Finanzamt

Ein selb­stän­di­ger Buch­hal­ter – und die Umsatz­steu­er­vor­anmel­dung

Bei dem Erstel­len von Umsatz­steu­er­vor­anmel­dun­gen han­delt es sich nicht ledig­lich um Rou­ti­ne­ar­bei­ten. Ein Buch­hal­ter erfüllt für die­se Tätig­kei­ten die Vor­aus­set­zun­gen nach dem Steu­er­be­ra­ter­ge­setz nicht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Finanz­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines selb­stän­di­gen Buch­hal­ters ent­schie­den, dass die­ser unbe­fugt geschäfts­mä­ßig Hil­fe in Steu­er­sa­chen geleis­tet hat. Unter

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Umsatzsteuervoranmeldung vom Buchhalter

Umsatz­steu­er­vor­anmel­dung vom Buch­hal­ter

Die in § 6 Nr. 4 StBerG genann­ten Per­so­nen sind auch dann nicht zur Erstel­lung von Umsatz­steu­er­vor­anmel­dun­gen berech­tigt, wenn die­se auf­grund des ver­wen­de­ten Buch­füh­rungs­pro­gramms auto­ma­tisch erfolgt. Buch­hal­ter sind mit­hin in kei­nem Fall zur Erstel­lung von Umsatz­steu­er­vor­anmel­dun­gen berech­tigt. Nach § 80 Abs. 5 AO sind Bevoll­mäch­tig­te und Bei­stän­de zurück­zu­wei­sen, wenn sie geschäfts­mä­ßig Hil­fe in

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Beihilfe zur Steuerhinterziehung - durch berufstypische Handlungen

Bei­hil­fe zur Steu­er­hin­ter­zie­hung – durch berufs­ty­pi­sche Hand­lun­gen

Straf­ba­re Bei­hil­fe ist die vor­sätz­li­che Hil­fe­leis­tung zu einer vor­sätz­lich began­ge­nen Straf­tat eines ande­ren (§ 27 Abs. 1 StGB). Als Hil­fe­leis­tung im Sin­ne des § 27 StGB ist dabei grund­sätz­lich jede Hand­lung anzu­se­hen, wel­che die Her­bei­füh­rung des Tat­er­folgs des Haupt­tä­ters objek­tiv för­dert, ohne dass sie für den Erfolg selbst ursäch­lich sein muss

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Mobiler Buchhaltungsservice

Mobi­ler Buch­hal­tungs­ser­vice

Die in § 6 Nr. 4 StBerG bezeich­ne­ten Per­so­nen sind gemäß § 8 Abs. 4 Satz 1 StBerG berech­tigt, aber nicht ver­pflich­tet, sich als Buch­hal­ter zu bezeich­nen. Ihnen ist es nach § 8 Abs. 4 Satz 1 StBerG nicht ver­bo­ten, eine ande­re Bezeich­nung als die des Buch­hal­ters zu ver­wen­den. Die in § 6 Nr. 4 StBerG bezeich­ne­ten Per­so­nen sind nicht

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Rechnungserstellung als Beihilfe zur Steuerhinterziehung

Rech­nungs­er­stel­lung als Bei­hil­fe zur Steu­er­hin­ter­zie­hung

Hin­sicht­lich der Bei­hil­fe zum Sub­ven­ti­ons­be­trug und zur Steu­er­hin­ter­zie­hung durch Rech­nungs­stel­lung ist die von der Recht­spre­chung zur Bei­hil­fest­raf­bar­keit bei sog. berufs­ty­pi­schen neu­tra­len Hand­lun­gen ent­wi­ckel­ten Grund­sät­ze in den Blick zu neh­men. Danach gilt Fol­gen­des: Zielt das Han­deln des Haupt­tä­ters aus­schließ­lich dar­auf ab, eine straf­ba­re Hand­lung zu bege­hen, und weiß dies der Hil­fe­leis­ten­de,

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Bundesfinanzhof (BFH)

Insol­venz­an­fech­tung – der Steu­er­be­ra­ter als nahe­ste­hen­de Per­son

Wer­den vor dem gesetz­li­chen Drei­mo­nats­zeit­raum Deckungs­hand­lun­gen des Insol­venz­schuld­ners gegen­über einer ihm nahe­ste­hen­den Per­son ange­foch­ten, braucht der Anfech­tungs­geg­ner nicht zu bewei­sen, dass ihm ein Vor­satz des Schuld­ners, die Gläu­bi­ger zu benach­tei­li­gen, unbe­kannt war. Bei Prü­fung die­ser Kennt­nis hat der Tatrich­ter die Nähe zum Schuld­ner im Vor­nah­me­zeit­punkt der ange­foch­te­nen Rechts­hand­lung aber als

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Bundesweite Anwerbung selbständiger Buchhalter

Bun­des­wei­te Anwer­bung selb­stän­di­ger Buch­hal­ter

Ein Steu­er­be­ra­ter ver­stößt nicht gegen § 34 Abs. 2 Satz 2 StBerG und § 7 BOS­tB, wenn er selb­stän­di­ge Buch­hal­ter ohne räum­li­che Beschrän­kung auf den Nah­be­reich sei­ner Kanz­lei anwirbt. Die räum­li­che Ent­fer­nung zwi­schen der Bera­tungs­stel­le des ver­ant­wort­li­chen Steu­er­be­ra­ters und dem Ort, an dem der selb­stän­di­ge Buch­hal­ter sei­ne Tätig­keit als frei­er Mit­ar­bei­ter aus­übt, ist

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