Schmer­zens­geld­be­mes­sung – und das Ein­kom­men des Schä­di­gers

Bis­her ist es gän­gi­ge Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs, bei der Bemes­sung von Schmer­zens­geld­be­trä­gen auch die wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se des Schä­di­gers zu berück­sich­ti­gen: von Rei­chen soll es mehr Schmer­zens­geld geben als von armen Schlu­ckern. Die­se Recht­spre­chung will der 2. Straf­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs nun inso­weit ändern , als dass bei der Bemes­sung der bil­li­gen

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Schmer­zens­geld – und die Ver­mö­gens­la­ge von Schä­di­ger und Geschä­dig­ten

Der Gro­ße Senat für Zivil­sa­chen des Bun­des­ge­richts­hof hat im Jahr 1955 ent­schie­den, dass sowohl die wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se des Geschä­dig­ten als auch die des Schä­di­gers auf die Bemes­sung der Ent­schä­di­gung Ein­fluss gewin­nen kön­nen . Der Bun­des­ge­richts­hof hat dies seit­dem in stän­di­ger Recht­spre­chung so ver­tre­ten . Nun rüt­telt der 2. Straf­se­nat des

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