Maßgeblichkeit ausländischer Buchführungspflichten im deutschen Besteuerungsverfahren

Buch­füh­rungs­män­gel – und die Schät­zung bei der Umsatz­steu­er

Es ist für den Bun­des­fi­nanz­hof nicht ernst­lich zwei­fel­haft, dass auch bei der Umsatz­steu­er im Fal­le von Ver­stö­ßen des Steu­er­pflich­ti­gen gegen die Auf­zeich­nungs­pflich­ten des § 22 UStG und bei sons­ti­gen Buch­füh­rungs­män­geln das Finanz­amt zur Schät­zung von Besteue­rungs­grund­la­gen befugt sein kann. Die­se Schät­zungs­be­fug­nis steht in Ein­klang mit dem Uni­ons­recht. Nach § 69

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Maßgeblichkeit ausländischer Buchführungspflichten im deutschen Besteuerungsverfahren

Maß­geb­lich­keit aus­län­di­scher Buch­füh­rungs­pflich­ten im deut­schen Besteue­rungs­ver­fah­ren

"Ande­re Geset­ze" i.S. des § 140 AO kön­nen auch aus­län­di­sche Rechts­nor­men sein. Eine in Deutsch­land beschränkt kör­per­schaft­steu­er­pflich­ti­ge Akti­en­ge­sell­schaft liech­ten­stei­ni­schen Rechts ist daher im Inland nach § 140 AO i.V.m. ihrer Buch­füh­rungs­pflicht aus liech­ten­stei­ni­schem Recht buch­füh­rungs­pflich­tig. Eine auf aus­län­di­schem Recht beru­hen­de Buch­füh­rungs­pflicht eines Steu­er­pflich­ti­gen ist mit­hin zugleich als Mit­wir­kungs­pflicht im (inlän­di­schen)

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GoBD – Infos & Regeln für Unternehmer

GoBD – Infos & Regeln für Unter­neh­mer

Die GoBD umfas­sen die Grund­sät­ze zur ordnungs­ge­mä­ßen Füh­rung und Auf­be­wah­rung von Büchern, Unter­la­gen und Auf­zeich­nun­gen in elek­tro­ni­scher Form sowie zum Daten­zu­griff. Zusam­men lösen die Rege­lun­gen die Vor­schrif­ten der GoBS und der GDPdU ab. Die GoBD beinhal­ten gemäß die­ser Defi­ni­ti­on Richt­li­ni­en und Kri­te­ri­en, die Unter­neh­men bei ihrer elek­tro­ni­schen Buch­füh­rung ein­hal­ten müs­sen.

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Steuerliche Aufzeichnungspflicht einer Prostituierten

Steu­er­li­che Auf­zeich­nungs­pflicht einer Pro­sti­tu­ier­ten

Um die Ein­künf­te einer Pro­sti­tu­ier­ten über­prüf­bar zu machen, ist auch die­se zu Ein­zel­auf­zeich­nun­gen ver­pflich­tet. Etwas ande­res ergibt sich auch nicht au der Ein­stu­fung der Pro­sti­tu­ti­on als Gewer­be­be­trieb i.S. des § 15 Abs. 1 Nr. 1 EStG und der Berufs­frei­heit nach Art. 12 Abs. 1 GG. Denn unab­hän­gig von der ein­kom­men­steu­er­li­chen Ein­künf­te­qua­li­fi­ka­ti­on hat­te auch

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Außenprüfung - und die nur ein Prüfungsjahr betreffenden Prüfungshandlungen

Außen­prü­fung – und die nur ein Prü­fungs­jahr betref­fen­den Prü­fungs­hand­lun­gen

Auch sog. qua­li­fi­zier­te Prü­fungs­hand­lun­gen, die nur ein Prü­fungs­jahr betref­fen, füh­ren dazu, dass die Außen­prü­fung ins­ge­samt ‑also auch bezo­gen auf ande­re Prü­­fungs­­jah­­re- als nicht unmit­tel­bar nach dem Prü­fungs­be­ginn unter­bro­chen i.S. des § 171 Abs. 4 Satz 2 AO gilt. Die Ent­ge­gen­nah­me von Buch­füh­rungs­da­ten am Prü­fungs­ort ist eine vom Prü­fer ver­an­lass­te und damit für

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Umsatzsteuervoranmeldung vom Buchhalter

Umsatz­steu­er­vor­anmel­dung vom Buch­hal­ter

Die in § 6 Nr. 4 StBerG genann­ten Per­so­nen sind auch dann nicht zur Erstel­lung von Umsatz­steu­er­vor­anmel­dun­gen berech­tigt, wenn die­se auf­grund des ver­wen­de­ten Buch­füh­rungs­pro­gramms auto­ma­tisch erfolgt. Buch­hal­ter sind mit­hin in kei­nem Fall zur Erstel­lung von Umsatz­steu­er­vor­anmel­dun­gen berech­tigt. Nach § 80 Abs. 5 AO sind Bevoll­mäch­tig­te und Bei­stän­de zurück­zu­wei­sen, wenn sie geschäfts­mä­ßig Hil­fe in

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