Kontengentierte Erlaubnisse und der vorhergehende Ausschluss eines Skontrenführers von der Wertpapierbörse

Kon­ten­gen­tier­te Erlaub­nis­se und der vor­her­ge­hen­de Aus­schluss eines Skon­tren­füh­rers von der Wert­pa­pier­bör­se

§ 39g Abs. 2 der Bör­sen­ord­nung der Frank­fur­ter Wert­pa­pier­bör­se vom 20.03.2007 (Bör­sO 2007) war rechts­wid­rig, soweit er im vor­her­ge­hen­den Zutei­lungs­zeit­raum rechts­wid­rig von der Skon­tren­zu­tei­lung aus­ge­schlos­se­ne Skon­tro­füh­rer gegen­über damals erfolg­rei­chen Mit­be­wer­bern benach­tei­lig­te. Wird der Umfang der befris­te­ten Zutei­lung kon­tin­gen­tier­ter Erlaub­nis­se davon abhän­gig gemacht, ob der Bewer­ber bereits in der vor­her­ge­hen­den Zutei­lungs­pe­ri­ode über

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Mangelnde Bestimmtheit eines Unterlassungsantrags

Man­geln­de Bestimmt­heit eines Unter­las­sungs­an­trags

Nach § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO darf ein Unter­las­sungs­an­trag – und nach § 313 Abs. 1 Nr. 4 ZPO eine dar­auf beru­hen­de Ver­ur­tei­lung – nicht der­art undeut­lich gefasst sein, dass der Streit­ge­gen­stand und der Umfang der Prü­­fungs- und Ent­schei­dungs­be­fug­nis des Gerichts nicht mehr klar umris­sen sind, der Beklag­te sich des­halb nicht erschöp­fend

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Der Börsenrückzug und die Minderheitsaktionäre

Der Bör­sen­rück­zug und die Min­der­heits­ak­tio­nä­re

Der Bun­des­ge­richts­hof hat sei­ne Recht­spre­chung geän­dert und den Rück­zug einer Akti­en­ge­sell­schaft von der Bör­se erleich­tert . So muss nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs den Aktio­nä­ren beim Delis­ting kein Bar­ab­fin­dungs­an­ge­bot für ihre Akti­en mehr gemacht wer­den. Anlass für die­ses Urteil bot dem Bun­des­ge­richts­hof ein Fall aus Bre­men: Mit einer Ad-hoc-Mel­­dung

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Musterentscheid im Verfahren gegen die MLP AG

Mus­ter­ent­scheid im Ver­fah­ren gegen die MLP AG

Das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he hat sei­nen Mus­ter­ent­scheid im Ver­fah­ren gegen die MLP AG und deren frü­he­ren Vor­stands­vor­sit­zen­den erlas­sen. Nach dem Mus­ter­ent­scheid des Ober­lan­des­ge­richts Karls­ru­he sind bei der MLP AG zwar Bilan­zie­rungs­feh­ler vor­han­den, es ist aber kein Vor­satz bezüg­lich feh­ler­haf­ter Finanz­kenn­zah­len fest­stell­bar. In 32 Par­al­lel­ver­fah­ren machen Aktio­nä­re der MLP AG bei dem

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Transparenzsystem für Leerverkäufe von Finanzaktien

Trans­pa­renz­sys­tem für Leer­ver­käu­fe von Finanz­ak­ti­en

Die Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht hat heu­te mit einer All­ge­mein­ver­fü­gung fest­ge­legt, dass Markt­teil­neh­mer Net­­to-Leer­­ver­­­kauf­s­­po­­si­­ti­o­­nen in aus­ge­wähl­ten Finanz­ti­teln ab einer Schwel­le von 0,2 % der BaFin mit­tei­len und ab 0,5 % ver­öf­fent­li­chen müs­sen. Betrof­fen von der Rege­lung sind sämt­li­che Trans­ak­tio­nen, die wirt­schaft­lich betrach­tet zu einer Net­­to-Leer­­ver­­­kauf­s­­po­­si­­ti­on in Akti­en der fol­gen­den Unter­neh­men füh­ren: Aare­al Bank

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Was sind Insider-Geschäfte?

Was sind Insi­der-Geschäf­te?

Die Richt­li­nie 2003/​6 soll Insi­­der-Geschäf­­te und Markt­ma­ni­pu­la­ti­on (Markt­miss­brauch) mit dem Ziel bekämp­fen, die Inte­gri­tät der Finanz­märk­te zu schüt­zen und das Ver­trau­en der Anle­ger zu stär­ken. Der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on hat­te nun mit der Aus­le­gung der Bestim­mun­gen die­ser Richt­li­nie zu befas­sen. Anlass hier­zu bot ein Vor­ab­ent­schei­dungs­ver­fah­ren aus Bel­gi­en: Die Spec­tor

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