Brunnen

Die Alt­an­schlie­ßer­re­ge­lung im Bran­den­bur­gi­schen Kom­mu­nal­ab­ga­ben­ge­setz

§ 19 Abs. 1 Satz 3 KAG Bbg ist ver­fas­sungs­ge­mäß und ver­stößt ins­be­son­de­re nicht gegen das Gebot der Rechts­si­cher­heit und des Ver­trau­ens­schut­zes. Das Rechts­staats­prin­zip schützt in sei­ner Aus­prä­gung als Gebot der Belas­tungs­klar­heit und Belas­tungs­vor­her­seh­bar­keit davor, dass lan­ge zurück­lie­gen­de, in tat­säch­li­cher Hin­sicht abge­schlos­se­ne Vor­gän­ge unbe­grenzt zur Anknüp­fung neu­er Las­ten her­an­ge­zo­gen wer­den kön­nen. Als

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Bundesverfassungsgericht

Die Bran­den­bur­ger Alt­an­schlie­ßer­fäl­le – oder: wenn Zivil­ge­rich­te Ver­wal­tungs­recht aus­le­gen

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de in einem Alt­an­schlie­ßer­fall in Bran­den­burg nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, die sich gegen die Ver­sa­gung eines staats- und amts­haf­tungs­recht­li­chen, auf die Rück­zah­lung eines in der Ver­gan­gen­heit gezahl­ten Bei­tra­ges für die Her­stel­lung und Anschaf­fung einer öffent­li­chen Was­ser­ver­sor­gungs­an­la­ge gerich­te­ten Ans­ruchs wand­te. Das Bran­den­bur­gi­sche Ober­lan­des­ge­richt erach­te­te die Bei­trags­for­de­rung als

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Brandenburg

Der Geschäfts­füh­rer als ehren­amt­li­cher Rich­ter am Arbeits­ge­richt – und sei­ne Kün­di­gung

Wäh­rend der Amts­zeit als ehren­amt­li­cher Rich­ter im Land Bran­den­burg ist eine Kün­di­gung oder Ent­las­sung nur zuläs­sig, wenn Tat­sa­chen vor­lie­gen, die den Arbeit­ge­ber oder Dienst­her­ren zur frist­lo­sen Kün­di­gung berech­ti­gen, Art. 110 Abs. 1 Satz 2 BbgVerf. Eine GmbH-Geschäfts­­­füh­­re­­rin, die nicht Arbeit­neh­me­rin ist, fällt jedoch nicht unter den per­sön­li­chen Anwen­dungs­be­reich der Norm. Ihre Kün­di­gung

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Gerichtsneuordnung in Brandenburg

Gerichts­neu­ord­nung in Bran­den­burg

Die Bran­den­bur­gi­sche Lan­des­re­gie­rung hat den Ent­wurf eines Geset­zes zur Gerichts­neu­ord­nung in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­ge­bracht, durch das die Land- und Amts­ge­richts­be­zir­ke sowie die Arbeits­ge­richts­be­zir­ke bis 2013 neu geord­net wer­den sol­len. Der Gesetz­ent­wurf sieht vor, dass kei­ner der bis­he­ri­gen Gerichts­stand­or­te auf­ge­ge­ben wird. Im Jahr 2005, als die Dis­kus­si­on um die zukünf­ti­ge Gerichts­struk­tur

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Einheitliches Richtergesetz für Berlin und Brandenburg

Ein­heit­li­ches Rich­ter­ge­setz für Ber­lin und Bran­den­burg

Die Län­der Ber­lin und Bran­den­burg haben einen Staats­ver­trag für ein gleich­lau­ten­des Rich­ter­ge­setz unter­zeich­net. Nach­dem bei­de Län­der bereits für alle Gerichts­zwei­ge außer der ordent­li­chen Gerichts­bar­keit gemein­sa­me Ober­ge­rich­te ein­ge­rich­tet haben, soll nun für die Rich­ter und Staats­an­wäl­te in Ber­lin und Bran­den­burg ein weit­ge­hend ein­heit­li­ches Dienst­recht gel­ten. In Ber­lin arbei­ten der­zeit rund 1.300

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