Spe­ku­la­ti­ons­ge­schäf­te aus der Stadt­kas­se

Der Bun­des­ge­richts­hof hat die Ver­ur­tei­lung der ehe­ma­li­gen Pforz­hei­mer Ober­bür­ger­meis­te­rin und der Stadt­käm­me­rin wegen Untreue auf­ge­ho­ben. Das Land­ge­richt Mann­heim hat die ange­klag­te Stadt­käm­me­rin W. wegen Untreue in fünf Fäl­len zu einer Gesamt­frei­heits­stra­fe von zwei Jah­ren und die Ober­bür­ger­meis­te­rin A. wegen Untreue in drei Fäl­len zu einer Gesamt­frei­heits­stra­fe von einem Jahr und

Lesen

Der Düs­sel­dor­fer „Licht-aus!“-Appell – oder: Der Bür­ger­meis­ter und die Hass-Demons­tra­ti­on

Der Auf­ruf des Düs­sel­dor­fer Ober­bür­ger­meis­ters, anläss­lich einer "Dügida"-Demonstration das Licht aus­zu­schal­ten, das tat­säch­li­che Aus­schal­ten der Beleuch­tung an städ­ti­schen Gebäu­den sowie sei­ne Bit­te, an einer Gegen­de­mons­tra­ti­on teil­zu­neh­men, waren nach Ansicht des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts rechts­wid­rig. Die Klä­ge­rin mel­de­te für den Abend des 12. Janu­ar 2015 in Düs­sel­dorf eine Ver­samm­lung mit dem Mot­to „Düs­sel­dor­fer gegen

Lesen

Vor­läu­fi­ge Dienstent­he­bung aus dem Bür­ger­meis­ter­amt

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blieb jetzt eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de betref­fend die vor­läu­fi­ge Dienstent­he­bung aus dem Bür­ger­meis­ter­amt ohne Erfolg, die haupt­amt­li­che Bür­ger­meis­te­rin in Sach­­sen-Anhalt wur­de nach Ansicht des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts durch die vor­läu­fi­ge Dienstent­he­bung sowie die hier­zu ergan­ge­nen gericht­li­chen Ent­schei­dun­gen nicht in ihrem grund­rechts­glei­chen Recht aus Art. 33 Abs. 5 GG ver­letzt. Ein her­ge­brach­ter Grund­satz

Lesen

Die Ver­tre­tungs­macht des Bür­ger­meis­ters – auch ohne Zustim­mung des Gemein­de­rats

Die organ­schaft­li­che Ver­tre­tungs­macht des ers­ten Bür­ger­meis­ters einer baye­ri­schen Gemein­de ist im Außen­ver­hält­nis all­um­fas­send und unbe­schränkt; infol­ge­des­sen wird die Gemein­de auch durch sol­che Rechts­hand­lun­gen des ers­ten Bür­ger­meis­ters berech­tigt und ver­pflich­tet, die die­ser ohne die erfor­der­li­che Beschluss­fas­sung des Gemein­de­rats vor­ge­nom­men hat . Der Bun­des­ge­richts­hof hat inzwi­schen ent­schie­den, dass die organ­schaft­li­che Ver­tre­tungs­macht des

Lesen

Der Wahl­kampf des Bür­ger­meis­ters gegen den Bür­ger­ent­scheid

Der Ober­bür­ger­meis­ter von Bonn darf sich zum aktu­el­len Bür­ger­ent­scheid äußern. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln hat einen Eil­an­trag des Bür­ger­be­geh­rens „Kur­fürs­ten­bad bleibt!“ gegen die Bun­des­stadt Bonn abge­lehnt. In der Bun­des­stadt Bonn besteht bis Frei­tag, 21. April 2017, 24.00 Uhr, die Mög­lich­keit, im Rah­men eines Bür­ger­ent­scheids über die Fra­ge „Soll das Kur­fürs­ten­bad erhal­ten,

Lesen

AfD-Par­tei­tag – und der Maul­korb für die Ober­bür­ger­meis­te­rin

Die Köl­ner Ober­bür­ger­meis­te­rin darf sich nur inso­weit kri­tisch zu AfD-Par­­tei­­tag in Köln äußern, wie die Nut­zung amt­li­cher Mit­tel unter­bleibt. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln hat es der Stadt Köln per einst­wei­li­ger Anord­nung unter­sagt, ein Word-Doku­­ment mit einem dar­in ent­hal­te­nen per­sön­li­chen State­ment von Ober­bür­ger­meis­te­rin Hen­ri­et­te Reker zum geplan­ten Bun­des­par­tei­tag der AfD erneut zu

Lesen

Baye­ri­sche Bür­ger­meis­ter – und ihre Ver­tre­tungs­macht

Die organ­schaft­li­che Ver­tre­tungs­macht des ers­ten Bür­ger­meis­ters einer baye­ri­schen Gemein­de ist im Außen­ver­hält­nis all­um­fas­send und unbe­schränkt; infol­ge­des­sen wird die Gemein­de auch durch sol­che Rechts­hand­lun­gen des ers­ten Bür­ger­meis­ters berech­tigt und ver­pflich­tet, die die­ser ohne die erfor­der­li­che Beschluss­fas­sung des Gemein­de­rats vor­ge­nom­men hat. Für das Kom­mu­nal­recht ande­rer Bun­des­län­der ent­spricht es stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs,

Lesen

Rei­se­kos­ten – und der Wer­bungs­kos­ten­ab­zug

Erhält ein haupt­amt­li­cher Bür­ger­meis­ter in Baden-Wür­t­­te­m­berg eine Dienst­auf­wands­ent­schä­di­gung steu­er­frei aus­be­zahlt, die nach der Aus­le­gung durch das Finanz­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg sei­ne gesam­ten beruf­lich ver­an­lass­ten Auf­wen­dun­gen erset­zen soll, so kann er nur inso­weit Wer­bungs­kos­ten gel­tend machen, als die Auf­wen­dun­gen die Ent­schä­di­gung über­stei­gen . Infol­ge eines unmit­tel­ba­ren wirt­schaft­li­chen Zusam­men­hangs zu § 3 Nr. 12 Satz

Lesen

Lich­ter Aus! in Düs­sel­dorf

Der Auf­ruf des Düs­sel­dor­fer Ober­bür­ger­meis­ters, am 12. Janu­ar 2015 als Pro­test gegen eine "Dügida"-Kundgebung das Licht aus­zuschalten, und das tat­säch­li­che Abschal­ten der Beleuch­tung an öffent­li­chen Ge­bäuden der Stadt waren rechts­wid­rig. Sei­ne Auf­for­de­rung zur Teil­nah­me an einer Gegendemonst­ration war hin­ge­gen recht­mä­ßig. Dies hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len in Müns­ter

Lesen

Ver­tre­tung einer baye­ri­schen Gemein­de – durch den ers­ten Bür­ger­meis­ter

Das Bun­des­ar­beits­ge­richt hält an der im Urteil des Bun­des­ar­beits­ge­richts vom 08.12 1959 geäu­ßer­ten Rechts­auf­fas­sung zur Ver­tre­tung einer baye­ri­schen Gemein­de durch ihren ers­ten Bür­ger­meis­ter nicht fest. Das Bun­des­ar­beits­ge­richt hat in sei­nem Urteil vom 08.12 1959 im Rah­men eines Rechts­streits über die Kün­di­gung des lei­ten­den Arz­tes eines städ­ti­schen Kran­ken­hau­ses in Bay­ern ent­schie­den,

Lesen

Baye­ri­sche Bür­ger­meis­ter – und ihre Ver­tre­tungs­macht

Wird eine baye­ri­sche Gemein­de durch ihren ers­ten Bür­ger­meis­ter nur dann wirk­sam ver­tre­ten, wenn die nach der gemein­de­in­ter­nen Kom­pe­tenz­ver­tei­lung für die Rechts­hand­lung erfor­der­li­che Beschluss­fas­sung des Gemein­de­rats erfolgt ist? Dies hat­te das Bun­des­ar­beits­ge­richt in einer Ent­schei­dung aus dem Jahr 1959 bejaht . Der Bun­des­ge­richts­hof möch­te hier­von nun jedoch abrü­cken und hat daher

Lesen

(Haushalts-)Untreue im öffent­li­chen Dienst

Eine (Haushalts)Untreue kann auch bei der unbe­rech­tig­ten Zubil­li­gung von Erfah­rungs­stu­fen bei der Ein­stel­lung als Tarif­be­schäf­tig­te® im Öffent­li­chen Dienst vor­lie­gen. Eine Straf­bar­keit des Ober­bür­ger­meis­ters wegen Untreue im Sin­ne von § 266 Abs. 1 Fall 2 StGB zum Nach­teil der Stadt kommt nur in Betracht, wenn er eine ihm oblie­gen­de Ver­mö­gens­be­treu­ungs­pflicht ver­letzt hat. Eine

Lesen

Der Ober­bür­ger­meis­ter, die Ein­grup­pie­rung sei­ner Refe­ren­ten – und die Untreue

Der Bun­des­ge­richts­hof hat auf Revi­si­on der Staats­an­walt­schaft ein Urteil des Land­ge­richts Hal­le auf­ge­ho­ben, durch das der Ober­bür­ger­meis­ter der Stadt Hal­le (Saa­le) vom Vor­wurf der Untreue zum Nach­teil des Ver­mö­gens der Stadt Hal­le frei­ge­spro­chen wor­den war. Dem Ober­bür­ger­meis­ter wird vor­ge­wor­fen, bei sei­nem Amts­an­tritt mit drei Per­so­nen, die als Tarif­be­schäf­tig­te in sei­nem

Lesen

Das Rede­recht eines Gemein­de­rats­mit­glie­des

Ein Kom­mu­nal­ver­fas­sungs­streit­ver­fah­ren dient der Abgren­zung von Kom­pe­ten­zen der Gemein­de­or­ga­ne und nicht der los­ge­lös­ten Kon­trol­le der objek­ti­ven Recht­mä­ßig­keit eines bestimm­ten Organ­han­delns. Über die Fest­stel­lung eines rechts­wid­rig ver­wei­ger­ten Rede­rechts eines Rats­mit­glie­des, das als aktu­el­ler Bür­ger­meis­ter nun selbst als Sit­zungs­lei­ter über das Rede­recht der Rats­mit­glie­der zu ent­schei­den hat, kann im Kom­mu­nal­ver­fas­sungs­streit­ver­fah­ren nicht mehr

Lesen

Vor­läu­fi­ge Dienstent­he­bung eines Bür­ger­meis­ters

Hat ein Bür­ger­meis­ter mit hin­rei­chen­der Wahr­schein­lich­keit eini­ge Dienst­ver­ge­hen began­gen, die ein wei­te­res Ver­blei­ben des Bür­ger­meis­ters im Amt den Dienst­be­trieb wesent­lich beein­träch­ti­gen wür­den, sind die Vor­aus­set­zun­gen für eine vor­läu­fi­ge Dienstent­he­bung nach dem Baye­ri­schen Dis­zi­pli­nar­ge­setz gege­ben. So der Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Ver­fah­ren des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes, in dem die vor­läu­fi­ge

Lesen

Höchst­al­ter für die Wähl­bar­keit haupt­amt­li­cher Bür­ger­meis­ter und Land­rä­te in Bay­ern

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die Höchst­al­ters­gren­zen für die Wähl­bar­keit haupt­amt­li­cher ers­ter Bür­ger­meis­ter und Land­rä­te im baye­ri­schen Kom­mu­nal­wahl­recht nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Gemäß Art. 39 Abs. 2 Satz 2 des Geset­zes über die Wahl der Gemein­de­rä­te, der Bür­ger­meis­ter, der Kreis­ta­ge und der Land­rä­te (Gemein­­de- und Land­kreis­wahl­ge­setz – GLKrWG) in der gemäß

Lesen

Die Zustän­dig­keit einer Kom­mu­nal­auf­sichts­be­hör­de

Für die von einem Land­kreis als (unte­re) Kom­mu­nal­auf­sichts­be­hör­de ange­ord­ne­te Bestel­lung eines Bevoll­mäch­tig­ten fehlt dem Land­kreis dann die Zustän­dig­keit, wenn der Land­kreis auch noch in ande­rer Wei­se am Ver­fah­ren betei­ligt ist. Dann tritt an die Stel­le des Land­krei­ses nach § 171 Abs. 4 S. 1 NKomVG die obers­te Kom­mu­nal­auf­sichts­be­hör­de. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück

Lesen

Die Aus­kunfts­pflicht des Bür­ger­meis­ters gegen­über den Rats­mit­glie­dern

Ein Bür­ger­meis­ter hat in Ange­le­gen­hei­ten der Kom­mu­ne auf Antrag auch dann umfas­send Aus­kunft und Akten­ein­sicht zu gewäh­ren, wenn die Anträ­ge nicht begrün­det sind. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Braun­schweig in den hier vor­lie­gen­den Fäl­len zwei Ent­schei­dun­gen des Braun­schwei­ger Ober­bür­ger­meis­ters für rechts­wi­dirg erklärt, in denen die­ser der BIBS-Frak­­ti­on Akten­ein­sicht und

Lesen

Der Bür­ger­meis­ter mit Sta­si-Ver­gan­gen­heit

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­burg hat zwei Eil­ent­schei­dun­gen des Ver­wal­tungs­ge­richts Pots­dam geän­dert, mit denen die­ses Anträ­ge des Bür­ger­meis­ters der Stadt Per­le­berg gegen die sofor­ti­ge Voll­zie­hung von Beschei­den über die Rück­nah­me sei­ner Ernen­nung als haupt­amt­li­cher Bür­ger­meis­ter und das Ver­bot der Füh­rung der Dienst­ge­schäf­te abge­lehnt hat­te. Der Antrag­stel­ler wur­de im Jah­re 2007 zum Bür­ger­meis­ter

Lesen

Das Gruß­wort mit Stel­lung­nah­me zu all­ge­mein­po­li­ti­schen Fra­gen

Der Beam­te dient dem gan­zen Volk, nicht einer Par­tei; er hat sei­ne Auf­ga­ben unpar­tei­isch zu erfül­len. Ein Bür­ger­meis­ter, der in amt­li­cher Eigen­schaft ein Gruß­wort im Mit­tei­lungs­blatt der Ver­bands­ge­mein­de mit einer Stel­lung­nah­me zu bun­­­des- und lan­des­po­li­ti­schen The­men ver­öf­fent­licht, ver­stößt gegen die beam­ten­recht­li­che Kern­pflicht zu unpar­tei­ischer Amts­füh­rung und begeht ein Dienst­ver­ge­hen. So

Lesen

Ver­sor­gungs­be­zü­ge für den straf­fäl­lig gewor­de­nen Ex-Bür­ger­meis­ter

Ein ehe­ma­li­ger Bür­ger­meis­ter, der wegen Straf­ta­ten ver­ur­teilt wur­de, die er wäh­rend sei­ner Amts­zeit began­gen hat, hat kei­nen Anspruch auf Ver­sor­gungs­be­zü­ge und muss bereits aus­ge­zahl­te Ver­sor­gungs­be­zü­ge erstat­ten. In dem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­berg ent­schie­de­nen Ver­fah­ren war der Klä­ger von 1970 bis zu sei­ner bean­trag­ten Ver­set­zung in den Ruhe­stand im Okto­ber 2006

Lesen

Ver­kür­zung der Amts­zeit eines Bür­ger­meis­ters

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Neu­stadt hat die Ver­kür­zung der Amts­zeit des neu zu wäh­len­den Bür­ger­meis­ters der Ver­bands­ge­mein­de Wall­hal­ben auf zwei Jah­re für recht­mä­ßig erklärt. In Rhein­­land-Pfalz wird auf­grund des Lan­des­ge­set­zes über die Grund­sät­ze der Kom­­mu­­nal- und Ver­wal­tungs­re­form – KomV­wR­GrG – vom 28. Sep­tem­ber 2010 eine Kom­­mu­­nal- und Ver­wal­tungs­re­form durch­ge­führt. Erhal­ten blei­ben sol­len

Lesen

Der ver­hin­der­te NPD-Bür­ger­meis­ter-Kan­di­dat

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Schwe­rin hat die Kla­gen des NPD-Mit­­­glieds Tor­gai Klin­ge­biel sowie wei­te­rer Ein­wen­der gegen die Gül­tig­keit der Bür­ger­meis­ter­wahl in der Stadt Lud­wigs­lust vom 30. Mai und vom 13. Juni 2010 abge­wie­sen. Mit ihren jewei­li­gen Kla­gen woll­ten die Klä­ger die Stadt­ver­tre­tung ver­pflich­ten las­sen, die Bür­ger­meis­ter­wahl für ungül­tig zu erklä­ren. Der Klä­ger

Lesen

Ehren­sold für ehe­ma­li­ge ehren­amt­li­che Bür­ger­meis­ter

Ein frü­he­rer ehren­amt­li­cher Bür­ger­meis­ter erhält in Rhein­­land-Pfalz nach der der­zeit gel­ten­den Fas­sung des Ehren­sold­ge­set­zes kei­nen Ehren­sold, wenn er zu irgend­ei­ner Zeit haupt­amt­li­cher Bür­ger­meis­ter der Ver­bands­ge­mein­de war. In einem jetzt vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz ent­schie­de­nen Rechts­streit war der Klä­ger vom 1. Juli 1982 bis 31. Dezem­ber 2001 haupt­amt­li­cher Bür­ger­meis­ter der

Lesen

IM Bür­ger­meis­ter

Auch ein ehe­ma­li­ger Inof­fi­zi­el­ler Mit­ar­bei­ter (IM) des Minis­te­ri­ums für Staats­si­cher­heit der DDR kann inzwi­schen in Meck­­len­burg-Vor­­­pom­­mern zum Bür­ger­meis­ter gewählt wer­den. So hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Schwe­rin die beklag­te Stadt­ver­tre­tung der Stadt Schön­berg ver­pflich­tet, die Wahl des Klä­gers, Herrn Micha­el Hein­ze, zum ehren­amt­li­chen Bür­ger­meis­ter der Stadt Schön­berg bei den Kom­mu­nal­wah­len am

Lesen

Ver­fas­sungs­wid­ri­ge Rege­lun­gen im säch­si­schen Kom­mu­nal­wahl­ge­setz?

Die Rege­lun­gen des säch­si­schen Kom­mu­nal­wahl­ge­set­zes zur ver­pflich­ten­den Sta­­si-Erklä­­rung für Bewer­ber um ein Bür­ger­meis­ter­amt sind mög­li­cher­wei­se ver­fas­sungs­wid­rig. So hat jetzt das Säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richts dem Säch­si­schen Ver­fas­sungs­ge­richts­hof meh­re­re Rege­lun­gen des säch­si­schen Kom­mu­nal­wahl­ge­set­zes zur Ent­schei­dung dar­über vor­ge­legt, ob die­se Rege­lun­gen mit dem Grund­recht der all­ge­mei­nen und frei­en Wahl aus Art. 18 Abs. 1 Sächs­Verf

Lesen