Unfallschaden an der Bundesautobahn - und die Frage des richtigen Klägers

Unfall­scha­den an der Bun­des­au­to­bahn – und die Fra­ge des rich­ti­gen Klägers

Die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ist als Eigen­tü­me­rin der beschä­dig­ten Ein­rich­tun­gen Inha­be­rin des streit­ge­gen­ständ­li­chen Scha­dens­er­satz­an­spruchs und als sol­che pro­zess­füh­rungs­be­fugt. Dass die Ver­wal­tung des frag­li­chen Auto­bahn­ab­schnitts gemäß Art. 90 Abs. 2 GG im Wege der Bun­des­auf­trags­ver­wal­tung durch das jewei­li­ge Bun­des­land – hier: das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len – erfolgt, steht dem nicht ent­ge­gen. Denn die den

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Der Amtshaftungsanspruch des Bundes gegen das Land

Der Amts­haf­tungs­an­spruch des Bun­des gegen das Land

Schä­digt ein Lan­des­be­diens­te­ter in Aus­füh­rung der Bun­des­auf­trags­ver­wal­tung den Bund, schließt Art. 104a Abs. 2 und Abs. 5 Satz 1, Halb­satz 2 GG die Gel­tend­ma­chung eines Scha­dens­er­satz­an­spruchs gegen das Land gemäß § 839 Abs. 1 Satz 1 BGB i.V.m. Art. 34 Satz 1 GG nicht aus, wenn der Bund geschütz­ter Drit­ter der ver­letz­ten Amts­pflicht ist. Zutref­fend hat

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Prozessführungsbefugnis in der Bundesauftragsverwaltung

Pro­zess­füh­rungs­be­fug­nis in der Bundesauftragsverwaltung

In Ange­le­gen­hei­ten der Bun­des­auf­trags­ver­wal­tung sind allein die Län­der pro­zess­füh­rungs­be­fugt. In Ange­le­gen­hei­ten der Bun­des­auf­trags­ver­wal­tung im Sin­ne der Art. 85, 90 Abs. 2 GG erfül­len die Län­der Bun­des­auf­ga­ben aus eige­ner und selb­stän­di­ger Ver­wal­tungs­kom­pe­tenz. Die Auf­trags­ver­wal­tung bezieht sich auf die Fern­stra­ßen­ver­wal­tung in ihrem gesam­ten Umfang, so dass sowohl die Hoheits­ver­wal­tung als auch die Vermögensverwaltung

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