Markt­ma­ni­pu­la­ti­on per Bör­sen­brief – und die Infor­ma­ti­ons­de­likts­haf­tung nach § 826 BGB

Bewuss­te Fehl­in­for­ma­tio­nen eines Bör­sen­in­for­ma­ti­ons­diens­ten kön­nen eine Infor­ma­ti­ons­de­likts­haf­tung nach § 826 BGB begrün­den . Aller­dings begrün­den Scha­den und Geset­zes­ver­stoß allein die Annah­me der Sit­ten­wid­rig­keit noch nicht. Die beson­de­re Ver­werf­lich­keit des Ver­hal­tens muss sich aus dem ver­folg­ten Ziel, den ein­ge­setz­ten Mit­teln, der zuta­ge tre­ten­den Gesin­nung oder den ein­ge­tre­te­nen Fol­gen erge­ben. Erfor­der­lich ist

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Markt­ma­ni­pu­la­ti­on per Bör­sen­brief – Ein­wir­kung auf den Bör­sen­preis und die sons­ti­gen Täu­schungs­hand­lun­gen

Das Tat­be­stands­merk­mal "sons­ti­ge Täu­schungs­hand­lun­gen" im Sin­ne des § 20a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 WpHG ent­spricht bei einer am Inhalt der Richt­li­nie 2003/​6/​EG des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 28.01.2003 über Insi­­der-Geschäf­­te und Markt­ma­ni­pu­la­ti­on (Markt­miss­brauch) sowie der Durch­füh­rungs­richt­li­nie 2003/​124/​EG vom 22.12 2003 ori­en­tier­ten Aus­le­gung dem Bestimmt­heits­ge­bot des Grund­ge­set­zes. Inhalts­über­sicht§§ 38 f.

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Ver­äu­ße­rungs­ge­winn beim Akti­en­tausch – und die Berück­sich­ti­gung eines gefal­le­nen Bör­sen­kur­ses

Soweit die tat­säch­lich erhal­te­ne Gegen­leis­tung nicht in Geld, son­dern in Sach­gü­tern besteht, ist der Ver­äu­ße­rungs­preis mit dem gemei­nen Wert anzu­set­zen. Für die Bewer­tung kommt es auf die Ver­hält­nis­se im Zeit­punkt der Erfül­lung der Gegen­leis­tungs­pflicht an, wenn die­se von den Ver­hält­nis­sen im Zeit­punkt der Ent­ste­hung des Ver­äu­ße­rungs­ge­winns abwei­chen. Eine Ver­än­de­rung der

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Bör­sen­kurs­ma­ni­pu­la­tio­nen – und der Wert­er­satz­ver­fall

Bei einer Markt­ma­ni­pu­la­ti­on durch tat­ein­heit­lich began­ge­ne, als­bald auf­ein­an­der­fol­gen­de Ver­­­kaufs- und Rück­kaufs­ge­schäf­te unter­liegt nur der ein­fa­che Wert der Wert­pa­pie­re dem Ver­fall. Das im Ver­falls­recht gel­ten­de Brut­to­prin­zip steht dem nicht ent­ge­gen. Wird Wert­er­satz­ver­fall nach § 73a Satz 1 StGB ange­ord­net, rich­tet sich die Höhe des Ver­falls­be­trags regel­mä­ßig nach dem Wert des Ver­falls­ge­gen­stands zum

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Ver­bo­te­ne Markt­ma­ni­pu­la­tio­nen – und die Markt­ma­ni­pu­la­ti­ons-Kon­kre­ti­sie­rungs­ver­ord­nung

Beim Straf­tat­be­stand des § 38 Abs. 2 WpHG i.V.m. § 39 Abs. 1 Nr. 2, § 20a Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 WpHG, § 4 Abs. 3 Nr. 2 der Ver­ord­nung zur Kon­kre­ti­sie­rung des Ver­bo­tes der Markt­ma­ni­pu­la­ti­on (Mark­t­­ma­­ni­­pu­la­­ti­ons-Kon­kre­­ti­­sie­­rungs­­­ver­­or­d­­nung – MaKonV) han­delt es sich um ein Jeder­manns­de­likt, für das die all­ge­mei­nen Regeln zu Täter­schaft und Teil­nah­me gel­ten. Die

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