Handeltreiben oder gewerbsmäßige Abgabe von Betäubungsmitteln?

Han­del­trei­ben oder gewerbs­mä­ßi­ge Abga­be von Betäu­bungs­mit­teln?

Das uner­laub­te (gewerbs­mä­ßi­ge) Han­del­trei­ben mit Betäu­bungs­mit­teln nach § 29 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 BtMG kann nicht in Tat­ein­heit mit uner­laub­ter gewerbs­mä­ßi­ger Abga­be von Betäu­bungs­mit­teln nach § 29a Abs. 1 Nr. 1, § 30 Abs. 1 Nr. 2 BtMG ver­wirk­licht wer­den. Der Grund­tat­be­stand des Han­del­trei­bens mit Betäu­bungs­mit­teln gemäß § 29 BtMG tritt

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Die ausgehobene Hanfplantage

Die aus­ge­ho­be­ne Hanf­plan­ta­ge

Es ist zu Guns­ten des Ange­klag­ten in die Straf­zu­mes­sung ein­zu­stel­len, dass die zum gewinn­brin­gen­den Wei­ter­ver­kauf bestimm­ten Betäu­bungs­mit­tel nach der Ent­de­ckung der Mari­hua­na­plan­ta­ge voll­stän­dig sicher­ge­stellt wor­den waren und des­halb nicht in den Ver­kehr gelang­ten. Hier­bei han­delt es sich nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs wegen des damit ver­bun­de­nen Weg­falls der von Betäu­bungs­mit­teln

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Der 11jährige Bruder des Dealers -und seine uneigennützige Mithilfe

Der 11jährige Bru­der des Dea­lers ‑und sei­ne unei­gen­nüt­zi­ge Mit­hil­fe

Abga­be im Sin­ne von § 29 Abs. 1 Nr. 1, § 30a Abs. 2 Nr. 1 BtMG ist die Über­tra­gung der tat­säch­li­chen Ver­fü­gungs­ge­walt ohne rechts­ge­schäft­li­che Grund­la­ge und ohne Gegen­leis­tung an einen Drit­ten, der über das Betäu­bungs­mit­tel frei ver­fü­gen kann . Die von einem Dea­ler ver­an­lass­te Über­ga­be von Betäu­bungs­mit­teln durch sei­nen elf­jäh­ri­gen Bru­der an

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Abgabe von Betäubungsmitteln zum sofortigen Gebrauch

Abga­be von Betäu­bungs­mit­teln zum sofor­ti­gen Gebrauch

Eine Abga­be von Betäu­bungs­mit­teln im Sin­ne des § 29a Abs. 1 Nr. 1 BtMG bedeu­tet jede Gewahr­sams­über­tra­gung an eine ande­re Per­son zur frei­en Ver­fü­gung. An einer sol­chen fehlt es aber, wenn das Betäu­bungs­mit­tel zum sofor­ti­gen Gebrauch an Ort und Stel­le hin­ge­ge­ben wird; die­se Fall­ge­stal­tung wird von der wei­te­ren Tat­be­stands­va­ri­an­te des § 29a

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