Scheidung

Gericht­lich gebil­lig­te Umgangs­ver­ein­ba­run­gen – und die erfor­der­li­che Belehrung

Aus gericht­lich gebil­lig­ten Ver­glei­chen im Sin­ne des § 156 Abs. 2 FamFG fin­det gemäß § 86 Abs. 1 Nr. 2 FamFG die Voll­stre­ckung statt. Der Voll­stre­ckung hat aber der Warn­hin­weis nach § 89 Abs. 2 FamFG vor­aus­zu­ge­hen. Im vor­lie­gen­den Ver­fah­ren erfüllt die Beleh­rung im Bil­li­gungs­be­schluss vom 06.11.2019 betref­fend die Ver­ein­ba­rung zu den Feri­en­um­gän­gen die

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Familie

Fami­li­en­ge­richt­li­che Bil­li­gung einer Umgangs­re­ge­lung – und die Anhö­rung des Kindes

Eine durch das Amts­ge­richt aus­ge­spro­che­ne Bil­li­gung einer Umgangs­re­ge­lung nach § 156 Abs. 2 BGB ist ver­fah­rens­feh­ler­haft erfolgt sei, wenn das Gericht das Kind nicht ange­hört hat. Das Beschwer­de­ge­richt kann die Anhö­rung selbst nach­ho­len. Zwar soll nach dem Wort­laut des § 156 Abs. 3 Satz 3 FamFG das 30 Kind vor dem Erlass einer

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Fami­li­en­ge­richt­li­che Bil­li­gung einer Umgangs­re­ge­lung – und die Beschwerde

Eine Umgangs­re­ge­lung nach § 156 Abs. 2 FamFG bedarf der anschlie­ßen­den fami­li­en­ge­richt­li­chen Bil­li­gung durch Beschluss. Gegen den Bil­li­gungs­be­schluss ist die Beschwer­de statt­haft. Dabei ist auch ein Eltern­teil, der der Umgangs­re­ge­lung zuge­stimmt hat, zur Beschwer­de befugt. Gemäß § 58 Abs. 1 FamFG fin­det die Beschwer­de gegen die im ers­ten Rechts­zug ergan­ge­nen End­ent­schei­dun­gen der

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