Die ausgeschriebene Stelle im Jobcenter - und die Nichtberücksichtigung im Auswahlverfahren

Die aus­ge­schrie­be­ne Stel­le im Job­cen­ter – und die Nicht­be­rück­sich­ti­gung im Aus­wahl­ver­fah­ren

Nach Art. 33 Abs. 2 GG hat jeder Deut­sche nach sei­ner Eig­nung, Befä­hi­gung und fach­li­chen Leis­tung glei­chen Zugang zu jedem öffent­li­chen Amte. Damit ist ein grund­rechts­glei­ches Recht auf ermes­­sens- und beur­tei­lungs­feh­ler­freie Ein­be­zie­hung in die Bewer­ber­aus­wahl begrün­det . Er gilt grund­sätz­lich im gesam­ten öffent­li­chen Dienst und trifft dort eine auch für­Ar­beit­neh­mer den

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Benachteiligung eines Stellenbewerbers aufgrund seiner Schwerbehinderung

Benach­tei­li­gung eines Stel­len­be­wer­bers auf­grund sei­ner Schwer­be­hin­de­rung

Vor­aus­set­zung des Ent­schä­di­gungs­an­spruchs nach § 15 Abs. 2 AGG ist ein Ver­stoß gegen das Benach­tei­li­gungs­ver­bot des § 7 Abs. 1 AGG . Nach nähe­rer Maß­ga­be des AGG sind Benach­tei­li­gun­gen aus einem in § 1 AGG genann­ten Grund (hier: wegen einer Behin­de­rung) in Bezug auf die Bedin­gun­gen für den Zugang zu unselbst­stän­di­ger Erwerbs­tä­tig­keit, ein­schließ­lich der

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Die Berechnung der Auswahlnote bei der Bewerbung um ein Lehramt

Die Berech­nung der Aus­wahl­no­te bei der Bewer­bung um ein Lehr­amt

Bei der Berech­nung der Aus­wahl­no­te hin­sicht­lich der Ein­be­zie­hung des Ergeb­nis­ses der Zwei­ten Staats­prü­fung ist ein Bewer­ber um das Lehr­amt an Gym­na­si­en mit sol­chen Bewer­bern gleich zu stel­len, die ihe Zwei­te Staats­prü­fung unter der seit August 2012 gel­ten­den geän­der­ten Lan­des­ver­ord­nung in Rhein­­land-Pfalz abge­legt haben. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Neu­stadt in dem

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Tätowierung als Einstellungshindernis

Täto­wie­rung als Ein­stel­lungs­hin­der­nis

Ein gene­rel­les Ver­bot jeg­li­cher sicht­ba­ren Täto­wie­rung bei einem Bewer­ber für den Dienst bei der Bun­des­po­li­zei lässt sich nicht mehr recht­fer­ti­gen. Aber Täto­wie­run­gen mit einem nicht akzep­ta­blen Inhalt, die gewalt­ver­herr­li­chend, sexis­tisch oder all­ge­mein die Men­schen­wür­de ver­let­zend sind, oder Sym­bo­le auf­wei­sen, die einen Bezug zu extre­men poli­ti­schen Auf­fas­sun­gen her­stel­len, sind abso­lu­te Ein­stel­lungs­hin­der­nis­se.

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Die Wahl eines Ortsamtsleiters

Die Wahl eines Orts­amts­lei­ters

Auch im Fall der Wahl der Orts­amts­lei­tung durch den Bei­rat als Wahl­gre­mi­um ist eine an den durch Arti­kel 33 Absatz 2 GG vor­ge­zeich­ne­ten Kri­te­ri­en ori­en­tier­te Aus­wahl­ent­schei­dung zu tref­fen. Sind die wahl­be­rech­tig­ten Mit­glie­der des Bei­ra­tes nicht hin­rei­chend über die zum Vor­stel­lungs­ge­spräch ein­ge­la­de­nen Bewer­ber infor­miert gewe­sen und haben ihre Aus­wahl getrof­fen, ohne sich

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Die Besetzung eines nicht mehr existierenden Dienstpostens

Die Beset­zung eines nicht mehr exis­tie­ren­den Dienst­pos­tens

Ent­spricht ein Diest­pos­ten, der vor Inkraft­tre­ten einer Reform aus­ge­schrie­ben wor­den ist, nicht mehr dem neu geschaf­fe­nen Dienst­pos­ten, kann die unter der alten Aus­schrei­bung getrof­fe­ne Aus­wahl­ent­schei­dung auch nicht zur Beset­zung der neu geschaf­fe­nen Stel­le füh­ren. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Gie­ßen in dem hier vor­lie­gen­den Fall, in dem es um die Beset­zung der

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