Sor­ge­rechts- und Umgangs­ver­fah­ren – und die Brüs­sel IIa-Ver­ord­nung

Für die inter­na­tio­na­le Zustän­dig­keit gemäß Art. 8 der sog. Brüs­sel II a‑Verordnung ist kein Raum, falls ein Kind bereits bei Anhän­gig­keit eines Sor­ge- oder Umgangs­ver­fah­ren sei­nen gewöhn­li­chen Auf­ent­halt in einen ande­ren Staat ver­legt hat­te. Hier­für ist ein Auf­ent­halt von 6 Mona­ten Dau­er allen­falls Indiz, jedoch nicht zwin­gend vor­aus­zu­set­zen. Nach Art. 8 der Ver­ord­nung

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Durch­set­zung von Brüs­sel IIa-Beschlüs­sen in Sor­ge­rechts­sa­chen

Art. 16 HKÜ steht einer Ent­schei­dung im Ver­fah­ren auf Nicht­an­er­ken­nung einer aus­län­di­schen Sor­ge­rechts­ent­schei­dung gemäß Art. 21 Abs. 3 Brüs­sel IIa-VO nicht ent­ge­gen. Hat das Ober­lan­des­ge­richt einen Antrag auf Nicht­an­er­ken­nung zurück­ge­wie­sen, bedarf es kei­ner Anord­nung der sofor­ti­gen Wirk­sam­keit der Ent­schei­dung gemäß § 27 Abs. 2 Int­Fam­RVG . Hat das Ober­lan­des­ge­richt den­noch die sofor­ti­ge

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Euro­pa­wei­te Voll­stre­ckung einst­wei­li­ger Anord­nun­gen der Fami­li­en­ge­rich­te

Erlässt ein nach Art. 8 ff. Brüs­sel IIa-VO (EuE­he­VO) in der Haupt­sa­che zustän­di­ges Gericht eine einst­wei­li­ge Maß­nah­me, wel­che den Bereich der elter­li­chen Sor­ge betrifft, rich­tet sich die Aner­ken­nung und Voll­stre­ckung die­ser Maß­nah­me in ande­ren Mit­glied­staa­ten nach Art. 21 ff. Brüs­sel IIa-VO. Erlässt dem­ge­gen­über ein nach Art. 8 ff. Brüs­sel IIa-VO unzu­stän­di­ges Gericht

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