Buch­füh­rungs­män­gel – und die Schät­zung bei der Umsatz­steu­er

Es ist für den Bun­des­fi­nanz­hof nicht ernst­lich zwei­fel­haft, dass auch bei der Umsatz­steu­er im Fal­le von Ver­stö­ßen des Steu­er­pflich­ti­gen gegen die Auf­zeich­nungs­pflich­ten des § 22 UStG und bei sons­ti­gen Buch­füh­rungs­män­geln das Finanz­amt zur Schät­zung von Besteue­rungs­grund­la­gen befugt sein kann. Die­se Schät­zungs­be­fug­nis steht in Ein­klang mit dem Uni­ons­recht. Nach § 69

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Kas­sen­buch­füh­rung per Excel-Lis­te

Eine ord­nungs­ge­mä­ße Kas­sen­buch­füh­rung liegt nicht vor, wenn die Auf­zeich­nun­gen erst am Monats­en­de und mit Hil­fe eines han­dels­üb­li­chen Excel-Pro­­gramms erstellt wer­den. Denn eine Nach­voll­zieh­bar­keit des ursprüng­li­chen Inhalts einer erfolg­ten Buchung ist bei durch­ge­führ­ten Ände­run­gen nicht mehr durch die Auf­zeich­nun­gen selbst gege­ben. Nach § 162 AO hat die Finanz­be­hör­de die Besteue­rungs­grund­la­gen zu

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Buch­füh­rungs­män­gel – und der Schät­zungs­be­scheid

Die Grund­sät­ze der Schät­zun­gen sind in der Recht­spre­chung geklärt. Die gewon­ne­nen Schätz­er­geb­nis­se müs­sen schlüs­sig, wirt­schaft­lich mög­lich und ver­nünf­tig sein. Des­halb sind alle mög­li­chen Anhalts­punk­te, u.a. auch das Vor­brin­gen des Steu­er­pflich­ti­gen oder eine an sich feh­ler­haf­te Buch­füh­rung zu beach­ten und alle Mög­lich­kei­ten aus­zu­schöp­fen, um im Rah­men des der Finanz­be­hör­de Zumut­ba­ren die

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