Gesichtsverhüllende Verschleierung im Unterricht und die freie Religionsausübung

Gesichts­ver­hül­len­de Ver­schleie­rung im Unter­richt und die freie Reli­gi­ons­aus­übung

Die im Grund­ge­setz geschütz­te Frei­heit, die Lebens­füh­rung an der Glau­bens­über­zeu­gung aus­zu­rich­ten, kann beschränkt wer­den, wenn die Aus­übung der Glau­bens­frei­heit durch Tra­gen des Niqabs wäh­rend des Unter­richts die Durch­füh­rung des staat­li­chen Bil­­dungs- und Erzie­hungs­auf­trags behin­dert. Bei einer gesichts­ver­hül­len­den Ver­schleie­rung einer Schü­le­rin wird eine non­ver­ba­le Kom­mu­ni­ka­ti­on im Wesent­li­chen unter­bun­den. So der Baye­ri­sche

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Klassenfahrt und religiöse Erziehungsvorstellungen

Klas­sen­fahrt und reli­giö­se Erzie­hungs­vor­stel­lun­gen

Eine Befrei­ung von schu­li­schen Pflicht­ver­an­stal­tun­gen wegen befürch­te­ter Beein­träch­ti­gun­gen reli­giö­ser Erzie­hungs­vor­stel­lun­gen ist nur in Aus­nah­me­fäl­len mög­lich. Wer dabei ein Kom­pro­miss­an­ge­bot der Schu­le aus­schlägt, muss hin­neh­men, dass er sich nicht län­ger auf einen Vor­rang sei­ner Rechts­po­si­ti­on beru­fen kann. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt der Frei­en Han­se­stadt Bre­men in dem hier vor­lie­gen­den

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