Die Betriebs­ver­an­stal­tung als steu­er­pflich­ti­ger Lohn

In zwei neu­en Ent­schei­dun­gen hat der Bun­des­fi­nanz­hof sei­ne Recht­spre­chung zu der Fra­ge fort­ent­wi­ckelt, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen die Teil­nah­me an Betriebs­ver­an­stal­tun­gen bei Arbeit­neh­mern zu einem steu­er­ba­ren Lohn­zu­fluss führt. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs sind Zuwen­dun­gen eines Arbeit­ge­bers anläss­lich einer Betriebs­ver­an­stal­tung erst bei Über­schrei­ten einer Frei­gren­ze (von 110 € je Per­son) als steu­er­pflich­ti­ger

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Betriebs­ver­an­stal­tung als Arbeits­lohn

Die Kos­ten eines Arbeit­ge­bers aus Anlass einer Betriebs­ver­an­stal­tung sind bei Über­schrei­ten einer Frei­gren­ze in vol­lem Umfang als Arbeits­lohn zu wer­ten.. Die Frei­gren­ze betrug auch 2007 noch 110 €. Eine Anpas­sung der Frei­gren­ze an die Geld­ent­wer­tung ist nicht Auf­ga­be der Gerich­te. In die Ermitt­lung, ob die Frei­gren­ze über­schrit­ten ist, sind die den

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Ski­un­fall als Arbeits­un­fall

Bei einem Ski­un­fall, der im Zusam­men­hang mit der Teil­nah­me an einer betrieb­li­chen Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tung steht, han­delt es sich um eine betriebs­un­ab­hän­gi­ge, pri­va­te Tätig­keit und nicht um einen ver­si­cher­ter Arbeits­un­fall. Mit die­sem Urteil hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg die Aner­ken­nung eines Ski­un­fal­les als Arbeits­un­fall abge­lehnt. Die Klä­ge­rin ist kauf­män­ni­sche Ange­stell­te im Betrieb des

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Arbeit­ge­ber­auf­wen­dun­gen fürs Fir­men­ju­bi­lä­um

Auf­wen­dun­gen des Arbeit­ge­bers für eine Betriebs­fei­er unter­lie­gen der Lohn­steu­er, soweit sie die Frei­gren­ze von 110,- € pro teil­neh­men­den Arbeit­neh­mer über­schrei­ten. Die­se Gren­ze gilt nach Ansicht des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf auch für Auf­wen­dun­gen anläss­lich eines Fir­men­ju­bi­lä­ums. In dem jetzt vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Fall fand anläss­lich eines Fir­men­ju­bi­lä­ums einer Akti­en­ge­sell­schaft eine Betriebs­ver­an­stal­tung

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Frei­gren­ze bei Betriebs­ver­an­stal­tun­gen

Bei der Bemes­sung der Frei­gren­ze für Betriebs­ver­an­stal­tun­gen von 110,00 € je Arbeit­neh­mer sind alle Kos­ten ein­schließ­lich der Auf­wen­dun­gen für den äuße­ren Rah­men zu sum­mie­ren und durch die Anzahl der Teil­neh­mer zu tei­len. Aller­dings ist es nach einer Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf zu berück­sich­ti­gen, wenn statt 600 Arbeit­neh­mern tat­säch­lich nur 348 Arbeit­neh­mer

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Betriebs­ver­an­stal­tung zum Fir­men­ju­bi­lä­um

Über­schrei­ten die Auf­wen­dun­gen des Arbeit­ge­bers aus Anlass einer Betriebs­ver­an­stal­tung zum Fir­men­ju­bi­lä­um die Frei­gren­ze von 110 € je teil­neh­men­dem Arbeit­neh­mer, so liegt nach einer Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf in vol­lem Umfang steu­er­pflich­ti­ger Arbeits­lohn vor. Zu den zu berück­sich­ti­gen­den Auf­wen­dun­gen gehör­ten neben den Kos­ten des Pro­gramms auch die Kos­ten des äuße­ren Rah­mens der

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Betriebs­aus­flü­ge als steu­er­pflich­ti­ge Umsät­ze

Die Ver­an­stal­tung der Betriebs­aus­flü­ge kann, wie ein aktu­el­les Urteil des Finanz­ge­richts Müns­ter zeigt, zu steu­er­ba­ren Umsät­zen nach § 3 Abs. 9a Nr. 2, 2. Alt. UStG füh­ren, wenn die Auf­wen­dun­gen hier­für ein gewis­ses Maß über­stei­gen. Hier­nach wird die unent­gelt­li­che Erbrin­gung einer sons­ti­gen Leis­tung durch einen Unter­neh­mer für den pri­va­ten Bedarf sei­nes

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Arbeit­ge­ber­ver­an­stal­tung mit gesell­schaft­li­chen und betrieb­li­chen Ele­men­ten

Eine Ver­an­stal­tung des Arbeit­ge­bers, die betrieb­li­che und gesell­schaft­li­che Bestand­tei­le ent­hält, ist nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs in Bezug auf den gesell­schaft­li­chen Teil als Lohn­zu­wen­dung zu behan­deln, wenn die Auf­wen­dun­gen des Arbeit­ge­bers ins­ge­samt mehr als 100 € je Arbeit­neh­mer betra­gen haben. Steu­er­pflich­ti­ger Arbeits­lohn ist dadurch gekenn­zeich­net, dass dem Arbeit­neh­mer Ein­nah­men zuflie­ßen,

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Kei­ne Betriebs­ver­an­stal­tung nur für Füh­rungs­kräf­te

Eine nur Füh­rungs­kräf­ten eines Unter­neh­mens vor­be­hal­te­ne Abend­ver­an­stal­tung stellt nach einem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs man­gels Offen­heit des Teil­neh­mer­krei­ses kei­ne zur pau­scha­len Besteue­rung des geld­wer­ten Vor­teils berech­ti­gen­de Betriebs­ver­an­stal­tung dar. In dem jetzt vom BFH ent­schie­de­nen Streit­fall führ­te eine inter­na­tio­nal täti­ge Bera­tungs­ge­sell­schaft ver­schie­de­ne Fach­ta­gun­gen ihrer ange­stell­ten Füh­rungs­kräf­te durch. Den Bespre­chun­gen schlos­sen

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