Die nicht mehr auf­find­ba­ren Zeu­gen – und die Ver­wer­tung ihrer frü­he­ren Aus­sa­gen

Das Gericht ist an der Ver­wer­tung frü­he­rer Aus­sa­gen heu­te nicht mehr auf­find­ba­rer Zeu­gen nicht dadurch gehin­dert, dass der Ange­klag­te oder sein Ver­tei­di­ger ihr Kon­fron­ta­ti­ons­recht aus Art. 6 Abs. 3 Buchst. d EMRK nicht aus­üben konn­ten. Abs. 3 Buchst. d EMRK garan­tiert – als eine beson­de­re Aus­for­mung des Grund­sat­zes des fai­ren Ver­fah­rens nach Art. 6 Abs. 1 Satz

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Pri­vat­ur­kun­den – und die Min­de­rung ihrer Beweis­kraft bei äuße­ren Män­geln

Gemäß § 416 ZPO begrün­den Pri­vat­ur­kun­den, sofern sie von den Aus­stel­lern unter­schrie­ben oder mit­tels nota­ri­ell beglau­big­ten Hand­zei­chens unter­zeich­net sind, vol­len Beweis dafür, dass die in ihnen ent­hal­te­nen Erklä­run­gen von den Aus­stel­lern abge­ge­ben sind. Die durch die Echt­heit der Unter­schrif­ten begrün­de­te Beweis­kraft einer Pri­vat­ur­kun­de kann aller­dings durch äuße­re Män­gel der Urkun­de

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Beweis­kraft tat­be­stand­li­cher Fest­stel­lun­gen – und die Bezug­nah­me auf schrift­sätz­li­chen Vor­trag

Die Beweis­kraft der tat­be­stand­li­chen Fest­stel­lun­gen ent­fällt nicht des­halb, weil das Beru­fungs­ge­richt im ange­foch­te­nen Urteil zur Ergän­zung des Sach- und Streit­stands gemäß § 313 Abs. 2 Satz 2 ZPO auf die gewech­sel­ten Schrift­sät­ze Bezug genom­men hat. Zwar ist in der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs aner­kannt, dass dem Tat­be­stand kei­ne Beweis­kraft zukommt, wenn und soweit

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Beweis­kraft tat­be­stand­li­cher Fest­stel­lun­gen – und das Sit­zungs­pro­to­koll

Die Beweis­kraft der tat­be­stand­li­chen Fest­stel­lun­gen kann durch das Sit­zungs­pro­to­koll ent­kräf­tet wer­den. Unter Sit­zungs­pro­to­koll in die­sem Sin­ne ist nur das Pro­to­koll über die Ver­hand­lung zu ver­ste­hen, auf Grund derer das Urteil ergan­gen ist ; durch den wider­spre­chen­den Inhalt eines frü­he­ren Sit­zungs­pro­to­kolls wird die Beweis­kraft des Tat­be­stands nicht ent­kräf­tet . Etwas ande­res

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Tat­be­stand­li­che Fest­stel­lun­gen – und ihre Beweis­kraft

In der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs ist aner­kannt, dass dem Tat­be­stand kei­ne Beweis­kraft zukommt, wenn und soweit er Wider­sprü­che, Lücken oder Unklar­hei­ten auf­weist . Sol­che Män­gel müs­sen sich aller­dings aus dem Urteil selbst erge­ben . Die­sem Erfor­der­nis ist genügt, wenn ein Wider­spruch zwi­schen den tat­be­stand­li­chen Fest­stel­lun­gen und einem kon­kret in Bezug

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Urteils­tat­be­stand und Par­tei­vor­trag – und der dazwi­schen bestehe­ne Wider­spruch

Zwar ist in der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs aner­kannt, dass dem Tat­be­stand kei­ne Beweis­kraft zukommt, wenn und soweit er Wider­sprü­che, Lücken oder Unklar­hei­ten auf­weist . Sol­che Män­gel müs­sen sich aller­dings aus dem Urteil selbst erge­ben . Die­sem Erfor­der­nis ist genügt, wenn ein Wider­spruch zwi­schen den tat­be­stand­li­chen Fest­stel­lun­gen und einem kon­kret in

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Urteils­tat­be­stand und Sit­zungs­pro­to­koll – und der dazwi­schen bestehe­ne Wider­spruch

Die Beweis­kraft der tat­be­stand­li­chen Fest­stel­lun­gen wird nicht durch das Sit­zungs­pro­to­koll einer frü­he­ren münd­li­chen Ver­hand­lung ent­kräf­tet. Unter Sit­zungs­pro­to­koll in die­sem Sin­ne ist nur das Pro­to­koll über die Ver­hand­lung zu ver­ste­hen, auf Grund derer das Urteil ergan­gen ist ; durch den wider­spre­chen­den Inhalt eines frü­he­ren Sit­zungs­pro­to­kolls wird die Beweis­kraft des Tat­be­stands nicht

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Beweis­kraft des Tat­be­stands – das Urteil und das Ver­hand­lungs­pro­to­koll

Die Beweis­kraft des Tat­be­stands kann grund­sätz­lich nur durch das Pro­to­koll über die Ver­hand­lung ent­kräf­tet wer­den, auf Grund derer das Urteil ergan­gen ist. Die tat­be­stand­li­che Fest­stel­lung des Beru­fungs­ge­richts ist bin­dend. Sie erbringt gemäß § 314 ZPO Beweis für das Vor­brin­gen der Par­tei­en am Schluss der münd­li­chen Ver­hand­lung . Unter Vor­brin­gen in

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Das ver­kün­de­te Urteil – und die Beweis­kraft des Pro­to­kolls

Mit der Beweis­kraft des Pro­to­kolls für die Vor­le­sung einer schrift­lich fixier­ten Ent­schei­dungs­for­mel hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Ein Urteil wird erst durch sei­ne förm­li­che Ver­laut­ba­rung mit allen pro­zes­sua­len und mate­ri­ell­recht­li­chen Wir­kun­gen exis­tent. Vor­her liegt nur ein – allen­falls den Rechts­schein eines Urteils erzeu­gen­der – Ent­schei­dungs­ent­wurf vor . Die

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Pri­vat­ur­kun­den – und ihre Beweis­kraft

Grund­sätz­lich ist bei Urkun­den zu unter­schei­den zwi­schen der for­mel­len, sich auf die Abga­be der Erklä­run­gen, und der mate­ri­el­len, sich auf die Rich­tig­keit des Erklär­ten bezie­hen­den Beweis­kraft . Eine Pri­vat­ur­kun­de begrün­det nach § 416 ZPO allein vol­len Beweis dafür, dass die in der Urkun­de ent­hal­te­nen Erklä­run­gen von dem Aus­stel­ler abge­ge­ben wor­den

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Blan­kett­un­ter­schrift – und ihr Miß­brauch

Eine Pri­vat­ur­kun­de begrün­det nach § 416 ZPO vol­len Beweis dafür, dass die in der Urkun­de ent­hal­te­nen Erklä­run­gen von dem Aus­stel­ler abge­ge­ben wor­den sind . Die­se Beweis­re­gel des $ 416 ZPO greift jedoch nur dann ein, wenn die vom Beweis­füh­rer bei­gebrach­te Urkun­de echt ist . Echt im Sin­ne des § 416

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