Unent­gelt­li­cher Zutritt zum Strand

Es han­delt sich nicht um eine freie und unge­nutz­te Land­schaft, wenn das gepach­te­te Strand­ge­län­de durch die Nut­zung als Strand­bad, also einer kom­mer­zi­el­len Frei­zeit­ein­rich­tung, geprägt wird. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Olden­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge von Bür­gern abge­wie­sen, die sich dage­gen gewehrt haben, für den Zutritt

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Repli­ka­te von Ele­fan­ten­stoß­zäh­nen beschlag­nahmt

Aus Harz her­ge­stell­te Nach­bil­dun­gen von Ele­fan­ten­stoß­zäh­nen unter­lie­gen nicht dem Arten­schutz. Eine auf das Bun­des­na­tur­schutz­ge­setz gestütz­te Beschlag­nah­me­ver­fü­gung die­ser Plas­ti­ken ist rechts­wid­rig. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Neu­stadt in dem hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren ent­schie­den, mit dem sich die Besit­ze­rin von zwei Elfen­bein­stoß­zäh­nen gegen die sofor­ti­ge Voll­zie­hung einer Beschlag­nah­me gewehrt hat. Die Antrag­stel­le­rin hat­te

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Die Geneh­mi­gung zur Umwand­lung eines Wal­des

Ist eine Wald­um­wand­lungs­ge­neh­mi­gung unter Ver­stoß gegen die Bestim­mun­gen des Geset­zes über die Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fung sowie wei­te­rer umwelt- und natur­schutz­recht­li­cher Vor­schrif­ten, ins­be­son­de­re des Arten­schutz­rech­tes und des Wald­ge­set­zes aus­ge­spro­chen wor­den, liegt eine rechts­wid­ri­ge Geneh­mi­gung vor. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge eines nach dem Umwelt-Rechts­be­helf­s­ge­­setz

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Umsied­lung von Arten mit klei­nem Akti­ons­ra­di­us – oder: der Kamm­molch in der UVP

Maß­nah­men zur Umsied­lung von Arten mit einem klei­nen Akti­ons­ra­di­us (hier: Kamm­molch) kön­nen bereits im Rah­men der Ver­träg­lich­keits­prü­fung zu berück­sich­ti­gen­de Scha­dens­ver­mei­dungs­maß­nah­men dar­stel­len, wenn die funk­tio­nel­le Ver­bin­dung zu einer For­t­pflan­zungs- oder Ruhe­stät­te erhal­ten bleibt und die­se nach Durch­füh­rung der Maß­nah­men min­des­tens die glei­che (oder eine grö­ße­re) Aus­deh­nung und eine glei­che (oder bes­se­re)

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Drei Lin­den zu fäl­len

Im Bereich arten­schutz­recht­li­che Ver­bo­te und Befrei­un­gen sind gericht­li­che Rechts­be­hel­fe für aner­kann­te Natur­schutz­ver­ei­ni­gun­gen gesetz­lich nicht vor­ge­se­hen. Daher ist eine Natur­schutz­ver­ei­ni­gung nicht befugt, die Unter­las­sung des Fäl­lens von Bäu­men ein­zu­kla­gen. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin in dem hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren ent­schie­den, mit dem eine Natur­schutz­ver­ei­ni­gung die Fäl­lung von drei Lin­den ver­hin­dern woll­te.

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Falk­ner muss gesun­den Habicht aus­wil­dern

Nach­dem ein in Obhut genom­me­ner Habicht von sei­ner Erkran­kung gene­sen ist, hat sei­ne Aus­wil­de­rung unver­züg­lich zu erfol­gen. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den. Der beklag­te Land­kreis Vul­kan­ei­fel hat­te dem Klä­ger, der über einen Falk­ner­schein ver­fügt und der im Novem­ber 2008 einen an einem Hals­in­fekt lei­den­den

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Neue Geset­ze im Umwelt­schutz

Am 1. März 2010 tre­ten das neue Bun­des­na­tur­schutz­ge­setz und das Was­ser­haus­halts­ge­setz in Kraft. Damit gel­ten bun­des­ein­heit­li­che Rechts­grund­la­gen, die das Natur­­schutz- und Was­ser­recht in Deutsch­land har­mo­ni­sie­ren, bis­her galt hier nur ein Rah­men­recht, dass durch die ein­zel­nen Bun­des­län­der näher aus­ge­stal­tet wur­de. Das neue Rechts­be­rei­ni­gungs­ge­setz Umwelt sieht zudem erst­mals bun­des­ein­heit­li­che Rege­lun­gen zur Not­wen­dig­keit

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Novel­le des Bun­des­na­tur­schutz­ge­set­zes

Das Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­um hat einen Gesetz­ent­wurf für eine umfas­sen­de Novel­le des Bun­des­na­tur­schutz­ge­set­zes ("Gesetz zur Ablö­sung des Bun­des­na­tur­schutz­ge­set­zes und zur Ände­rung ande­rer Rechts­vor­schrif­ten") vor­ge­legt und zur Abstim­mung an die betei­li­gen Bun­des­mi­nis­te­ri­en ver­schickt. Mit dem neu­en Bun­des­na­tur­schutz­ge­setz soll erst­mals das deut­sche Natur­schutz­recht umfas­send und bun­des­weit ein­heit­lich gere­gelt wer­den. Die Mög­lich­keit zum Erlass von

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