Bar­zah­lung von Hand­wer­k­erleis­tun­gen

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat mehr­fach ent­schie­den, dass die begehr­te Steu­er­ermä­ßi­gung bei Bar­zah­lung (aus­nahms­los) nicht in Betracht kommt. Denn die Bar­zah­lung von Hand­wer­ker­rech­nun­gen ohne Ein­bin­dung eines Kre­dit­in­sti­tuts und damit ohne bank­mä­ßi­ge Doku­men­ta­ti­on des Zah­lungs­vor­gangs erfüllt die for­mel­len Vor­aus­set­zun­gen der Steu­er­ermä­ßi­gung nach § 35a Abs. 2 Satz 5 EStG nicht . Dies gilt auch bei

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Die Bei­trä­ge zur Ver­sor­gungs­an­stalt der Bezirks­schorn­stein­fe­ger­meis­ter

Bei­trä­ge zur Ver­sor­gungs­an­stalt der Bezirks­schorn­stein­fe­ger (VdBS) kön­nen weder als Son­der­aus­ga­ben nach § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a EStG noch nach § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b EStG abge­zo­gen wer­den. Gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a EStG kön­nen neben den Bei­trä­gen zur gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung oder zu den land­wirt­schaft­li­chen Alters­kas­sen auch Bei­trä­ge zu berufs­stän­di­schen

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Der Erlass eines Feu­er­stät­ten­be­schei­des

Ein Feu­er­stät­ten­be­scheid kann nur bei einer vom Bezirks­schorn­stein­fe­ger­meis­ter bzw. bevoll­mäch­tig­ten Bezirks­schorn­stein­fe­ger per­sön­lich durch­ge­führ­ten Feu­er­stät­ten­schau oder auf der Grund­la­ge der Daten des Kehr­buchs erstellt wer­den. So das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Wohn­haus­ei­gen­tü­mers, der sich gegen einen Feu­er­stät­ten­be­scheid gewehrt hat, mit dem er ver­pflich­tet wor­den ist, Schorn­stein­fe­ger­ar­bei­ten zwei­mal

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Vor­la­ge des Kehr­buchs

Die an einen Bezirks­schorn­stein­fe­ger­meis­ter gerich­te­te Anord­nung zur Vor­la­ge des Kehr­buchs kann ohne jeden Anlass erfol­gen; zumal wenn bereits eine Über­prü­fung des Kehr­be­zirks ein­ge­lei­tet ist, liegt dar­in kein Rechts­miss­brauch. Rechts­grund­la­ge für die Anord­nung unter Nr. 1 ist § 26 Abs. 2 Satz 4 Schorn­stein­fe­ger­ge­setz – SchfG, wonach die Auf­sichts­be­hör­de auch ohne beson­de­ren Anlass die

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Das neue Schorn­stein­fe­ger­recht

Freie Wahl des Schorn­stein­fe­gers: Mit Beginn des neu­en Jah­res hat der Wett­be­werb auch Ein­zug in das Schorn­stein­fe­ger­recht gehal­ten. Nach der bis zum 31. Dezem­ber 2012 gel­ten­den Rege­lung hat­te der Bezirks­schorn­stein­fe­ger­meis­ter allei­ne die Auf­ga­be, in dem jewei­li­gen Bezirk die Emis­si­ons­mes­sung vor­zu­neh­men, Schorn­stei­ne und Kami­ne zu keh­ren und die Brand­si­cher­heit der Feu­er­stät­ten

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Der rechts­ex­tre­me Bezirks­schorn­stein­fe­ger­meis­ter

Die Bestel­lung eines Bezirks­schorn­stein­fe­ger­meis­ters kann wegen feh­len­der per­sön­li­cher Zuver­läs­sig­keit wider­ru­fen wer­den, wenn die­ser sich außer­be­ruf­lich über meh­re­re Jah­re hin­weg an der öffent­li­chen Ehrung der Mör­der des frü­he­ren deut­schen Außen­mi­nis­ters Walt­her Rathen­au aktiv betei­ligt hat und dazu wei­ter­hin steht. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall ist der 1958 gebo­re­ne Klä­ger

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Unzu­ver­läs­sig­keit des Bezirks­schorn­stein­fe­ger­meis­ters und die Feur­stät­ten­schau durch sei­nen Gesel­len

Ein Bezirks­schorn­stein­fe­ger, der ent­ge­gen sei­ner gesetz­li­chen Ver­pflich­tung in grö­ße­rem Umfang Feu­er­stät­ten­schau­en nicht selbst durch­führt, son­dern sei­nem Gesel­len über­lässt, ver­letzt sei­ne Berufs­pflich­ten so schwer­wie­gend, dass die hier­auf beru­hen­de Unzu­ver­läs­sig­keit des Antrag­stel­lers zwin­gend zum Wider­ruf sei­ner Bestel­lung als Bezirks­schorn­stein­fe­ger­meis­ter führt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Schwe­rin in dem hier vor­lie­gen­den Fall

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