Bewaffneter BTM-Handel

Bewaff­ne­ter BTM-Handel

Der Qua­li­fi­ka­ti­ons­tat­be­stand des bewaff­ne­ten Han­del­trei­bens mit Betäu­bungs­mit­teln in nicht gerin­ger Men­ge (§ 30a Abs. 2 Nr. 2 BtMG) setzt vor­aus, dass der Täter eine Schuss­waf­fe oder einen sons­ti­gen Gegen­stand im Sin­ne die­ser Vor­schrift gera­de beim Han­del­trei­ben mit Betäu­bungs­mit­teln in nicht gerin­ger Men­ge mit sich führt. Sowohl ein Elek­tro­im­puls­ge­rät wie auch eine Schreck­schuss­pis­to­le Walther

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"Minderschwere" BTM-Delikte

„Min­der­schwe­re“ BTM-Delikte

Die Annah­me eines min­der schwe­ren Fal­les gemäß § 30a Abs. 3 BtMG erfor­dert eine Gesamt­be­trach­tung des Tat­bil­des ein­schließ­lich aller sub­jek­ti­ven Momen­te und der Täter­per­sön­lich­keit . Die erfor­der­li­che Gesamt­wür­di­gung kann auch aus dem Zusam­men­hang ent­nom­men wer­den . § 29a Abs. 1 BtMG ent­fal­tet ledig­lich hin­sicht­lich der Min­dest­stra­fe eine Sperr­wir­kung; für die Höchst­stra­fe gilt dem­ge­gen­über die

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Konkurrenzen beim Dealer

Kon­kur­ren­zen beim Dealer

Zwar ver­mag der Besitz ver­schie­de­ner von vorn­her­ein zu unter­schied­li­chem Han­del bestimm­ter Betäu­bungs­mit­tel, die nie­mals zu einem Depot ver­bun­den wor­den sind, nicht bereits auf Grund zeit­li­cher Über­schnei­dung eine Bewer­tungs­ein­heit zu begrün­den . Aller­dings kann auch in einem sol­chen Fall wegen einer gege­be­nen Iden­ti­tät der tat­be­stand­li­chen Aus­füh­rungs­hand­lun­gen beim Ver­kauf der Betäu­bungs­mit­tel Tat­ein­heit bestehen .

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Bewaffneter BTM-Handel

Bewaff­ne­ter BTM-Handel

Bewaff­ne­tes Han­del­trei­ben im Sin­ne von § 30a Abs. 2 Nr. 2 BtMG setzt vor­aus, dass der Täter die Schuss­waf­fe (oder den sons­ti­gen Gegen­stand) bei der Tat mit sich führt, sie also bewusst gebrauchs­be­reit in der Wei­se bei sich hat, dass er sich ihrer jeder­zeit bedie­nen kann. Dies ist der Fall, wenn dem Täter

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Der Dealer und die Beihilfe eines Jugendlichen

Der Dea­ler und die Bei­hil­fe eines Jugendlichen

Nach §30a BtMG wird mit Frei­heits­stra­fe nicht unter fünf Jah­ren bestraft, wer als Per­son über 21 Jah­re eine Per­son unter 18 Jah­ren bestimmt, mit Betäu­bungs­mit­teln uner­laubt Han­del zu trei­ben, sie, ohne Han­del zu trei­ben, ein­zu­füh­ren, aus­zu­füh­ren, zu ver­äu­ßern, abzu­ge­ben oder sonst in den Ver­kehr zu brin­gen oder eine die­ser Handlungen

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