Betrug - und die Bande

Betrug – und die Ban­de

Der Begriff der Ban­de setzt den Zusam­men­schluss von min­des­tens drei Per­so­nen vor­aus, die sich auf­grund einer aus­drück­li­chen oder still­schwei­gen­den Abre­de ver­bun­den haben, künf­tig für eine gewis­se Dau­er meh­re­re selb­stän­di­ge Taten des Betru­ges zu bege­hen . Dabei ist es unschäd­lich, wenn die­se Taten für ein­zel­ne Tat­be­tei­lig­te auf Grund eines ein­heit­li­chen Orga­ni­sa­ti­ons­bei­tra­ges

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Bandenbetrug - und das Abweichen vom gemeinsamen Tatplan

Ban­den­be­trug – und das Abwei­chen vom gemein­sa­men Tat­plan

Die Annah­me eines Ban­den­be­trugs setzt neben einer Ban­den­ab­re­de zwi­schen min­des­tens drei Per­so­nen vor­aus, dass der Täter den Betrug gera­de als Mit­glied der Ban­de begeht. Die ein­zel­ne Tat muss Aus­fluss der Ban­den­ab­re­de sein und darf nicht los­ge­löst davon aus­schließ­lich im eige­nen Inter­es­se der jeweils unmit­tel­bar Betei­lig­ten aus­ge­führt wer­den . Dies ist

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Betrug - bandenmäßig, gewerbsmäßig

Betrug – ban­den­mä­ßig, gewerbs­mä­ßig

Qua­li­fi­ziert ist ein Betrug, wenn er sowohl ban­den­mä­ßig als auch gewerbs­mä­ßig began­gen wur­de (§ 263 Abs. 5 StGB); liegt nur eines die­ser Merk­ma­le vor, han­delt es sich um ein Regel­bei­spiel für einen beson­ders schwe­ren Fall des Betrugs (§ 263 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 StGB). Gewerbs­mä­ßig­keit liegt vor, wenn der Täter in der

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