Realteilung - echt oder unecht?

Real­tei­lung – echt oder unecht?

Die Grund­sät­ze der Real­tei­lung gel­ten sowohl für die Auf­lö­sung der Mit­un­ter­neh­mer­schaft und Ver­tei­lung des Betriebs­ver­mö­gens („ech­te Real­tei­lung“) als auch für das Aus­schei­den (min­des­tens) eines Mit­un­ter­neh­mers unter Mit­nah­me von mit­un­ter­neh­me­ri­schem Ver­mö­gen aus einer zwi­schen den übri­gen Mit­un­ter­neh­mern fort­be­stehen­den Mit­un­ter­neh­mer­schaft („unech­te Real­tei­lung“). Ob im Ein­zel­fall eine ech­te oder eine unech­te Real­tei­lung vor­liegt,

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Ausscheiden aus Mitunternehmerschaft - gegen Sachwertabfindung mit Einzelwirtschaftsgütern

Aus­schei­den aus Mit­un­ter­neh­mer­schaft – gegen Sach­wert­ab­fin­dung mit Ein­zel­wirt­schafts­gü­tern

Auf das Aus­schei­den eines Mit­un­ter­neh­mers aus der Mit­un­ter­neh­mer­schaft gegen Sach­wert­ab­fin­dung aus dem mit­un­ter­neh­me­ri­schen Ver­mö­gen fin­den die Grund­sät­ze der Real­tei­lung auch dann Anwen­dung, wenn die Abfin­dung nicht in der Über­tra­gung eines Teil­be­triebs oder Mit­un­ter­neh­mer­an­teils, son­dern in der Über­tra­gung ein­zel­ner Wirt­schafts­gü­ter besteht . Der Fest­stel­lung des Gewinns der Mitunternehmerschaft/​Personengesellschaft aus Gewer­be­be­trieb bzw.

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Realteilung einer Personengesellschaft - und der formelle Bilanzenzusammenhang

Real­tei­lung einer Per­so­nen­ge­sell­schaft – und der for­mel­le Bilan­zen­zu­sam­men­hang

Nach der vor Ein­füh­rung der Rege­lun­gen in § 16 Abs. 3 Satz 2 EStG durch das StEntlG 1999/​2000/​2002 vom 24.03.1999 gel­ten­den Rechts­la­ge kann im Fall der Real­tei­lung mit Buch­wert­fort­füh­rung ein gewinn­wirk­sa­mer Bilan­zie­rungs­feh­ler der real­ge­teil­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft nach den Grund­sät­zen des for­mel­len Bilan­zen­zu­sam­men­hangs bei den Real­tei­lern berich­tigt wer­den. Der Bilan­z­an­satz für ein in der

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Steuerneutrale Durchführung einer Realteilung

Steu­erneu­tra­le Durch­füh­rung einer Real­tei­lung

Das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf hat zu einer für die Gestal­tungs­pra­xis wich­ti­gen Fra­ge der Über­tra­gung ein­zel­ner Wirt­schafts­gü­ter im Rah­men einer Real­tei­lung Stel­lung genom­men. Nach Auf­fas­sung des Finanz­ge­richts kön­nen ein­zel­ne Wirt­schafts­gü­ter des Gesamt­hand­s­ver­mö­gens einer Mit­un­ter­neh­mer­schaft anläss­lich einer Real­tei­lung nicht zu Buch­wer­ten in das Gesamt­hand­s­ver­mö­gen einer Schwes­ter­per­so­nen­ge­sell­schaft über­tra­gen wer­den, an der aus­schließ­lich die bis­he­ri­gen

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Buchwertabspaltung für früher veräußerte Milchlieferrechte

Buch­wert­ab­spal­tung für frü­her ver­äu­ßer­te Milch­lie­fer­rech­te

Von dem nach § 55 Abs. 1 EStG ermit­tel­ten Pau­schal­wert des Grund und Bodens darf nicht nach­träg­lich im Wege der Bilanz­be­rich­ti­gung ein Buch­wert für in der Ver­gan­gen­heit ver­äu­ßer­te Milch­lie­fer­rech­te erfolgs­wirk­sam abge­spal­ten wer­den. Sind die Milch­er­zeu­gungs­flä­chen mit den Anschaf­fungs­kos­ten bilan­ziert, ist dage­gen eine erfolgs­wirk­sa­me Bilanz­be­rich­ti­gung vor­zu­neh­men, soweit dabei nicht berück­sich­tigt wur­de, dass

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Entnahmegewinne 1999

Ent­nah­me­ge­win­ne 1999

Wird ein Wirt­schafts­gut zwi­schen den jewei­li­gen Son­der­be­triebs­ver­mö­gen ver­schie­de­ner Mit­un­ter­neh­mer der­sel­ben Mit­un­ter­neh­mer­schaft unent­gelt­lich über­tra­gen, ist nach § 6 Abs. 5 Satz 3 EStG 1999 der Teil­wert anzu­set­zen. Gegen die hier­mit ver­bun­de­ne Gewinn­rea­li­sie­rung bestehen auch mit Rück­sicht dar­auf kei­ne ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken, dass der Gesetz­ge­ber für den Fall, dass ein sol­cher Über­tra­gungs­vor­gang nach dem 31. Dezem­ber

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