gemei­nen Werts

Für den Nach­weis eines nied­ri­ge­ren gemei­nen Werts eines zum Ver­mö­gen einer Gesell­schaft gehö­ren­den Grund­stücks reicht der Wert­an­satz des Grund­stücks in der Bilanz der Gesell­schaft nicht aus. Der Nach­weis eines nied­ri­ge­ren Grund­stücks­werts kann regel­mä­ßig auch nicht durch Ablei­tung aus dem Kauf­preis für einen Gesell­schafts­an­teil geführt wer­den. Nach § 151 Abs. 1 Satz

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Das Betriebs­grund­stück als Son­der­be­triebs­ver­mö­gen – und sei­ne Über­füh­rung in eine Schwes­ter­per­so­nen­ge­sell­schaft

Der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils unter­liegt gemäß § 16 Abs. 1 Nr. 2 EStG nicht der Tarif­be­güns­ti­gung gemäß § 34 Abs. 2 Nr. 1 i.V.m. Abs. 1 EStG, wenn nicht alle stil­len Reser­ven, die in den wesent­li­chen Grund­la­gen die­ser betrieb­li­chen Sach­ge­samt­heit ange­sam­melt wor­den sind, in einem ein­heit­li­chen Vor­gang auf­ge­löst wer­den . Aus­ge­hend

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Erwei­ter­te gewer­be­steu­er­li­che Kür­zung bei Grund­stücks­un­ter­neh­men

Eine erwei­ter­te Kür­zung nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG 2002 ist bei einer­un­ter­jäh­ri­gen Ver­äu­ße­rung des ein­zi­gen Betriebs­grund­stücks nicht zu gewäh­ren. Soweit § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG 2002 die aus­schließ­li­che Ver­wal­tung und Nut­zung eige­nen Grund­be­sit­zes for­dert, ist durch die Recht­spre­chung geklärt, dass der Begriff der Aus­schließ­lich­keit glei­cher­ma­ßen qua­li­ta­tiv, quan­ti­ta­tiv wie zeit­lich zu ver­ste­hen

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Erwei­ter­te Kür­zung des Gewer­be­er­tra­ges

Gemäß § 9 Nr. 1 Satz 1 GewStG 2002 n.F. wird die Sum­me des Gewinns und der Hin­zu­rech­nun­gen um 1, 2 Pro­zent des Ein­heits­werts des zum Betriebs­ver­mö­gen des Unter­neh­mers gehö­ren­den und nicht von der Grund­steu­er befrei­ten Grund­be­sit­zes gekürzt. An Stel­le der Kür­zung nach Satz 1 tritt nach Satz 2 auf Antrag bei Unter­neh­men, die aus­schließ­lich eige­nen

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Ermitt­lung des Teil­werts eines aus dem Betriebs­ver­mö­gen ent­nom­me­nen Grund­stücks

Der Teil­wert eines aus dem Betriebs­ver­mö­gen ent­nom­me­nen Grund­stücks kann nicht im Rah­men eines Band­brei­ten­ver­fah­rens ermit­telt wer­den. Die Recht­fra­ge, ob der nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG im Fall der Ent­nah­me eines Grund­stücks aus dem Betriebs­ver­mö­gen anzu­set­zen­de Teil­wert nach einem Band­brei­ten­ver­fah­ren zu bestim­men ist und sich die Schät­zung des anzu­set­zen­den Werts nach

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Pri­va­tes Ver­äu­ße­rungs­ge­schäft – und das Grund­stück im Betriebs­ver­mö­gen

Wer ein Grund­stück inner­halb des maß­ge­ben­den Ver­äu­ße­rungs­zeit­raums im Pri­vat­ver­mö­gen anschafft und aus dem Pri­vat­ver­mö­gen wie­der ver­äu­ßert, muss die Wert­stei­ge­run­gen im Pri­vat­ver­mö­gen seit der Anschaf­fung ver­steu­ern, auch wenn er das Grund­stück zeit­wei­se im Betriebs­ver­mö­gen gehal­ten hat. Der Gewinn aus dem pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäft ist in die­sem Fall um den im Betriebs­ver­mö­gen zu

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Vor­steu­er­ab­zug für die Geschäfts­füh­rer-Woh­nung

Hat eine GmbH in den Jah­ren 1998 bis 2000 auf ihrem Betriebs­grund­stück ein Gebäu­de errich­tet, das sie teil­wei­se unter­neh­me­risch nutzt und teil­wei­se ihren Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rern unent­gelt­lich für deren pri­va­te Wohn­zwe­cke über­lässt, kann der GmbH ein Vor­steu­er­ab­zugs­recht aus den Bau­er­rich­tungs­kos­ten zuste­hen. Die Ver­ein­ba­rung einer Nut­zungs­über­las­sung von Wohn­raum im Rah­men eines Miet­ver­tra­ges oder

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Wirt­schaft­li­ches Eigen­tum per Ver­mächt­nis­an­spruch

Der per Ver­mächt­nis begrün­de­te – aber nicht erfüll­te – Anspruch auf Über­tra­gung eines Grund­stücks kann nach Ansicht des Finanz­ge­richts Müns­ters aus­rei­chen, um beim Begüns­tig­ten wirt­schaft­li­ches Eigen­tum anzu­neh­men. In dem vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Rechts­streit betrie­ben zunächst der Vater und die Groß­mutter des Klä­gers in der Rechts­form einer GbR einen Ein­zel­han­del.

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Zuord­nung eines gemischt-genutz­ten Gebäu­des zum Unter­neh­mens­ver­mö­gen

Die Zuord­nung eines gemischt-genut­z­­ten Gebäu­des zum Unter­neh­mens­ver­mö­gen muss ins­be­son­de­re in den zeit­nah erstell­ten Umsatz­steu­er­erklä­run­gen bzw. Umsatz­steu­er­vor­anmel­dun­gen durch Gel­tend­ma­chung des Vor­steu­er­ab­zugs zum Aus­druck kom­men. Eine zeit­na­he Zuord­nung schei­det aus, wenn ohne zurei­chen­den Grund und ohne Frist­ver­län­ge­rung durch das Finanz­amt eine Umsatz­steu­er­erklä­rung erst mehr als 2 Jah­re nach dem Leis­tungs­be­zug ein­ge­reicht wird. Da

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Über­tra­gung sämt­li­cher land­wirt­schaft­li­cher Nutz­flä­chen als Betriebs­auf­ga­be

Mit der Über­tra­gung sämt­li­cher land­wirt­schaft­li­cher Nutz­flä­chen an Drit­te wird der land­wirt­schaft­li­che Betrieb auf­ge­ge­ben. Das zurück­be­hal­te­ne Hof­grund­stück gilt als in das Pri­vat­ver­mö­gen über­führt, soweit es nicht in ein ande­res Betriebs­ver­mö­gen des­sel­ben Steu­er­pflich­ti­gen über­führt wird. Wird ein Betrieb ein­ge­stellt, so liegt dar­in noch nicht ohne Wei­te­res eine Betriebs­auf­ga­be im Sin­ne von §

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Betriebs­grund­stü­cke im Umle­gungs­ver­fah­ren

Die Betriebs­ver­mö­gens­ei­gen­schaft eines in das Umle­gungs­ver­fah­ren ein­ge­brach­ten Grund­stücks setzt sich nur inso­weit an dem zuge­teil­ten Grund­stück fort, als die­ses in Erfül­lung des Soll­an­spruchs gemäß § 56 Abs. 1 Satz 1 Bau­GB zuge­teilt wird. Die Zuord­nung des den Soll­an­spruch über­stei­gen­den ide­el­len Teils des Grund­stücks zum Betriebs- oder Pri­vat­ver­mö­gen rich­tet sich nach den all­ge­mei­nen

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Been­di­gung einer Organ­schaft bei ange­ord­ne­ter Zwangs­ver­wal­tung

Die wirt­schaft­li­che Ein­glie­de­rung auf­grund der Ver­mie­tung eines Grund­stücks, das die räum­li­che und funk­tio­na­le Grund­la­ge der Geschäfts­tä­tig­keit der Organ­ge­sell­schaft bil­det, ent­fällt, wenn für das Grund­stück Zwangs­ver­wal­tung und Zwangs­ver­stei­ge­rung ange­ord­net wird. Die für eine Organ­schaft erfor­der­li­che orga­ni­sa­to­ri­sche Ein­glie­de­rung setzt vor­aus, dass die mit der finan­zi­el­len Ein­glie­de­rung ver­bun­de­ne Mög­lich­keit der Beherr­schung der Organ­ge­sell­schaft

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Grund­stück­ver­mie­tung an den eige­nen Fili­al­be­trieb

Ehe­leu­te, die Antei­le an einer GmbH hal­ten und an die­se ein ein­zel­nes Grund­stück (Geschäfts­lo­kal) ver­mie­ten, erzie­len nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs auch dann gewerb­li­che Ein­künf­te, wenn der Fili­al­be­trieb der GmbH (Ein­zel­han­dels­un­ter­neh­men) im Übri­gen auf 9 Fremd­grund­stü­cken aus­ge­übt wird. In dem jetzt vom BFH ent­schie­de­nen Fall hat­ten die Ehe­leu­te hier­ge­gen gel­tend

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Son­der­be­triebs­ver­mö­gen bei der Besitz­ge­sell­schaft

Die Annah­me, ein vom Gesell­schaf­ter der Besitz­per­so­nen­ge­sell­schaft erwor­be­nes Grund­stück sei für eine "betrieb­li­che Nut­zung" durch die Betriebs-GmbH bestimmt, recht­fer­tigt nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs für sich genom­men nicht den Schluss, dass es sich um Son­der­be­triebs­ver­mö­gen des Gesell­schaf­ters bei der Besitz­per­so­nen­ge­sell­schaft han­delt. Zum Betriebs­ver­mö­gen einer Per­so­nen­ge­sell­schaft zäh­len auch Wirt­schafts­gü­ter, die

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Ver­mie­tung an den eige­nen Gesell­schaf­ter in der Gewer­be­steu­er

Die erwei­ter­te Kür­zung des Gewer­be­er­trags gemäß § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG kann grund­stücks­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten bei Ver­pach­tung von Grund­be­sitz an einen gewerb­lich täti­gen per­sön­lich haf­ten­den Gesell­schaf­ter nicht gewährt wer­den, auch wenn die­ser Gesell­schaf­ter weder am Ver­mö­gen noch am Gewinn und Ver­lust der Per­so­nen­ge­sell­schaft betei­ligt ist.

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Betriebs­raum eines Ehe­gat­ten im gemein­sa­men Ein­fa­mi­li­en­haus

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat­te sich jetzt mit der Fra­ge zu befas­sen, ob ein Ehe­gat­te, der neben dem ande­ren Ehe­gat­ten hälf­ti­ger Mit­ei­gen­tü­mer eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses ist, in dem er einen Raum für sei­ne betrieb­li­chen Zwe­cke nutzt, bei Been­di­gung der betrieb­li­chen Nut­zung, die antei­lig auf die­sen Raum ent­fal­len­den stil­len Reser­ven in vol­lem Umfang oder

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