Die Betriebs­prä­mi­en­re­ge­lung bei der Hof­über­nah­me

Im Fal­le einer Betriebs­über­nah­me im Wege der vor­weg­ge­nom­me­nen Erb­fol­ge im Sin­ne von Art. 33 Abs. 1 Buchst. b VO (EG) Nr. 1782/​2003 bedurf­te es kei­nes geson­der­ten Über­tra­gungs­an­trags, um die Betriebs­prä­mi­en­re­ge­lung wie der vor­he­ri­ge Betriebs­in­ha­ber in Anspruch neh­men zu kön­nen. Ein Betriebs­in­ha­ber war jen­seits sei­ner all­ge­mei­nen Mit­wir­kungs­pflicht weder nach Art. 12 Abs. 1 VO

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OGS: Obst, Gemüse,Speisekartoffeln – und die Betriebs­prä­mi­en für ihren Anbau

Im Fal­le eines Zu­sam­men­schlus­ses von Be­trie­ben im Sin­ne von Art. 33 Abs. 3 VO (EG) Nr. 1782/​2003 be­durf­te es kei­nes ge­son­der­ten Über­tra­gungs­an­trags, um die Be­triebs­prä­mi­en­re­ge­lung wie die In­ha­ber der ur­sprüng­li­chen Be­trie­be in An­spruch neh­men zu kön­nen. Wel­che In­for­ma­tio­nen nach dem In­te­grier­ten Ver­­­­­wal­­­tungs- und Kon­troll­sys­tem in­ner­halb der je­wei­li­gen An­trags­frist bei­zu­brin­gen sind, rich­tet

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Ver­äu­ße­rung von Betriebs­prä­mi­en eines Land­wirts

Die Ver­äu­ße­rung von Betriebs­prä­mi­en eines Land­wirts durch den Land­wirt sind umsatz­steu­er­bar und auch umsatz­steu­er­pflich­tig. Unter­neh­mer ist nach § 2 Abs. 1 Satz 1 UStG, wer eine gewerb­li­che oder beruf­li­che Tätig­keit selb­stän­dig aus­übt. Nach § 2 Abs. 1 Satz 2 UStG umfasst das Unter­neh­men die gesam­te gewerb­li­che oder beruf­li­che Tätig­keit des Unter­neh­mers. § 2 Abs. 1 Satz 3 UStG setzt

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Umstel­lung weg von der Milch­er­zeu­gung

Eine Umstel­lung im Sin­ne des Art. 23 Abs. 2 Ver­ord­nung (EG) Nr. 795/​2004 und § 17 Abs. 1 BetrPräm­Durch­fV erfor­dert nicht, dass die für die Milch­er­zeu­gung ver­wen­de­ten Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten unmit­tel­bar für die ande­re (umge­stell­te) Erzeu­gung genutzt wer­den und damit eine Umnut­zung die­ser Kapa­zi­tä­ten gege­ben ist. Die Höhe des betriebs­in­di­vi­du­el­len Betra­ges rich­tet sich im

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Prä­mi­en­an­sprü­che für männ­li­che Rin­der

Feh­ler und Ver­säum­nis­se bei der Füh­rung des Bestands­re­gis­ters führ­ten als sol­che im Antrags­jahr 1995 nicht zum Ver­lust von Prä­mi­en­an­sprü­chen für männ­li­che Rin­der. Die Pflicht des Land­wirts, ein Bestands­re­gis­ter zu füh­ren, war im Jah­re 1995 im euro­päi­schen Recht ledig­lich durch eine Richt­li­nie vor­ge­se­hen. Nach­dem der Rat im Jahr 1990 aus tier­seu­chen­recht­li­chen

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Land­wirt­schaft­li­che Sub­ven­tio­nen für die Schaf­hal­tung

Ein Land­wirt erhält auch dann eine Betriebs­prä­mie nach euro­päi­schem Recht, wenn sei­ne land­wirt­schaft­li­che Schaf­hal­tung über­wie­gend der Land­schafts­pfle­ge und dem Natur­schutz dient. In einem jetzt vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz ent­schie­de­nen Fall hat die bei­gela­de­ne Inha­be­rin eines land­wirt­schaft­li­chen Betrie­bes mit dem Land Rhein­­land-Pfalz und dem Land­kreis Bad Dürk­heim ver­trag­lich ver­ein­bart, dass

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Ver­öf­fent­li­chung von Sub­ven­ti­ons­emp­fän­gern im Inter­net XV

Die unend­li­che Geschich­te über die Ver­öf­fent­li­chung der Emp­fän­ger von Agrar­sub­ven­tio­nen im Inter­net nähert sich ihrem Fina­le – heu­te hat der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on sein Urteil über die der Ver­öf­fent­li­chungs­pflicht zugrun­de lie­gen­den EU-Ver­­or­d­­nun­­gen gespro­chen: Die Rechts­vor­schrif­ten der Uni­on über die Ver­öf­fent­li­chung von Infor­ma­tio­nen über die Emp­fän­ger von Mit­teln aus den

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Betriebs­prä­mi­en­re­ge­lung bei Pacht einer Bul­len­mast

Für die Zutei­lung eines zusätz­li­chen betriebs­in­di­vi­du­el­len Betra­ges aus der natio­na­len Reser­ve genügt nach Art. 22 Ver­ord­nung (EG) Nr. 795/​2004 in Ver­bin­dung mit § 16 BetrPräm­Durch­fV nicht allein die objek­ti­ve Eig­nung eines gepach­te­ten Betrie­bes oder Betriebs­tei­les – etwa einer Stall­an­la­ge – für die mit der Pacht des Betriebs oder Betriebs­tei­les auf­ge­nom­me­ne Pro­duk­ti­on,

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Der geschei­ter­te Ver­kauf von Acker­land

Bei der Rück­ab­wick­lung eines Kauf­ver­tra­ges über land­wirt­schaft­li­che Flä­chen ist der Käu­fer nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs grund­sätz­lich nicht ver­pflich­tet, Zah­lungs­an­sprü­che nach dem Betriebs­prä­mi­en­durch­füh­rungs­ge­setz, die ihm im Hin­blick auf die Bewirt­schaf­tung die­ser Flä­chen zuge­teilt wor­den sind, an den Ver­käu­fer oder einen von die­sem zu benen­nen­den Drit­ten zu über­tra­gen. Kei­ne Über­trra­gung

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Zah­lungs­an­sprü­che nach der Betriebs­prä­mi­en­re­ge­lung für Land­wir­te

Ein Inves­ti­ti­ons­plan bzw. ande­re objek­ti­ve Nach­wei­se im Sin­ne des Art. 21 Abs. 2 VO (EG) Nr. 795/​2004 müs­sen in glei­cher Wei­se bele­gen, dass eine in Art und Umfang näher bestimm­te Inves­ti­ti­ons­maß­nah­me in der Absicht begon­nen wur­de, die Kapa­zi­tät für eine bestimm­te Pro­duk­ti­on zu schaf­fen, zu erwei­tern oder zu ver­bes­sern, um auf

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Betriebs­prä­mie für Betrei­ber­ge­sell­schaft

Allein der Betriebs­in­ha­ber im Sin­ne von Art. 2 Buchst. a Ver­ord­nung (EG) Nr. 1782/​2003 kann die Fest­set­zung von Zah­lungs­an­sprü­chen und die Bewil­li­gung einer Betriebs­prä­mie bean­spru­chen. Ob die Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts oder einer ihrer Gesell­schaf­ter Betriebs­in­ha­ben in die­sem Sin­ne ist, bestimmt sich maß­geb­lich danach, wer die land­wirt­schaft­li­che Tätig­keit aus­übt. Das Aus­üben einer land­wirt­schaft­li­chen

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Ver­öf­fent­li­chung von Sub­ven­ti­ons­emp­fän­gern im Inter­net XII

Unge­ach­tet aller unter­schied­li­cher Gerichts­ur­tei­le – seit heu­te sind die Emp­fän­ger von Zah­lun­gen aus den EU-Agrar­­fonds öffent­lich in einer Daten­bank auf­ge­lis­tet, die im Inter­net für jeder­mann frei zugäng­lich ist. Die Inter­net­da­ten­bank, die für Sub­ven­ti­ons­emp­fän­ger in Deutsch­land von der Bun­des­an­stalt für Land­wirt­schaft und Ernäh­rung betrie­ben wird, fin­det sich unter www.agrar-fischerei-zahlungen.de. Ver­öf­fent­licht wird

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Betriebs­prä­mi­en für Inves­ti­tio­nen in die Rin­der­hal­tung

Ein Inves­ti­ti­ons­plan bzw. ande­re objek­ti­ve Nach­wei­se im Sin­ne des Art. 21 Abs. 2 VO (EG) Nr. 795/​2004 müs­sen bele­gen, dass eine in Art und Umfang näher bestimm­te Inves­ti­ti­ons­maß­nah­me in der Absicht begon­nen wur­de, die Kapa­zi­tät für eine bestimm­te Pro­duk­ti­on zu schaf­fen, zu erwei­tern oder zu ver­bes­sern, um auf die­sem Wege Ansprü­che

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Land­wirt­schaft­li­che Bei­hil­fen in der Hof­pacht

Die Ver­än­de­rung des Sys­tems der land­wirt­schaft­li­chen Bei­hil­fen von den pro­duk­ti­ons­be­zo­ge­nen Prä­mi­en zu den von der Bewirt­schaf­tung ent­kop­pel­ten Zah­lungs­an­sprü­chen schließt es nicht aus, Ver­ein­ba­run­gen zur Über­tra­gung der dama­li­gen Prämien‑, För­de­rungs­an­sprü­che und Quo­ten­vor­rech­te auf den Ver­päch­ter oder auf einen von die­sem benann­ten Betriebs­nach­fol­ger in Alt­pacht­ver­trä­gen auch auf Zah­lungs­an­sprü­che anzu­wen­den. Mit die­ser Begrün­dung

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Ver­öf­fent­li­chung von Sub­ven­ti­ons­emp­fän­gern im Inter­net

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Wies­ba­den hat in zwei jetzt ver­öf­fent­lich­ten Beschlüs­sen zwei EG-Ver­­or­d­­nun­­gen, die die Ver­öf­fent­li­chung von Sub­ven­ti­ons­emp­fän­gern im Inter­net vor­schrei­ben, dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten zur Über­prü­fung vor­ge­legt. Die Klä­ge­rin, ein land­wirt­schaft­li­cher Voll­erwerbs­be­trieb in der Form einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts, klagt vor dem Ver­wal­tungs­ge­richt Wies­ba­den gegen die Ver­öf­fent­li­chung ihrer Daten als

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