Sky-Marshals  - und  die Flughafenentgelte

Sky-Mar­shals – und die Flug­ha­fen­ent­gel­te

Ein Luft­ver­kehrs­un­ter­neh­men hat gegen die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land kei­nen Anspruch auf Erstat­tung von pas­sa­gier­be­zo­ge­nen Zah­lun­gen, die es für die Beför­de­rung von Bun­des­po­li­zei­be­am­ten als Flug­si­cher­heits­be­glei­ter (§§ 4a, 62 Abs. 2 Nr. 2 BPolG) an Drit­te ent­rich­ten muss. Die Pflicht zur unent­gelt­li­chen Beför­de­rung der Flug­si­cher­heits­be­glei­ter gilt auch für inter­na­tio­na­le Flü­ge. Sie erstreckt sich – bei

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Sky-Marshals  fliegen kostenlos…

Sky-Mar­shals flie­gen kos­ten­los…

…und das Luft­fahrt­un­ter­neh­men muss auch die auf die­se Flug­si­cher­heits­be­glei­ter ent­fal­len­den pas­sa­gier­be­zo­ge­nen Zah­lun­gen über­neh­men. Ins­be­son­de­re haben die Luft­fahrt­un­ter­neh­men kei­nen Anspruch gegen die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land auf Erstat­tung die­ser pas­sa­gier­be­zo­ge­nen Zah­lun­gen, die sie für die Beför­de­rung von Bun­des­po­li­zei­be­am­ten als Flug­si­cher­heits­be­glei­ter ("Sky-Mar­s­hals") an Drit­te ent­rich­ten müs­sen. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof auf die Kla­ge

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Fliegendes Personal der Bundespolizei - und die Erschwerniszulage

Flie­gen­des Per­so­nal der Bun­des­po­li­zei – und die Erschwer­nis­zu­la­ge

Stel­len­zu­la­gen nach § 42 Abs. 1 BBesG und Erschwer­nis­zu­la­gen nach einer auf­grund von § 47 Abs. 1 BBesG erlas­se­nen Rechts­ver­ord­nung haben unter­schied­li­che Ziel­rich­tun­gen. Dau­er­er­schwer­nis­se gleich­blei­ben­der Art sind kei­ne Erschwer­nis­se i.S.v. § 47 Abs. 1 BBesG; sie kön­nen durch eine Stel­len­zu­la­ge i.S.v. § 42 BBesG abge­gol­ten wer­den. § 23f EZulV ist auf den Bereich

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Voraussetzungen für die Einstellung in den Bundespolizeidienst

Vor­aus­set­zun­gen für die Ein­stel­lung in den Bun­des­po­li­zei­dienst

Der Bewer­ber um eine Ernen­nung zum Beam­ten in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land muss sich jeder­zeit durch sein gesam­tes Ver­hal­ten zur frei­heit­­lich-demo­kra­­ti­­schen Grund­ord­nung im Sin­ne des Grund­ge­set­zes beken­nen und für deren Erhal­tung ein­tre­ten. Dar­über hin­aus hat er jeden Schein der Iden­ti­fi­ka­ti­on mit einem dem frei­heit­li­chen Rechts­staat zuwi­der­lau­fen­den Gedan­ken­gut zu ver­mei­den. So das

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Unterstützungseinsätze der Bundespolizei - und die Informationsrechte einer Bundestagsfraktion

Unter­stüt­zungs­ein­sät­ze der Bun­des­po­li­zei – und die Infor­ma­ti­ons­rech­te einer Bun­des­tags­frak­ti­on

Das aus Art. 38 Abs. 1 Satz 2 und Art.20 Abs. 2 Satz 2 GG fol­gen­de Fra­ge- und Infor­ma­ti­ons­recht des Deut­schen Bun­des­ta­ges, sei­ner Abge­ord­ne­ten und Frak­tio­nen gegen­über der Bun­des­re­gie­rung bezieht sich hin­sicht­lich der Unter­stüt­zungs­ein­sät­ze der Bun­des­po­li­zei nach Art. 35 Abs. 2 Satz 1 GG nur auf Umstän­de, die nach der im Grund­ge­setz ange­leg­ten und im Gesetz

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Abschiebung aus dem grenznahen Raum

Abschie­bung aus dem grenz­na­hen Raum

Gemäß § 71 Abs. 3 Nr. 1a und b Auf­en­thG in der Fas­sung vom 22.11.2011 ist die Bun­des­po­li­zei für Abschie­bun­gen zustän­dig, sofern der uner­laubt ein­ge­reis­te Aus­län­der im grenz­na­hen Raum (inner­halb von 30 km Ent­fer­nung von der Gren­ze) auf­ge­grif­fen wird; eines unmit­tel­ba­ren zeit­li­chen Zusam­men­hangs mit der uner­laub­ten Ein­rei­se bedarf es nicht mehr . Aller­dings

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Der Bundespolizist an der Deutschen Botschaft in Bagdad

Der Bun­des­po­li­zist an der Deut­schen Bot­schaft in Bag­dad

Ein Beam­ter der Bun­des­po­li­zei, der an das Aus­wär­ti­ge Amt abge­ord­net und der Deut­schen Bot­schaft in Bag­dad als Per­so­nen­schüt­zer zuge­teilt wird, leis­tet wäh­rend der über sei­ne regu­lä­re Arbeits­zeit und fest­ge­setz­te Mehr­ar­beit hin­aus­ge­hen­den Anwe­sen­heits­zei­ten auf dem Bot­schafts­ge­län­de nicht allein des­halb Bereit­schafts­dienst, weil es ihm aus Grün­den der Für­sor­ge nach § 13 Abs.

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Die Bundespolizei - und der Bahnhofsvorplatz

Die Bun­des­po­li­zei – und der Bahn­hofs­vor­platz

Die Bun­des­po­li­zei hat die Auf­ga­be, auf dem Gebiet der Bahn­an­la­gen der Eisen­bah­nen des Bun­des Gefah­ren für die öffent­li­che Sicher­heit oder Ord­nung abzu­weh­ren (§ 3 Abs. 1 BPolG). Maß­geb­lich für die Bestim­mung des Begriffs "Bahn­an­la­ge" ist die Eisen­­­bahn-Bau- und Betriebs­ord­nung (EBO). Als "Anla­gen einer Eisen­bahn, die das Be- und Ent­la­den sowie den Zu-

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Tätowierung als Einstellungshindernis

Täto­wie­rung als Ein­stel­lungs­hin­der­nis

Ein gene­rel­les Ver­bot jeg­li­cher sicht­ba­ren Täto­wie­rung bei einem Bewer­ber für den Dienst bei der Bun­des­po­li­zei lässt sich nicht mehr recht­fer­ti­gen. Aber Täto­wie­run­gen mit einem nicht akzep­ta­blen Inhalt, die gewalt­ver­herr­li­chend, sexis­tisch oder all­ge­mein die Men­schen­wür­de ver­let­zend sind, oder Sym­bo­le auf­wei­sen, die einen Bezug zu extre­men poli­ti­schen Auf­fas­sun­gen her­stel­len, sind abso­lu­te Ein­stel­lungs­hin­der­nis­se.

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Die Bundespolizei auf dem Bahnhofsvorplatz

Die Bun­des­po­li­zei auf dem Bahn­hofs­vor­platz

Der Begriff der Bahn­an­la­ge erfasst nicht auch den Bahn­hofs­vor­platz. Die Bun­des­po­li­zei ist daher regel­mä­ßig nicht zum Ein­schrei­ten auf Bahn­hofs­vor­plät­zen befugt. So ent­schied jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig, dass kei­ne Zustän­dig­keit der Bun­des­po­li­zei zur Aus­weis­kon­trol­le auf dem Bahn­hofs­vor­platz von Trier besteht. Gegen­stand des Rechts­streits war die Recht­mä­ßig­keit eines Poli­zei­ein­sat­zes auf dem

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Unwirksame Heil­für­sor­ge­vor­schrif­ten für die Bun­des­po­li­zei

Unwirk­sa­me Heil­für­sor­ge­vor­schrif­ten für die Bun­des­po­li­zei

Die Heil­für­sor­ge­vor­schrif­ten für die Bun­des­po­li­zei ge­nü­gen nicht den An­for­de­run­gen des ver­fas­sungs­recht­li­chen Ge­set­zes­vor­be­halts. Der par­la­men­ta­ri­sche Ge­setz­ge­ber muss zu­min­dest die tra­gen­den Struk­tur­prin­zi­pi­en und die we­sent­li­chen Ein­schrän­kun­gen des Heil­für­sor­ge­rechts selbst re­geln. Für eine Über­gangs­zeit sind die Heil­für­sor­ge­vor­schrif­ten wei­ter an­zu­wen­den, so­weit sie nicht aus an­de­ren Grün­den gegen hö­her­ran­gi­ges Recht ver­sto­ßen. Die Heil­für­sor­ge­vor­schrif­ten für die

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Das Heilfürsorgerecht der Bundespolizei

Das Heil­für­sor­ge­recht der Bun­des­po­li­zei

Das Heil­für­sor­ge­recht der Bun­des­po­li­zei bedarf einer gesetz­li­cher Grund­la­ge. Wie das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig jetzt ent­schie­den hat,besteht der­zeit für die Rechts­an­sprü­che der Poli­zei­voll­zugs­be­am­ten des Bun­des im Kran­k­heits- und Pfle­ge­fall (Heil­für­sor­gean­sprü­che) kei­ne aus­rei­chen­de gesetz­li­che Grund­la­ge. Die bis­he­ri­ge Pra­xis, die Heil­für­sor­ge­leis­tun­gen im Wesent­li­chen auf Grund von Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten – den Heil­für­sor­ge­vor­schrif­ten für die Bun­des­po­li­zei

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Wenn ein Rentner bei Jugendlichen steht...

Wenn ein Rent­ner bei Jugend­li­chen steht…

Die Iden­ti­täts­fest­stel­lung durch die Bun­des­po­li­zei auf einem Bahn­hofs­vor­platz ist recht­mä­ßig, da die Abwehr von Gefah­ren auf dem Gebiet der Bahn­an­la­gen der Eisen­bah­nen des Bun­des zu den Auf­ga­ben der Bun­des­po­li­zei zählt. Bei einem grö­ße­ren Platz gehört der Bereich des Bahn­hofs­vor­plat­zes zu den Bahn­an­la­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz auf

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Ausweiskontrolle wegen dunkler Hautfarbe

Aus­weis­kon­trol­le wegen dunk­ler Haut­far­be

Ein an einen dun­kel­häu­ti­gen Bahn­fah­rer gerich­te­te Aus­weis­ver­lan­gen von Beam­ten der Bun­des­po­li­zei ist dann rechts­wid­rig, wenn die Haut­far­be einer Per­son das aus­schlag­ge­ben­de Kri­te­ri­um für die Aus­weis­kon­trol­le gewe­sen ist. Mit die­sem Hin­weis hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz nach Been­di­gung der Beweis­auf­nah­me die Ver­tre­ter der Bun­des­po­li­zei dazu bewe­gen kön­nen, sich bei dem Klä­ger in

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Zugkontrolle durch Bundespolizei

Zug­kon­trol­le durch Bun­des­po­li­zei

Eine ver­dachts­un­ab­hän­gi­ge Iden­ti­täts­fest­stel­lung von Zug­rei­sen­den als Stich­pro­ben­kon­trol­len, bei der die Aus­wahl der anzu­spre­chen­den Per­so­nen von der Bun­des­po­li­zei auch nach dem äuße­ren Erschei­nungs­bild vor­ge­nom­men wird, ist jeden­falls auf den Bahn­stre­cken recht­mä­ßig, die Aus­län­dern zur uner­laub­ten Ein­rei­se oder zu Ver­stö­ßen gegen das Auf­ent­halts­ge­setz die­nen. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Koblenz in dem

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Zurückschiebung durch die Bundespolizei

Zurück­schie­bung durch die Bun­des­po­li­zei

Eine in die Zustän­dig­keit der Bun­des­po­li­zei fal­len­de Zurück­schie­bung an der Gren­ze ist nur gege­ben, wenn der Aus­län­der in unmit­tel­ba­rem zeit­li­chem Zusam­men­hang mit sei­ner uner­laub­ten Ein­rei­se im Grenz­ge­biet ange­trof­fen wird. Eine recht­mä­ßi­ge Haft­an­ord­nung setzt nach § 417 Abs. 1 FamFG einen ord­nungs­ge­mä­ßen Antrag durch die zustän­di­ge Behör­de vor­aus. Das Vor­lie­gen eines wirk­sa­men

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Dopingvorwürfe und Spitzensportlerförderung der Bundespolizei

Doping­vor­wür­fe und Spit­zen­sport­ler­för­de­rung der Bun­des­po­li­zei

Die Eis­schnell­läu­fe­rin Clau­dia Pech­stein hat kei­nen Anspruch dar­auf, wei­ter in der Spit­zen­för­de­rung der Bun­des­po­li­zei zu blei­ben. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin hat einen ent­spre­chen­den Eil­an­trag der Eis­schnell­läu­fe­rin zurück­ge­wie­sen. Pech­stein steht seit 1993 im Dienst des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums des Innern, zuletzt im Rang einer Poli­zei­haupt­meis­te­rin. Bis Novem­ber 2009 war sie als "Poli­zei­voll­zugs­be­am­tin (zugleich Spit­zen­sport­le­rin)"

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Stellenzulage für fliegendes Personal bei der Bundespolizei

Stel­len­zu­la­ge für flie­gen­des Per­so­nal bei der Bun­des­po­li­zei

Sons­ti­ge stän­di­ge Luft­fahr­zeug­be­sat­zungs­an­ge­hö­ri­ge im Sin­ne der Nr. 6 Abs. 1 Satz 1 Buchst. c der Vor­be­mer­kun­gen zu den Besol­dungs­ord­nun­gen A und B sind Sol­da­ten oder Beam­te, die wie der Luft­fahr­zeug­füh­rer zur Stan­dard­be­sat­zung eines Luft­fahr­zeugs gehö­ren. Gegen­stand des hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Revi­si­ons­ver­fah­rens war die Fra­ge, ob dem Klä­ger, der in Hub­schrau­bern der Bun­des­po­li­zei als Wär­­me­­bild- und

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Bundespolizeiinspektion ist keine Behörde

Bun­des­po­li­zei­in­spek­ti­on ist kei­ne Behör­de

Die Bun­des­po­li­zei­in­spek­tio­nen sind kei­ne Behör­den, stell­te jetzt der Bun­des­ge­richts­hof fest. Der Begriff der Behör­de ist in allen gesetz­li­chen Vor­schrif­ten in einem ein­heit­li­chen Sinn auf­zu­fas­sen, und zwar im Sinn des Staats- und Ver­wal­tungs­rechts . Danach ist eine Behör­de eine in den Orga­nis­mus der Staats­ver­wal­tung ein­ge­ord­ne­te, orga­ni­sa­to­ri­sche Ein­heit von Per­so­nen und säch­li­chen

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Der Schlaf eines Streifenpolizisten

Der Schlaf eines Strei­fen­po­li­zis­ten

Der Schlaf eines Bun­des­po­li­zis­ten im Strei­fen­dienst ver­letzt die Kern­pflicht eines Kon­­troll-/ Strei­fen­be­am­ten und recht­fer­tigt einen dis­zi­pli­na­ri­schen Ver­weis. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt die Dis­zi­pli­nar­kam­mer beim Ver­wal­tungs­ge­richt Wies­ba­den, die für alle Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren von Bun­des­be­am­ten mit Dienst­sitz im Land Hes­sen zustän­dig ist, die Kla­ge eines Poli­zei­ober­meis­ters der Bun­des­po­li­zei abge­wie­sen, mit der er

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Dienstkleidung für die bundespolizeieigenen Luftsicherheitsassistenten

Dienst­klei­dung für die bun­des­po­li­zei­ei­ge­nen Luft­si­cher­heits­as­sis­ten­ten

Nach dem Erlass des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums des Inne­ren vom 06.09.1993 über die Dienst­klei­dung der Poli­zei­voll­zugs­be­am­ten m. D. steht den bun­des­po­li­zei­ei­ge­nen Luftsicherheitsassistenten/​Fluggastkontrolleuren die Zah­lung der monat­li­chen Instan­d­hal­­tungs- und Unter­halts­pau­scha­le für die Rei­ni­gung der Dienst­klei­dung zu. Die­se Pau­scha­le ist eine Aus­gleichs­leis­tung für die gewöhn­li­che Rei­ni­gung der Dienst­klei­dung und kann des­halb nicht mit der

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