Die Höhe der ein­ge­speis­ten Strom­men­ge mit­tels einer Bio­gas­an­la­ge

Es liegt eine wesent­li­che Ände­rung einer geneh­mi­gungs­be­dürf­ti­gen Anla­ge i.S.v. § 16 Abs. 1 Blm­SchG vor, wenn die mit­tels eines von einer Bio­gas­an­la­ge gespeis­ten, ent­fernt von der Anla­ge auf­ge­stell­ten Satel­­li­­ten-Blo­ck­hei­z­kraf­t­wer­kes erzeug­te Strom­men­ge, zusam­men mit der durch das Block­heiz­kraft­werk am Stand­ort der Bio­gas­an­la­ge erzeug­ten Strom­men­ge grö­ßer ist, als mit der geneh­mig­ten elek­tri­schen Leis­tung

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Der Trak­tor der Bio­gas­an­la­ge

Eine Zug­ma­schi­ne, die in einem aus­schließ­lich der Ener­gie­er­zeu­gung in einer Bio­gas­an­la­ge die­nen­den Betrieb ein­ge­setzt wird, ist nicht von der Kfz-Steu­er befreit. Ein land- und forst­wirt­schaft­li­cher Betrieb i.S. des § 3 Nr. 7 Buchst. a Kraft­StG liegt nicht vor, wenn nach dem Gesamt­bild der Ver­hält­nis­se die land- und forst­wirt­schaft­li­che Betä­ti­gung nur die unter­ge­ord­ne­te Bedeu­tung

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Die Bio­gas­an­la­ge im Außen­be­reich

Für die pri­vi­le­gier­te Zulas­sung einer Bio­mas­se­an­la­ge im Außen­be­reich ist es erfor­der­lich, dass sie dem land­wirt­schaft­li­chen Betrieb, dem sog. Basis­be­trieb, zuge­ord­net ist. Befin­det sich die Bio­gas­an­la­ge im Eigen­tum einer Betrei­ber­ge­sell­schaft muss jedoch sicher­ge­stellt sein, dass der Inha­ber des Basis­be­triebs einen bestim­men­den Ein­fluss auf die Gesell­schaft aus­üben kann. Mit die­ser Begrün­dung hat

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Bau­recht­li­che Pri­vi­le­gie­rung einer Bio­gas­an­la­ge – und der land­wirt­schaft­li­che Basis­be­trieb

Die Pri­vi­le­gie­rung einer Bio­gas­an­la­ge nach § 35 Abs. 1 Nr. 6 Bau­GB setzt vor­aus, dass die Bio­gas­an­la­ge einem land­wirt­schaft­li­chen Basis­be­trieb orga­ni­sa­to­risch zuge­ord­net ist. Sofern der Inha­ber des land­wirt­schaft­li­chen Betrie­bes nicht zugleich Eigen­tü­mer der zu geneh­mi­gen­den Anla­ge ist, ist die­se orga­ni­sa­to­ri­sche Zuord­nung nur gewähr­leis­tet, wenn der Inha­ber des land­wirt­schaft­li­chen Betrie­bes, an den die

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Nach­bark­la­ge gegen eine Bio­gas­an­la­ge

Nach­barn kön­nen sich auch gegen eine bereits in Betrieb befind­li­che Bio­gas­an­la­ge erfolg­reich zur Wehr set­zen, wenn die Grenz­wer­te der Geruchsim­mis­si­ons­richt­li­nie über­schrit­ten wer­den. So hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Schles­wig auf die Kla­ge einer Nach­ba­rin die immis­si­ons­schutz­recht­li­che Geneh­mi­gung einer Bio­gas­an­la­ge im Kreis Nord­fries­land auf­ge­ho­ben. Dort hat­te eine Anwoh­ne­rin aus der unmit­tel­ba­ren Nach­bar­schaft

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Schwei­ne­mast mit Bio­gas­an­la­ge

Die Rege­lun­gen in § 1 Abs. 2 Nr. 1 und Nr. 2 der 4. BIm­SchV haben, wie aus dem Umkehr­schluss von § 1 Abs. 4 der 4. BIm­SchV folgt, nur für sol­che Anla­gen­tei­le oder Neben­ein­rich­tun­gen Bedeu­tung, die nicht schon von sich aus nach dem Bun­­­des-Immis­­si­on­s­­schut­z­ge­­setz geneh­mi­gungs­be­dürf­tig sind. Für die übri­gen Anla­gen ent­hält § 1 Abs. 4 der 4.

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Strom­steu­er­be­güns­ti­gung für strom­erzeu­gen­de Anla­gen

Wird ein Block­heiz­kraft­werk mit einer vor­ge­schal­te­ten Bio­gas­an­la­ge betrie­ben, besteht ein Anspruch auf Strom­steu­er­be­frei­ung gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 2 Strom­StG nur für den vom Block­heiz­kraft­werk ver­brauch­ten Strom. Der für den Betrieb der Bio­gas­an­la­ge ein­ge­setz­te Strom wird zur Erzeu­gung eines Brenn­stoffs und nicht zur Strom­erzeu­gung ver­wandt. Bei der Bio­gas­an­la­ge han­delt es sich nicht

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Bio­gas­an­la­ge und Geruchsim­mis­sio­nen

Eine Bio­gas­an­la­ge darf 175 Stun­den im Jahr stin­ken. So hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver für eine Bio­gas­an­la­ge in Bur­g­we­­del-Thön­­se einen Eil­an­trag von Nach­barn gegen die immis­si­ons­schutz­relcht­li­che Geneh­mi­gung abge­lehnt. Die Antrag­stel­ler sind Bewoh­ner von Thön­se und woh­nen ca. 250 m nord­öst­lich von dem Bau­platz der Anla­ge. Sie wen­den sich mit einem Eil­an­trag gegen

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Strom­steu­er­be­güns­ti­gung für eine Bio­gas­an­la­ge

Strom, der für den Betrieb einer Bio­gas­an­la­ge genutzt wird, wird nicht im Sin­ne von § 9 Abs. 1 Nr. 2 Strom­StG zur Strom­erzeu­gung ent­nom­me­nen, wenn das Bio­gas als Brenn­stoff für den Betrieb eines Block­heiz­kraft­werks als Strom­erzeu­gungs­an­la­ge ver­wandt wird. Nach § 9 Abs. 1 Nr. 2 Strom­StG ist Strom, der zur Strom­erzeu­gung ent­nom­men wird, von der Steu­er

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Bio­gas­an­la­ge für Küchen­ab­fäl­le

Eine Bio­gas­an­la­ge, die in ihrer Ver­gä­rungs­an­la­ge (Fer­men­ter) Gül­le sowie Küchen- und Spei­se­ab­fäl­le als Ein­satz­stof­fe für die Her­stel­lung und anschlie­ßen­de Ver­bren­nung von Bio­gas ver­wen­det, bedarf nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­berg in Mann­heim kei­ner immis­si­ons­schutz­recht­li­chen Geneh­mi­gung nach § 1 Abs. 1 4. BIm­SchV i.V.m. Nr. 8.6 Spal­te 2 Buchst. a und b des Anhangs, weil

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Bestands­schutz für Bio­gas­an­la­gen

Der Bun­des­rat for­dert Bestands­schutz bei der Ver­gü­tung bereits bestehen­der Bio­gas­an­la­gen. Er möch­te des­halb die am 1. Janu­ar 2009 in Kraft tre­ten­de Novel­le des Erneu­er­ba­­ren-Ener­gi­en-Gese­t­­zes (EEG) in einem Punkt ändern. Kon­kret set­zen sich die Län­der mit ihrem heu­te beschlos­se­nen Geset­zes­an­trag dafür ein, dass für Alt­an­la­gen wei­ter­hin eine fixe Ein­spei­se­ver­gü­tung gezahlt wird.

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Bio­gas­an­la­gen

Bei der ertrag­steu­er­li­chen Behand­lung von Bio­gas­an­la­gen und der Ener­gie­er­zeu­gung aus Bio­gas hat die Finanz­ver­wal­tung ihre Mei­nung geän­dert. Nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­tem Rund­schrei­ben des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums gilt abwei­chend von den bis­he­ri­gen Rege­lun­gen zur zeit­li­chen Anwen­dung, dass, soweit sich in den Fäl­len der Ener­gie­er­zeu­gung aus Bio­gas für einen Steu­er­pflich­ti­gen Ver­schlech­te­run­gen gegen­über der bis­he­ri­gen

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