Pas­si­vie­rung von Film­för­der­dar­le­hen

Ist ein gewähr­tes Film­för­der­dar­le­hen nur aus zukünf­ti­gen Ver­wer­tungs­er­lö­sen zu bedie­nen, erstre­cken sich die Rück­zah­lungs­ver­pflich­tun­gen aus die­sem Dar­le­hen nur auf künf­ti­ges Ver­mö­gen. Das Dar­le­hen unter­fällt dann dem Anwen­dungs­be­reich des § 5 Abs. 2a EStG (Ansatz­ver­bot). Die Rege­lung des § 5 Abs. 2a EStG betrifft auch den (wei­te­ren) Ansatz "der Höhe nach", nach­dem til­gungs­pflich­ti­ge

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Ver­gü­tungs­vor­schuss – und die Gewinn­rea­li­sie­rung beim bilan­zie­ren­den Insol­venz­ver­wal­ter

Bei dem Anspruch des Insol­venz­ver­wal­ters nach § 9 Ins­VV han­delt es sich um einen Anspruch auf Vor­schuss auf die (end­gül­ti­ge) Ver­gü­tung, der bei einem bilan­zie­ren­den Insol­venz­ver­wal­ter noch nicht zur Gewinn­rea­li­sie­rung führt. Die Berück­sich­ti­gung von Gewinn­an­tei­len eines Unter­be­tei­lig­ten als Son­der­be­triebs­aus­ga­ben des Haupt­be­tei­lig­ten setzt vor­aus, dass der Unter­be­tei­lig­te eine Ein­la­ge leis­tet. Nach §

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Bilan­zie­rung von Pro­vi­si­ons­vor­schüs­sen – und die damit im Zusam­men­hang ste­hen­den Auf­wen­dun­gen

Solan­ge der Pro­vi­si­ons­an­spruch des Han­dels­ver­tre­ters noch unter der auf­schie­ben­den Bedin­gung der Aus­füh­rung des Geschäfts steht, ist er nicht zu akti­vie­ren. Pro­vi­si­ons­vor­schüs­se sind beim Emp­fän­ger als "erhal­te­ne Anzah­lun­gen" zu pas­si­vie­ren. Auf­wen­dun­gen, die im wirt­schaft­li­chen Zusam­men­hang mit den Pro­vi­si­ons­vor­schüs­sen ste­hen, sind nicht als "unfer­ti­ge Leis­tung" zu akti­vie­ren, wenn kein Wirt­schafts­gut ent­stan­den ist.

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Der Erwerb einer Rück­de­ckungs­for­de­rung – und die Bilan­zie­rung der Anschaf­fungs­kos­ten

Ein Rück­de­ckungs­an­spruch stellt eine For­de­rung gegen den Ver­si­che­rer dar, die zum Umlauf­ver­mö­gen gehört. Die Anschaf­fung eines Rück­de­ckungs­an­spruchs ist regel­mä­ßig kei­ne von § 4 Abs. 3 Satz 4 EStG erfass­te Anschaf­fung von Wert­pa­pie­ren und ver­gleich­ba­ren, nicht ver­brief­ten For­de­run­gen und Rech­ten des Umlauf­ver­mö­gens. Der vom Unter­neh­mer gezahl­te Bei­trag zur Anschaf­fung des unstrei­tig dem Betriebs­ver­mö­gen zuzu­ord­nen­den

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Bil­dung von Rück­stel­lun­gen durch einen gewerb­li­chen Zwi­schen­ver­mie­ter

Eine Rück­stel­lungs­bil­dung durch einen Ver­mie­ter setzt des­sen Berech­ti­gung zur Gewinn­ermitt­lung durch Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich gemäß § 4 Abs. 1 i.V.m. § 5 EStG vor­aus. Ist dage­gen eine sol­che Gewerb­lich­keit zu ver­nei­nen, lie­gen Über­schus­s­ein­künf­te aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung (§ 21 EStG) vor, bei denen eine Bilan­zie­rung von vorn­her­ein nicht in Betracht kommt. Nach der Recht­spre­chung

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Rang­rück­tritt – und die Bilan­zie­rung der Ver­bind­lich­kei­ten

Eine Ver­bind­lich­keit, die nach einer im Zeit­punkt der Über­schul­dung getrof­fe­nen Rang­rück­tritts­ver­ein­ba­rung nur aus einem zukünf­ti­gen Bilanz­ge­winn und aus einem etwai­gen Liqui­da­ti­ons­über­schuss zu til­gen ist, unter­liegt dem Pas­si­vie­rungs­ver­bot des § 5 Abs. 2a EStG 2002 . Die­ser Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist im Schrift­tum teil­wei­se zuge­stimmt wor­den . Ande­re Autoren sind der Ent­schei­dung

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Bilan­zie­rung CLN-gesi­cher­ter Dar­le­hens­for­de­run­gen

Die Bestim­mun­gen des § 5 Abs. 1a EStG 2002 i.d.F. des Geset­zes zur Ein­däm­mung miss­bräuch­li­cher Steu­er­ge­stal­tun­gen vom 28.04.2006 und des § 254 HGB i.d.F. des Bil­MoG vom 25.05.2009 über die Bil­dung und Berück­sich­ti­gung von bilan­zi­el­len Bewer­tungs­ein­hei­ten sind nicht rück­wir­kend auf die Zeit­räu­me vor ihrem Inkraft­tre­ten anzu­wen­den. Vor dem Inkraft­tre­ten jener Vor­schrif­ten

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Ver­äu­ße­rung eines Ver­wer­tungs­rechts – und die Rech­nungs­ab­gren­zung

Bei der Ver­äu­ße­rung eines Ver­wer­tungs­rechts ist kein pas­si­ver Rech­nungs­ab­gren­zungs­pos­ten zu bil­den. Auf­ga­be der Rech­nungs­ab­gren­zungs­pos­ten ist es, im Fal­le gegen­sei­ti­ger Ver­trä­ge, bei denen Leis­tung und Gegen­leis­tung zeit­lich aus­ein­an­der fal­len, die Vor­leis­tung des einen Teils in das Jahr zu ver­le­gen, in dem die nach dem Ver­trag geschul­de­te Gegen­leis­tung des ande­ren Teils erbracht

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Meh­re­re Betrie­ben des­sel­ben Steu­er­pflich­ti­gen – und die For­de­rungs­aus­bu­chung bei fehl­ge­lei­te­ter Zah­lung

Führt ein Steu­er­pflich­ti­ger mit zwei Betrie­ben Ver­rech­nungs­kon­ten, die dazu die­nen, Zah­lun­gen dem­je­ni­gen Betrieb zuzu­ord­nen, an den sie zwar tat­säch­lich nicht geleis­tet sind, zu dem sie aber wirt­schaft­lich gehö­ren, so sind die Sal­den die­ser Ver­rech­nungs­kon­ten in die Ermitt­lung der Betriebs­ver­mö­gen der bei­den Betrie­be ein­zu­be­zie­hen. Es ent­spricht all­ge­mei­ner Auf­fas­sung und ist z.B.

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Inter­na­tio­na­le Rech­nungs­le­gungs­stan­dards – auch bei Über­set­zun­gen sehr wich­tig

Inter­na­tio­na­le Wirt­schafts­be­zie­hun­gen sind nicht nur auf staat­li­cher Ebe­ne in den letz­ten Jahr­zehn­ten zuneh­mend wich­ti­ger gewor­den. Eine wach­sen­de Zahl von Unter­neh­men – auch aus dem Mit­tel­stand – pfle­gen inzwi­schen Bezie­hun­gen ins Aus­land. Dabei geht es um die Zusam­men­ar­beit, um neue Märk­te zu erschlie­ßen. Oder die Grün­dung von Toch­ter­ge­sell­schaf­ten, die Pro­duk­te und

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Inkon­gru­en­te Gewinn­aus­schüt­tung – und ihre steu­er­li­che Aner­ken­nung

Eine inkon­gru­en­te Gewinn­aus­schüt­tung ist ent­ge­gen der Ansicht der Finanz­ver­wal­tung nicht nur dann anzu­er­ken­nen, wenn dafür wirt­schaft­lich ver­nünf­ti­ge außer­steu­er­li­che Grün­de ursäch­lich gewe­sen wären . Nach gefes­tig­ter Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist eine zivil­recht­lich ord­nungs­ge­mäß zustan­de gekom­me­ne, inkon­gru­en­te Gewinn­aus­schüt­tung grund­sätz­lich steu­er­lich anzu­er­ken­nen, und zwar auch für den Fall einer anschlie­ßen­den inkon­gru­en­ten Wie­der­ein­la­ge, sofern

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Wert­be­grün­den­de Wir­kung rechts­kräf­ti­ger Urtei­le

Nach § 8 Abs. 1 KStG 2002 i.V.m. § 4 Abs. 1, § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG 2002 hat die GmbH in ihren Bilan­zen das Betriebs­ver­mö­gen anzu­set­zen, das nach den han­dels­recht­li­chen Grund­sät­zen ord­nungs­mä­ßi­ger Buch­füh­rung (GoB) aus­zu­wei­sen war. Die han­dels­recht­li­chen GoB erge­ben sich u.a. aus den Bestim­mun­gen des Ers­ten Abschnitts des Drit­ten Buchs "Vor­schrif­ten für

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Rang­rück­tritt und Bilanz­aus­weis

Eine Ver­bind­lich­keit, die nur aus einem künf­ti­gen Han­dels­bi­lanz­ge­winn oder einem etwai­gen Liqui­da­ti­ons­über­schuss erfüllt zu wer­den braucht, ist nach Ansicht des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts zu pas­si­vie­ren. Gemäß § 8 Abs. 1 KStG i.V.m. § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG hat die buch­füh­ren­de Unter­neh­me­rin in ihren Bilan­zen das Betriebs­ver­mö­gen anzu­set­zen, das nach den han­dels­recht­li­chen Grund­sät­zen ord­nungs­mä­ßi­ger Buch­füh­rung

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Bilanz­an­satz eines erst spä­ter fäl­li­gen Sanie­rungs­zu­schus­ses

Ein bereits ent­stan­de­ner, aber erst in einem spä­te­ren Ver­an­la­gungs­zeit­raum fäl­li­ger Sanie­rungs­zu­schus­ses ist mit sei­nem Nenn­wert, nicht mit einem nied­ri­ge­ren Teil­wert anzu­set­zen. Nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 EStG sind die nicht in § 6 Abs. 1 Nr. 1 EStG genann­ten Wirt­schafts­gü­ter –u.a. Wirt­schafts­gü­ter des Umlauf­ver­mö­gens wie die streit­ge­gen­ständ­li­che Zuschuss­for­de­rung– grund­sätz­lich mit den Anschaf­­fungs- oder

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Nach­ho­lung eines unter­blie­be­nen Ein­la­gen­ab­zugs

Ermit­telt der Steu­er­pflich­ti­ge sei­ne Ein­künf­te nach § 4 Abs. 3 EStG, dann wer­den Ein­la­gen von Wirt­schafts­gü­tern des Umlauf­ver­mö­gens –als fik­ti­ve Betriebs­aus­ga­ben– gewinn­min­dernd im Jahr der Ein­la­ge berück­sich­tigt . Unter­lässt es der Steu­er­pflich­ti­ge, bei der Anschaf­fung, Her­stel­lung oder Ein­la­ge eines Wirt­schafts­guts des Umlauf­ver­mö­gens die –ech­ten oder fik­ti­ven– Betriebs­aus­ga­ben im Jahr der Zah­lung bzw.

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Ver­tei­lung eines Über­gangs­ver­lusts beim Über­gang zur Bilan­zie­rung

Es ist aus sach­li­chen Bil­lig­keits­grün­den nicht gebo­ten, einen Über­gangs­ver­lust, der bei dem Wech­sel von der Ein­­nah­­men-Über­­­schus­s­­rech­­nung nach § 4 Abs. 3 EStG zur Gewinn­ermitt­lung durch Bestands­ver­gleich nach § 4 Abs. 1, § 5 Abs. 1 EStG ent­steht, auf das Jahr des Über­gangs und die bei­den Fol­ge­jah­re zu ver­tei­len. Die Ent­schei­dung über einen Antrag auf abwei­chen­de

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Gewinn­ermitt­lungs­wahl­rechts bei Ein­kom­men­steu­er- und Kin­der­geld­fest­set­zung

Erzielt ein Kind gewerb­li­che Ein­künf­te und steht ihm hin­sicht­lich der Gewinn­ermitt­lungs­art ein Wahl­recht zwi­schen dem Betriebs­ver­mö­gens­ver­gleich und der Ein­­nah­­me-Über­­­schus­s­­rech­­nung zu, so kann die­ses Wahl­recht auch bei der für die Kin­der­geld­fest­set­zung nach § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG 2002 not­wen­di­gen Ermitt­lung der Ein­künf­te des Kin­des nur vom Kind und nicht vom Kin­der­geld­be­rech­tig­ten

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Bilan­zi­el­le Rechts­fra­gen und der sub­jek­ti­ve Feh­ler­be­griff

Das Finanz­amt ist im Rah­men der ertrag­steu­er­recht­li­chen Gewinn­ermitt­lung auch dann nicht an die recht­li­che Beur­tei­lung gebun­den, die der vom Steu­er­pflich­ti­gen auf­ge­stell­ten Bilanz (und deren ein­zel­nen Ansät­zen) zugrun­de liegt, wenn die­se Beur­tei­lung aus der Sicht eines ordent­li­chen und gewis­sen­haf­ten Kauf­manns im Zeit­punkt der Bilanz­auf­stel­lung ver­tret­bar war. Mit die­sem Beschluss hat jetzt

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Bestim­mung des Wert­auf­hel­lungs­zeit­raums

Gemäß § 8 Abs. 1 KStG 2002 i.V.m. § 4 Abs. 1, § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG 2002 ist in den Bilan­zen das Betriebs­ver­mö­gen anzu­set­zen, das nach den han­dels­recht­li­chen Grund­sät­zen ord­nungs­mä­ßi­ger Buch­füh­rung (GoB) aus­zu­wei­sen ist. Die han­dels­recht­li­chen GoB erge­ben sich u.a. aus den Bestim­mun­gen des Ers­ten Abschnitts des Drit­ten Buchs "Vor­schrif­ten für alle Kauf­leu­te"

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Unter­schieds­be­trag für nicht bilan­zier­ba­re Wirt­schafts­gü­ter in der See­schiff­fahrt

Für nicht bilan­zier­ba­re Wirt­schafts­gü­ter erfolgt kei­ne Fest­stel­lung eines Unter­schieds­be­tra­ges. Ein Unter­schieds­be­trag ist nur für die­je­ni­gen Wirt­schafts­gü­ter fest­zu­stel­len, die in der Steu­er­bi­lanz des Wirt­schafts­jah­res, das der erst­ma­li­gen Anwen­dung der Ton­nage­be­steue­rung vor­an­geht, anzu­set­zen sind. Ein Fest­stel­lungs­be­scheid, in dem Unter­schieds­be­trä­ge für meh­re­re Wirt­schafts­gü­ter fest­ge­stellt wer­den, ent­hält ein­zel­ne selb­stän­di­ge Fest­stel­lun­gen von Unter­schieds­be­trä­gen, die geson­dert

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Pas­si­vie­rung bei qua­li­fi­zier­tem Rang­rück­tritt

Eine Ver­bind­lich­keit, die nur aus künf­ti­gen Gewin­nen oder einem etwai­gen Liqui­da­ti­ons­über­schuss erfüllt zu wer­den braucht, kann man­gels gegen­wär­ti­ger wirt­schaft­li­cher Belas­tung nicht aus­ge­wie­sen wer­den. Nach § 247 Abs. 1 HGB sind han­dels­recht­lich und damit nach § 5 Abs. 1 EStG 1997 auch steu­er­recht­lich Ver­bind­lich­kei­ten zu pas­si­vie­ren. Glei­ches gilt gemäß § 249 Abs. 1 HGB für

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Betei­li­gung eines Woh­nungs­ei­gen­tü­mers an Instand­hal­tungs­rück­stel­lung als Wirt­schafts­gut

Ein bilan­zie­ren­der Gewer­be­trei­ben­der, dem eine Eigen­tums­woh­nung gehört und der Zah­lun­gen in eine von der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft gebil­de­te Instand­hal­tungs­rück­stel­lung geleis­tet hat, muss sei­ne Betei­li­gung an der Instand­hal­tungs­rück­stel­lung mit dem Betrag der geleis­te­ten und noch nicht ver­brauch­ten Ein­zah­lun­gen akti­vie­ren. Nach gefes­tig­ter Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs sind Wirt­schafts­gü­ter alle Sachen, Rech­te, tat­säch­li­chen Zustän­de und kon­kre­ten

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Abzin­sung einer Dar­le­hens­for­de­rung

Als nicht abnutz­ba­res Wirt­schafts­gut des Anla­ge­ver­mö­gens war die Dar­le­hens­for­de­rung der Klä­ge­rin gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 EStG i.V. mit § 8 Abs. 1 KStG, § 7 Satz 1 GewStG grund­sätz­lich mit den Anschaf­fungs­kos­ten zu bewer­ten. Bei ori­gi­när in der Per­son des Steu­er­pflich­ti­gen durch Ver­trag oder Gesetz ent­ste­hen­den For­de­run­gen gilt der Nenn­wert als Anschaf­fungs­kos­ten. Dies

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Bilan­zie­rung oder Ein­nah­men-Über­schuss-Rech­nung in Schät­zungs­fäl­len

Das Wahl­recht zwi­schen der Gewinn­ermitt­lung nach § 4 Abs. 1 EStG (Bilan­zie­rung) und § 4 Abs. 3 EStG (Ein­­nah­­men-Über­­­schuss-Rech­­nung) steht nicht buch­füh­rungs­pflich­ti­gen Steu­er­pflich­ti­gen auch nach­träg­lich in Fäl­len zu, in denen die Höhe des Gewinns zu schät­zen ist. Gewinn ist der um Ent­nah­men und Ein­la­gen kor­ri­gier­te Unter­schieds­be­trag zwi­schen dem Betriebs­ver­mö­gen am Schluss des Wirt­schafts­jah­res und

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Bilan­zie­rungs­zeit­punkt von Steu­er­erstat­tungs­an­sprü­chen

In einem beim Ver­fah­ren vor dem Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf war strei­tig, zu wel­chem Zeit­punkt steu­er­li­che Erstat­tungs­an­sprü­che zu bilan­zie­ren sind. Die Akti­vie­rung von Wirt­schafts­gü­tern in der Steu­er­bi­lanz (§ 5 Abs. 1 Satz 1 EStG) bestimmt sich in ers­ter Linie nicht nach recht­li­chen, son­dern nach wirt­schaft­li­chen Gesichts­punk­ten. Maß­geb­lich sei dabei nicht, urteil­te das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf, ob

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Due Dili­gence Kos­ten als Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten der Betei­li­gung

Bei der Anschaf­fung von Gesell­schafts­an­tei­len sind die Kos­ten der finan­zi­el­len und recht­li­chen Due Dili­gence regel­mä­ßig den akti­vie­rungs­pflich­ti­gen Anschaf­fungs­kos­ten und nicht den sofort abzieh­ba­ren Betriebs­aus­ga­ben zuzu­ord­nen. In einem jetzt vom Finanz­ge­richt Köln ent­schie­de­nen Ver­fah­ren behan­del­te die Klä­ge­rin, eine deut­sche Akti­en­ge­sell­schaft, Bera­tungs­kos­ten in Höhe von ca. 350.000 €, die ihr im Zusam­men­hang mit

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