Rück­wir­ken­des Ereig­nis – und der maß­geb­li­che Zeit­punkt

Maß­geb­li­cher Zeit­punkt für den Ein­tritt des rück­wir­ken­den Ereig­nis­ses ist nicht der Erlass des Beschei­des, mit dem die Bilanz­po­si­tio­nen erst­ma­lig kor­ri­giert wur­den, son­dern der Zeit­punkt in dem die Ände­run­gen Wirk­sam­keit erlan­gen. Wird der Bescheid gericht­lich ange­foch­ten, tritt die Wirk­sam­keit erst mit Rechts­kraft des Urteils ein. Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­ho­fes ist

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Berich­ti­gung eines feh­ler­haf­ten Bilanz­an­sat­zes bei Wech­sel der Gewinn­ermitt­lungs­art

Der Grund­satz der Gesamt­ge­winn­gleich­heit gebie­tet, dass eine Per­so­nen­ge­sell­schaft, die gemäß § 4 Abs. 1 UmwStG an einen unzu­tref­fen­den Bilanz­an­satz in einer steu­er­li­chen Schluss­bi­lanz der über­tra­gen­den Kapi­tal­ge­sell­schaft gemäß § 3 Satz 1 UmwStG gebun­den ist, die­sen Bilan­zie­rungs­feh­ler beim Wech­sel der Gewinn­ermitt­lungs­art gewinn­neu­tral kor­ri­gie­ren kann, wenn er sich bis­lang steu­er­lich nicht aus­ge­wirkt hat. Nach § 1 Abs.

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Anschaf­fungs­kos­ten eines Milch­lie­fer­rechts

Soweit sich von den his­to­ri­schen Anschaf­fungs­kos­ten des Grund und Bodens oder von dem zum 1. Juli 1970 nach § 55 EStG anzu­set­zen­den Wert Anschaf­fungs­kos­ten von Milch­lie­fer­rech­ten abge­spal­ten haben, sind die­se im Rah­men der Gewinn­ermitt­lung durch Ein­­nah­­men-Über­­­schus­s­­rech­­nung im Zeit­punkt der Ver­äu­ße­rung eines Teils der Lie­fer­rech­te antei­lig als Betriebs­aus­ga­be abzu­zie­hen. Ist der

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Berich­ti­gen­de Aus­bu­chung einer Kör­per­schaft­steu­er­erstat­tungs­for­de­rung

ie Aus­bu­chung einer nicht bestehen­den Kör­per­schaft­steu­er­erstat­tungs­for­de­rung durch Bilanz­be­rich­ti­gung in einem spä­te­ren Wirt­schafts­jahr ist auch dann durch außer­bi­lan­zi­el­le Hin­zu­rech­nung aus­zu­glei­chen, wenn die erst­ma­li­ge Akti­vie­rung in dem frü­he­ren Wirt­schafts­jahr ent­ge­gen § 10 Nr. 2 KStG 1991 nicht außer­bi­lan­zi­ell neu­tra­li­siert wor­den war . Gemäß § 4 Abs. 2 Satz 1 EStG 1990 darf der Steu­er­pflich­ti­ge die Bilanz

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Nach­hol­ver­bot für Pen­si­ons­rück­stel­lung bei Berech­nungs­feh­ler

Wur­de infol­ge eines Berech­nungs­feh­lers eine Pen­si­ons­rück­stel­lung in einer frü­he­ren Bilanz mit einem Wert ange­setzt, der dem Betrag nach unter­halb des Teil­werts liegt, so greift das in § 6a Abs. 4 Satz 1 EStG bestimm­te sog. Nach­hol­ver­bot ein. In einem jetzt vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Streit­fall hat die Klä­ge­rin in ihrer Bilanz auf den

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Bil­dung einer Gewer­be­steu­er­rück­stel­lung nach Umqua­li­fi­zie­rung der Ein­nah­men

Erzielt ein Steu­er­pflich­ti­ger Gewinn­ein­künf­te und ermit­telt er sei­nen Gewinn mit­tels Ein­­nah­­men-Über­­­schus­s­­rech­­nung, so kann er nicht allein des­halb, weil sei­ne Ein­künf­te im Anschluss an eine Außen­prü­fung nicht mehr als frei­be­ruf­lich, son­dern als gewerb­lich ein­ge­stuft wer­den, durch einen Wech­sel zum Bestands­ver­gleich eine Gewer­be­steu­er­rück­stel­lung bil­den.

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Vor­aus­set­zun­gen und Zuläs­sig­keit einer Bilanz­än­de­rung

War ein Bilanz­an­satz im Zeit­punkt der Bilanz­auf­stel­lung recht­lich ver­tret­bar, erweist er sich aber im wei­te­ren Ver­lauf als unrich­tig, so kann er unter den Vor­aus­set­zun­gen des § 4 Abs. 2 Satz 2 EStG geän­dert wer­den. Ein enger zeit­li­cher und sach­li­cher Zusam­men­hang zwi­schen einer Bilanz­än­de­rung nach § 4 Abs. 2 Satz 2 EStG und einer Bilanz­be­rich­ti­gung nach §

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Nach­träg­li­che Bil­dung von Rück­stel­lun­gen

Eine Bilanz kann nicht nach § 4 Abs. 2 Satz 1 EStG geän­dert (”berich­tigt”) wer­den, wenn sie nach dem Maß­stab des Erkennt­nis­stands im Zeit­punkt ihrer Erstel­lung den Grund­sät­zen ord­nungs­mä­ßi­ger Buch­füh­rung ent­spricht. Dies hat der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt noch ein­mal bestä­tigt. Eine Bilanz kann nicht mit dem Ziel eines nied­ri­ge­ren Gewinn­aus­wei­ses nach § 4 Abs. 2 Satz

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Bilanz­än­de­rung und Bilanz­be­rich­ti­gung

Der Zusam­men­hang einer Bilanz­än­de­rung mit einer Bilanz­be­rich­ti­gung liegt nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs, ent­ge­gen einem anders lau­ten­den Rund­schrei­ben Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums vom 18. Mai 2000, auch dann vor, wenn sich die Gewinn­än­de­rung im Rah­men der Bilanz­be­rich­ti­gung aus der Nicht- oder der feh­ler­haf­ten Ver­bu­chung von Ent­nah­men und Ein­la­gen ergibt.

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