Die Vater­schafts­an­fech­tung des mut­maß­li­chen bio­lo­gi­schen Vaters – und die Anfech­tungs­frist

Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG schützt das Inter­es­se des leib­li­chen Vaters eines Kin­des, die recht­li­che Stel­lung als Vater ein­zu­neh­men. Dem leib­li­chen Vater ist Zugang zu einem Ver­fah­ren zu gewäh­ren, um auch recht­lich die Vater­stel­lung erlan­gen zu kön­nen. Prü­fung und Fest­stel­lung der Vater­schaft sind Teil der ver­fah­rens­recht­li­chen Gewähr­leis­tung aus Art. 6 Abs. 2 Satz

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Der bio­lo­gi­sche Vater und die Leih­mut­ter­schaft

Vater – im recht­li­chen Sin­ne – ist in Deutsch­land unter ande­rem, wer zur Zeit der Geburt mit der Mut­ter ver­hei­ra­tet ist oder die Vater­schaft aner­kannt hat. Bei­des setzt kei­ne bio­lo­gi­sche Abstam­mung vor­aus. Auch wenn die Kin­der auf dem Wege der – in Deutsch­land nicht zuge­las­sen – Leih­mut­ter­schaft in den USA

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Aus­kunft über den mut­maß­li­chen bio­lo­gi­schen Vater

Eine Mut­ter ist gegen­über ihrem geschie­de­nen Ehe­mann nach erfolg­rei­cher Vater­schafts­an­fech­tung zur Aus­kunft über den mut­maß­li­chen bio­lo­gi­schen Vater des Kin­des ver­pflich­tet. Der Aus­kunfts­an­spruch ergibt sich aus § 1353 Abs. 1 BGB i.V.m. § 242 BGB. Die für eine Aus­kunfts­pflicht gefor­der­te Son­der­ver­bin­dung ergibt sich aus der Ehe der Betei­lig­ten. Nach erfolg­rei­cher Vater­schafts­an­fech­tung ist

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Das Umgangs­recht des bio­lo­gi­schen Vaters – und die beharr­li­che Wei­ge­rung der recht­li­chen Eltern

Die beharr­li­che Wei­ge­rung der recht­li­chen Eltern, einen Umgang ihres Kin­des mit sei­nem leib­li­chen Vater zuzu­las­sen, genügt allein nicht, um ein Umgangs­recht des bio­lo­gi­schen Vaters abzu­leh­nen. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall sid aus der Bezie­hung des aus Nige­ria stam­men­den Antrag­stel­lers mit einer ver­hei­ra­te­ten Frau die Ende 2005 gebo­re­nen Zwil­lin­ge

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