Vorwegvollstreckung von Strafresten bei Bewährungswiderruf

Vor­weg­voll­stre­ckung von Straf­res­ten bei Bewäh­rungs­wi­der­ruf

Straf­res­te, deren Aus­set­zung wider­ru­fen wor­den ist, neh­men nicht an der durch § 454b Abs. 2 Satz 1 StPO in Ver­bin­dung mit §§ 57, 57a StGB gewähr­leis­te­ten gemein­sa­men Aus­set­zungs­ent­schei­dung teil (§ 454b Abs. 2 Satz 2 StPO) und sind des­halb regel­mä­ßig der Vor­weg­voll­stre­ckung über­ant­wor­tet. Die­se Vor­weg­voll­stre­ckung ent­spricht der in § 454b Abs. 2 Satz 1, 2 StPO

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Widerruf der Aussetzung einer lebenslangen Freiheitsstrafe

Wider­ruf der Aus­set­zung einer lebens­lan­gen Frei­heits­stra­fe

Beim Wider­ruf der Aus­set­zung einer lebens­lan­gen Frei­heits­stra­fe darf die Annah­me fort­be­stehen­der Gefähr­lich­keit des Täters nur auf Delik­te von Art und Schwe­re bezo­gen wer­den, wie sie in der began­ge­nen Tat zu Tage getre­ten sind. Allein die Gefahr der Bege­hung von Ver­mö­gens­de­lik­ten ver­mag den Wider­ruf der Straf­aus­set­zung zur Bewäh­rung wegen der Ver­ur­tei­lung

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