Tou­ris­mus­ab­ga­be in Bre­men

Das Bre­mi­sche Gesetz über die Erhe­bung einer Tou­ris­mus­ab­ga­be ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs ver­fas­sungs­ge­mäß. Nach § 1 Abs. 1 Brem­Tour­AbgG erhe­ben die Stadt­ge­mein­den Bre­men und Bre­mer­ha­ven eine Tou­ris­mus­ab­ga­be als ört­li­che Auf­wand­steu­er. Die Tou­ris­mus­ab­ga­be wird gemäß § 1 Abs. 2 Satz 2 des Bre­mi­schen Abga­ben­ge­set­zes für die Stadt­ge­mein­den Bre­men und Bre­mer­ha­ven von der Stadt­ge­mein­de Bre­mer­ha­ven ver­wal­tet.

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Ham­bur­ger Bet­ten­steu­er ("Kul­tur- und Tou­ris­mus­ta­xe")

Das ham­bur­gi­sche Kul­­tur- und Tou­ris­mus­ta­xen­ge­setz (Hmb­KTTG) ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs ver­fas­sungs­ge­mäß. Der Steu­er unter­liegt nach § 1 Abs. 1 Hmb­KTTG der Auf­wand für die ent­gelt­li­che Über­nach­tung einer Per­son in der Frei­en und Han­se­stadt Ham­burg in einem Beher­ber­gungs­be­trieb. Als Über­nach­tung gilt bereits die ent­gelt­li­che Erlan­gung der Beher­ber­gungs­mög­lich­keit unab­hän­gig von der tat­säch­li­chen Inan­spruch­nah­me.

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Bet­ten­steu­er an Rhein und Ruhr

Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt hat die von der Stadt Dort­mund ein­ge­leg­ten Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­den gegen Ent­schei­dun­gen des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts in Müns­ter, wonach für eine Bet­ten­steu­er in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len nur eine Steu­er­schuld­ner­schaft des jewei­li­gen Hotel­gas­tes, nicht aber auch des Hotels, in Fra­ge kommt , zurück­ge­wie­sen. Die Fra­ge, ob Steu­er­schuld­ner einer kom­mu­na­len sog. Bet­ten­steu­er auch der sein kann,

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Ham­burgs Bet­ten­steu­er

Bei der Ham­bur­ger Kul­­tur- und Tou­ris­mus­ta­xe han­delt es sich um eine ört­li­che Auf­wand­steu­er, für die Ham­burg eine eige­ne Gesetz­ge­bungs­kom­pe­tenz hat. Sie unter­schei­det sich in wesent­li­chen Punk­ten von der Umsatz­steu­er und belas­tet die Beher­ber­gungs­be­trie­be nicht wirt­schaft­lich. Mit die­ser Begrün­dung hat das Finanz­ge­richt Ham­burg in den hier vor­lie­gen­den Fäl­len, die sog. "Bet­ten­steu­er"

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Die Bet­ten­steu­er bei Jugend­her­ber­gen

Die Erhe­bung der Bet­ten­steu­er ist auch als Pau­schal­ab­ga­be in drei Stu­fen zuläs­sig. Über­nach­tun­gen in Jugend­her­ber­gen müs­sen nicht von der Besteue­rung aus­ge­nom­men wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Schles­wig-Hol­stei­­ni­­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt die Flens­bur­ger Bet­ten­steu­er für recht­mä­ßig erklärt. Seit Janu­ar 2013 wird in Flens­burg eine Beher­ber­gungs­ab­ga­be auf ent­gelt­li­che Über­nach­tun­gen in einem Beher­ber­gungs­be­trieb (sog.

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Kei­ne Bet­ten­steu­er in Dort­mund

In ins­ge­samt vier bei ihm anhän­gi­gen Ver­fah­ren hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len heu­te die "Beher­ber­gungs­ab­ga­be­sat­zung" (Bet­ten­steu­er­sat­zung) der Stadt Dort­mund für nich­tig erklärt. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt hat damit Beru­fun­gen der Stadt Dort­mund gegen Urtei­le zurück­ge­wie­sen, mit denen das Ver­wal­tungs­ge­richt Gel­sen­kir­chen in ers­ter Instanz den Kla­gen von drei Hote­liers und einer

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Bet­ten­steu­er – und das Rechts­schutz­be­dürf­nis des Hotel­gas­tes

Ein Beher­ber­gungs­gast ist nicht antrags­be­fugt (§ 47 Abs. 2 VwGO) für ein Nor­men­kon­troll­ver­fah­ren gegen eine Steu­er­sat­zung, mit der eine Gemein­de als indi­rek­te Auf­wand­steu­er eine Über­nach­tungs­steu­er von den Beher­ber­gungs­un­ter­neh­men in der Erwar­tung erhebt, dass die­se sie auf die Gäs­te abwäl­zen. § 47 Abs. 2 VwGO ver­langt für den Nor­men­kon­troll­an­trag, dass der Hotel­gast gel­tend

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Ham­bur­ger Bet­ten­steu­er

Die Ham­bur­ger Kul­­tur- und Tou­ris­mus­ta­xe ("Bet­ten­steu­er") muss gezahlt wer­den. Das Finanz­ge­richt Ham­burg wies jetzt in einer ers­ten Ent­schei­dung den Antrag eines Hotel­be­trei­bers auf einst­wei­li­ge Anord­nung zurück. Ham­burg hat – dem Vor­bild ande­rer Städ­te fol­gend – zum 1. Janu­ar 2013 eine Kul­­tur- und Tou­ris­mus­ta­xe (auch Bet­ten­steu­er genannt) ein­ge­führt. Für jede pri­va­te

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Lübeck und die Bet­ten­steu­er

Die Über­nach­tungs­steu­er auf Beher­ber­gun­gen (in Lübeck) ist nicht mit der Umsatz­steu­er gleich­ar­tig. Durch den orga­ni­sa­to­ri­schen Auf­wand eines Hote­liers, zwi­schen pri­va­ten und berufs­be­ding­ten Über­nach­tun­gen zu unter­schei­den, wird dem Hote­lier kei­ne unver­hält­nis­mä­ßi­ge Mit­wir­kung bei der Steu­er­erhe­bung auf­er­legt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Schles­wig-Hol­stei­­ni­­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Nor­men­kon­troll­an­trag einer

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Bet­ten­steu­er in Dort­mund

Wird in einer städ­ti­schen Beher­ber­gungs­ab­ga­ben­sat­zung die Abga­be nur in Bezug auf pri­va­te, nicht hin­ge­gen beruf­lich ver­an­lass­te Über­nach­tun­gen erho­ben, ist die­se nich­tig, da den Hote­liers die recht­li­che Hand­ha­be fehlt, die für die­se Dif­fe­ren­zie­rung not­wen­di­gen Anga­ben vom Hotel­gast zu erhal­ten. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Gel­sen­kir­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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Kei­ne Bet­ten­steu­er für gewerb­li­che Über­nach­tung

Die inzwi­schen von über 20 Kom­mu­nen erho­be­ne Über­nach­tungs­steu­er ist nach Ansicht des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts teil­wei­se ver­fas­sungs­wid­rig. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig ent­schied, dass Gemein­den Steu­ern nur auf pri­vat ver­an­lass­te ent­gelt­li­che Über­nach­tun­gen erhe­ben dür­fen, nicht aber auf sol­che, die beruf­lich zwin­gend erfor­der­lich sind. Die Revi­si­ons­klä­ge­rin­nen in den bei­den jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fäl­len

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Mün­chen und die Bet­ten­steu­er

Die von der Lan­des­haupt­stadt Mün­chen beschlos­se­ne Über­nach­tungs­steu­er­sat­zung ist rechts­wid­rig, die Regie­rung von Ober­bay­ern hat daher zu Recht die Geneh­mi­gung der Steu­er­sat­zung ver­sagt. So das Urteil des Baye­ri­schen Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Stadt Mün­chen, die im Juni 2010 eine Sat­zung beschlos­sen hat, die eine Abga­be in Höhe von

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Bet­ten­steu­er in Schles­wig-Hol­stein

Die Gemein­den sind in Schles­wig-Hol­stein zur Erhe­bung einer Über­nach­tungs­steu­er berech­tigt. Das Schles­wig-Hol­stei­­ni­­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt jeden­falls sieht kei­ne grund­sätz­li­chen Beden­ken gegen die Erhe­bung der Bet­ten­steu­er. In dem jetzt vom Schles­wig-Hol­stei­­ni­­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Eil­ver­fah­ren begehr­te eine Lübe­cker Hotel­in­ha­be­rin ein vor­läu­fi­ges Außer­kraft­set­zen der Sat­zung über die Erhe­bung einer Steu­er auf Über­nach­tun­gen in Beher­ber­gungs­be­trie­ben (Über­nach­tungs­steu­er)

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Teu­rer schla­fen in Duis­burg

Die Erhe­bung der soge­nann­ten Bet­ten­steu­er durch die Stadt Duis­burg ist recht­mä­ßig. In zwei bei ihm anhän­gi­gen Ver­fah­ren hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf die Kla­gen gegen die Erhe­bung der Bet­ten­steu­er abge­wie­sen. Durch die Stadt Duis­burg wird auf­grund einer vom Rat beschlos­se­nen Sat­zung seit Novem­ber 2010 von Hotel­be­trei­bern und ähn­li­chen Betrie­ben eine

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Bet­ten­steu­er in Erfurt

Die "Bet­ten­steu­er" darf in Erfurt vor­läu­fig wei­ter erho­ben wer­den. Das Thü­rin­ger Ober­ver­wal­tungs­ge­richts hat den Eil­an­trag einer Hotel­be­trei­be­rin gegen die Sat­zung der Stadt Erfurt über die Erhe­bung einer sog. Kul­tur­för­der­ab­ga­be abge­lehnt. Die in der Öffent­lich­keit auch als "Bet­ten­steu­er" bezeich­ne­te Kul­tur­för­der­ab­ga­be darf somit vor­läu­fig wei­ter­hin erho­ben wer­den. Die am 1. Janu­ar 2011 in

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Bet­ten­steu­er zur Köl­ner Kul­tur­för­de­rung

Anders als noch vor Kur­zen das beur­teilt das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln die Köl­ner Spiel­art der Hotel­­be­t­­ten-Besteu­e­­rung, die soge­nann­te "Kul­tur­för­der­ab­ga­be" als recht­mä­ßig. Mit der vom Rat der Stadt Köln am 23. März 2010 beschlos­se­nen Kul­tur­för­der­ab­ga­be wer­den seit dem 1. Okto­ber 2010 in Köln alle ent­gelt­li­chen Beher­ber­gun­gen in Hotels, Gast­hö­fen, Pen­sio­nen, Privatzimmern,Jugendherbergen, Feri­en­woh­nun­gen, Motels

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Kei­ne Bet­ten­steu­er in Mün­chen

Das Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richt Mün­chen hat die Auf­fas­sung der Regie­rung von Ober­bay­ern bestä­tigt, wonach die vom Stadt­rat der Lan­des­haupt­stadt Mün­chen beschlos­se­ne Über­nach­tungs­steu­er­sat­zung nicht geneh­mi­gungs­fä­hig ist und die Kla­ge der Lan­des­haupt­stadt Mün­chen gegen die Ableh­nung der Geneh­mi­gung durch die Bezirks­re­gie­rung abge­wie­sen. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Mün­chen sieht gleich meh­re­re Grün­de, war­um die Mün­che­ner "Über­nach­tungs­steu­er"

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Kul­tur- und Tou­ris­mus­för­der­ab­ga­be – Bet­ten­steu­er in Trier in Bin­gen

Die von den Städ­ten Bin­gen und Trier erho­be­ne so genann­te Kul­­tur- und Tou­ris­mus­för­der­ab­ga­be ist recht­mä­ßig, ent­schied jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz. Die Städ­te Bin­gen und Trier erhe­ben auf­grund gemeind­li­cher Sat­zun­gen seit 1. Janu­ar 2011 von Beher­ber­gungs­be­trie­ben eine „Kul­tur­för­der­ab­ga­be“ bzw. eine „Kul­­tur- und Tou­ris­mus­för­der­ab­ga­be“ für ent­gelt­li­che Über­nach­tun­gen erwach­se­ner Gäs­te. In

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Trie­rer Kul­tur- und Tou­ris­mus­för­der­ab­ga­be

Die "Köl­ner Bet­ten­steu­er" zieht ihre Krei­se – auch in Trier muss von den dor­ti­gen Beher­ber­gungs­be­trie­ben ab dem 1. Janu­ar 2011 eine Kul­­tur- und Tou­ris­mus­för­der­ab­ga­be gezahlt wer­den. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz lehn­te jetzt den Erlass einer hier­ge­gen gerich­te­ten einst­wei­li­gen Anord­nung ab, so dass die Stadt Trier nun­mehr ab dem 1. Janu­ar 2011

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