Deutscher Bundestag

Organ­streit­ver­fah­ren um den Bun­des­tags­vi­ze­prä­si­den­ten – und kei­ne einst­wei­li­ge Anordnung

Nach § 32 Abs. 1 BVerfGG kann das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt im Streit­fall einen Zustand durch einst­wei­li­ge Anord­nung vor­läu­fig regeln, wenn dies zur Abwehr schwe­rer Nach­tei­le, zur Ver­hin­de­rung dro­hen­der Gewalt oder aus einem ande­ren wich­ti­gen Grund zum gemei­nen Wohl drin­gend gebo­ten ist. Bei der Prü­fung, ob die Vor­aus­set­zun­gen des § 32 Abs. 1 BVerfGG gegeben

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Bundestagswahl

Über­hang­man­da­te bei der Bun­des­tags­wahl – und das 25. Bundeswahlgesetzänderungsgesetz

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat einen Antrag auf Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung von 216 Mit­glie­dern des Deut­schen Bun­des­ta­ges aus den Frak­tio­nen BÜNDNIS 90/​DIE GRÜNEN, DIE LINKE und FDP abge­lehnt, mit dem die­se errei­chen woll­ten, dass Art. 1 Nr. 3 bis 5 des Fünf­und­zwan­zigs­ten Geset­zes zur Ände­rung des Bun­des­wahl­ge­set­zes (BWahl­GÄndG) bei der Wahl zum 20. Deutschen

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Deutscher Bundestag

Der Deut­sche Bun­des­tag – und die Wahl sei­nes (Vize-)Präsidenten

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat einen Antrag des AfD-Bun­­­des­­tags­­a­b­­ge­or­d­­ne­­ten Fabi­an Jaco­bi auf Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung abge­lehnt, der die Fra­ge betrifft, ob Art. 38 Abs. 1 Satz 2 GG einem Abge­ord­ne­ten das Recht ver­leiht, jeden­falls ab dem zwei­ten Wahl­gang einen eige­nen Kan­di­da­ten für das Amt eines Stell­ver­tre­ters des Bun­des­tags­prä­si­den­ten vor­zu­schla­gen und über die­sen Vorschlag

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Wirecard

Abschluss­be­rich­te par­la­men­ta­ri­scher Unter­su­chungs­aus­schüs­se – der Fall Wirecard

Der Abschluss­be­richt eines Unter­su­chungs­aus­schus­ses des Deut­schen Bun­des­ta­ges ist der ver­wal­tungs­ge­richt­li­chen Kon­trol­le ent­zo­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg eine ent­spre­chen­de Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin zum Abschluss­be­richt des 3. Unter­su­chungs­aus­schus­ses der 19. Wahl­pe­ri­ode des Deut­schen Bun­des­ta­ges – dem sog. „Wirecard“-Untersuchungsausschuss – bestä­tigt. Der Antrag­stel­ler, ein ehe­ma­li­ger Bilanz­prü­fer des Wirecard-Konzerns,

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Frankfurt Skyline

Die insol­ven­te Akti­en­ge­sell­schaft – und die Schwei­ge­pflicht des Wirtschaftsprüfers

Grund­sätz­lich sind die­je­ni­gen Per­so­nen dazu befugt, einen Berufs­ge­heim­nis­trä­ger von sei­ner Ver­schwie­gen­heits­pflicht zu ent­bin­den, die zu jenem in einer geschütz­ten Ver­trau­ens­be­zie­hung ste­hen. Hier­un­ter fal­len im Rah­men eines Man­dats­ver­hält­nis­ses mit einem Wirt­schafts­prü­fer regel­mä­ßig nur der oder die Auf­trag­ge­ber. Für eine juris­ti­sche Per­son kön­nen die­je­ni­gen die Ent­bin­dungs­er­klä­rung abge­ben, die zu ihrer Ver­tre­tung zum

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Deutscher Bundestag

Die Schwei­ge­pflicht des Wirt­schafts­prü­fers – und die Ent­bin­dung durch den Insolvenzverwalter

Die vom Insol­venz­ver­wal­ter der Wire­card AG aus­ge­spro­che­nen Ent­bin­dun­gen der Abschluss­prü­fer von der Schwei­ge­pflicht gegen­über dem Wire­­­card-Unter­­su­chungs­­aus­­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges sind wirk­sam. Der 3. Unter­su­chungs­aus­schuss der 19. Wahl­pe­ri­ode des Deut­schen Bun­des­ta­ges („Wire­­­card-Unter­­su­chungs­­aus­­schuss“) ver­häng­te gegen drei Zeu­gen ein Ord­nungs­geld. Die­se hat­ten ihr Zeug­nis vor dem Unter­su­chungs­aus­schuss zu den Kom­plex „Wire­card“ betref­fen­den Fragen

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Reichtstagsgebäude

Der Amri-Unter­su­chungs­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges – und der gehei­me V‑Mann-Füh­rer

Die par­la­men­ta­ri­sche Kon­trol­le der Nach­rich­ten­diens­te ist ange­sichts ihrer in der Regel ver­deck­ten Arbeits­wei­se und des damit ver­bun­de­nen Risi­kos von Miss­stän­den von her­vor­ra­gen­der Bedeu­tung. Dies gilt grund­sätz­lich auch im Hin­blick auf den Ein­satz von V‑Personen. Die Bun­des­re­gie­rung kann eine Mit­wir­kung an der Ver­neh­mung eines V‑Per­­son-Füh­­rers im Unter­su­chungs­aus­schuss unab­hän­gig von einer konkreten

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Reichstagsgebäude

Mas­ken­pflicht im Bun­des­tag – auch für die Mit­ar­bei­ter der AfD-Fraktion

Die Ver­pflich­tung, im Deut­schen Bun­des­tag eine Mund-Nasen-Bede­­ckung zu tra­gen, ist nach einer Eil­ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin recht­mä­ßig. Mit All­ge­mein­ver­fü­gung vom 05.10.2020 ord­ne­te der Prä­si­dent des Deut­schen Bun­des­ta­ges unter Anord­nung sofor­ti­ger Voll­zie­hung das Tra­gen einer Mund-Nasen-Bede­­ckung in den Gebäu­den des Bun­des­ta­ges an. Hier­ge­gen wand­ten sich neun Mit­ar­bei­ter der AfD-Frak­­ti­on. Das Verwaltungsgericht

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Deutscher Bundestag

Die Bun­des­tags­po­li­zei – und das Abgeordnetenbüro

Der Prä­si­dent des Deut­schen Bun­des­ta­ges hat, wie jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ent­schied, einen Abge­ord­ne­ten in sei­nem Recht aus Arti­kel 38 Absatz 1 Satz 2 des Grund­ge­set­zes dadurch ver­letzt, dass die Poli­zei beim Deut­schen Bun­des­tag sei­ne Abge­ord­ne­ten­räu­me betre­ten hat. Anläss­lich eines Staats­be­suchs des tür­ki­schen Staats­prä­si­den­ten hat­ten die Beam­ten dort ange­brach­te Pla­ka­tie­run­gen mit Zei­chen der kurdischen

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Berlin Bundestag

Bun­des­tags-Rechts­aus­schluss – und die Abbe­ru­fung sei­nes Vorsitzenden

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat einen Eil­an­trag der AfD-Frak­­ti­on im Deut­schen Bun­des­tag abge­lehnt, die bean­tragt hat­te, mit­tels einst­wei­li­ger Anord­nung zu ermög­li­chen, dass der von ihr ent­sand­te Abge­ord­ne­te Brand­ner sei­ne Rech­te und Pflich­ten als Vor­sit­zen­der des Aus­schus­ses für Recht und Ver­brau­cher­schutz des Deut­schen Bun­des­ta­ges (Rechts­aus­schuss) vor­über­ge­hend wie­der effek­tiv wahr­neh­men kann, nach­dem die­ser zuvor

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Karls­ru­he und der Anti-IS-Ein­satz der Bundeswehr

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat einen Antrag der Frak­ti­on DIE LINKE im Deut­schen Bun­des­tag als unzu­läs­sig ver­wor­fen, mit dem die­se im Wege des Organ­streit­ver­fah­rens die Fest­stel­lung begehrt hat­te, dass Bun­des­re­gie­rung und Bun­des­tag die Rech­te des Deut­schen Bun­des­ta­ges aus Art. 24 Abs. 2 in Ver­bin­dung mit Art. 59 Abs. 2 Satz 1 GG durch die Beschlussfassung

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Deutscher Bundestag

Das Organ­streit­ver­fah­ren eines Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten – und die Fra­ge des Rechtsschutzbedürfnisses

Das Rechts­schutz­be­dürf­nis für ein Organ­streit­ver­fah­ren kann feh­len, wenn ein MdB völ­lig untä­tig geblie­ben ist, obwohl er in der Lage gewe­sen wäre, die gerüg­te Rechts­ver­let­zung durch eige­nes Han­deln recht­zei­tig zu ver­mei­den. Zwar soll einem MdB nicht unter pau­scha­lem Hin­weis auf all­ge­mei­ne poli­ti­sche Hand­lungs­al­ter­na­ti­ven der Zugang zu einem ver­fas­sungs­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren abge­schnit­ten werden.

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Reichtstagsgebäude

Der ver­wei­ger­te nächt­li­che Hammelsprung

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat einen Antrag der AfD-Bun­­­des­­tags­­­frak­­ti­on auf Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung abge­lehnt. Der Antrag war dar­auf gerich­tet, dem Bun­des­prä­si­den­ten bis auf Wei­te­res zu unter­sa­gen, drei durch den Bun­des­tag beschlos­se­ne Geset­ze gegen­zu­zeich­nen, aus­zu­fer­ti­gen und im Bun­des­ge­setz­blatt zu ver­kün­den. Bei der Abstim­mung über die ent­spre­chen­den Anträ­ge gegen 1:27 Uhr mor­gens hatte

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Beweis­auf­nah­me durch den Bundestags-Untersuchungsausschuss

Der Bun­des­ge­richts­hof hat fest­ge­stellt, dass der Unter­su­chungs­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges über den Ter­ror­an­schlag am Breit­scheid­platz ver­pflich­tet ist, von der Bun­des­re­gie­rung auch die­je­ni­gen Akten der Geheim­diens­te bei­zu­zie­hen, die die­se bereits dem Par­la­men­ta­ri­schen Kon­troll­gre­mi­um zur Ver­fü­gung gestellt hat­te. Die­ser Ent­schei­dung vor­aus­ge­gan­gen war ein Streit zwi­schen einer Min­der­heit des Aus­schus­ses, die die Beweiserhebung

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Immu­ni­täts­an­ge­le­gen­hei­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges – und der Aus­kunfts­an­spruch der Presse

Der Deut­sche Bun­des­tag muss einem Jour­na­lis­ten kei­ne Aus­kunft zu Immu­ni­täts­an­ge­le­gen­hei­ten geben. Das hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig heu­te ent­schie­den. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall bean­trag­te ein Redak­teur einer Tages­zei­tung die Ertei­lung von Aus­künf­ten zu Immu­ni­täts­an­ge­le­gen­hei­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges. Das der Kla­ge statt­ge­ben­de Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin hat das

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Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­gen – und die Aus­kunfts­pflicht der Bundesregierung

Die Bun­des­re­gie­rung hat ihrer Ant­wort­pflicht bei der Beant­wor­tung von Anfra­gen zur Deut­schen Bahn AG und zur Finanz­markt­auf­sicht nicht genügt und hier­durch Rech­te der anfra­gen­den Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten und des Deut­schen Bun­des­ta­ges ver­letzt. Dies hat jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in einem Organ­streit­ver­fah­ren fest­ge­stellt, in dem die Bun­des­re­gie­rung Fra­gen zu Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen der Bun­des­re­gie­rung und

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Die ver­meint­lich unricht beant­wor­te par­la­men­ta­ri­sche Anfrage

Das Rechts­schutz­be­dürf­nis im Organ­streit­ver­fah­ren setzt das Bestehen eines für den Antrags­geg­ner erkenn­ba­ren Kon­flikts vor­aus. Daher trifft bei (ver­meint­lich oder tat­säch­lich) unrich­tig beant­wor­te­ten par­la­men­ta­ri­schen Fra­gen den Antrag­stel­ler vor Ein­lei­tung des Organ­streit­ver­fah­rens eine Kon­fron­ta­ti­ons­ob­lie­gen­heit. Er muss der Bun­des­re­gie­rung durch den Hin­weis auf die (mut­maß­li­che) Unrich­tig­keit der Ant­wort die Mög­lich­keit geben, die Sach-

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Der Ver­mitt­lungs­aus­schuss – und sei­ne Kom­pe­ten­zen im Gesetzgebungsverfahren

Die ver­fas­sungs­recht­li­chen Maß­stä­be für die Kom­pe­ten­zen des Ver­mitt­lungs­aus­schus­ses erge­ben sich aus Art.20 Abs. 2, Art. 38 Abs. 1 Satz 2, Art. 42 Abs. 1 Satz 1 und Art. 76 Abs. 1 GG. Die Kom­pe­ten­zen des Ver­mitt­lungs­aus­schus­ses und ihre Gren­zen sind in der Ver­fas­sung nicht aus­drück­lich gere­gelt. Sie erge­ben sich aber aus sei­ner Funk­ti­on und

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Der untä­ti­ge Bundestagsausschuss

Gemäß § 64 Abs. 1 BVerfGG ist ein Antrag im Organ­streit­ver­fah­ren nur zuläs­sig, wenn der Antrag­stel­ler gel­tend macht, dass er oder das Organ, dem er ange­hört, durch eine Maß­nah­me oder Unter­las­sung des Antrags­geg­ners in sei­nen ihm durch das Grund­ge­setz über­tra­ge­nen Rech­ten und Pflich­ten ver­letzt oder unmit­tel­bar gefähr­det ist. Der Organ­streit dient maßgeblich

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Par­la­men­ta­ri­scher Unter­su­chungs­aus­schuss – und die Beweis­an­trags­recht der Ausschussminderheit

Der Min­der­heit eines par­la­men­ta­ri­schen Unter­su­chungs­aus­schus­ses kom­men im Ver­fah­ren nach § 17 Abs. 2 und 4 PUAG nur dann eige­ne Rech­te zu, wenn sie ent­spre­chend Art. 44 Abs. 1 Satz 1 GG min­des­tens ein Vier­tel der Mit­glie­der des Bun­des­tags reprä­sen­tiert. Die­se Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs, die die ent­spre­chen­den Rech­te der Min­der­heits­frak­tio­nen in einem Unter­su­chungs­aus­schuss auf Null

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Peti­tio­nen – und ihre Ver­öf­fent­li­chung auf der Inter­net­sei­te des Bundestags

Ein Petent hat kei­nen Anspruch auf die Ver­öf­fent­li­chung sei­ner Peti­ti­on auf der Inter­net­sei­te des Peti­ti­ons­aus­schus­ses des Deut­schen Bun­des­tags. Der Peti­ti­ons­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­tags ent­schei­det ohne Bin­dun­gen an sub­jek­ti­ve Rech­te der Peten­ten dar­über, ob Peti­tio­nen auf sei­ner Inter­net­sei­te „epe­ti­tio­nen“ ver­öf­fent­licht wer­den. Dies hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig heu­te ent­schie­den. Der Petitionsausschuss

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Kei­ne Snow­den-Ver­neh­mung im NSA-Untersuchungsausschuss

Eine Ver­neh­mung von Edward Snow­den im NSA-Unter­­su­chungs­­aus­­schuss des Deut­schen Bun­des­ta­ges dürf­te es nicht geben. Der Bun­des­ge­richts­hof hat den dar­auf abzie­len­den Antrag der Oppo­si­ti­ons­mit­glie­der im NSA-Unter­­su­chungs­­aus­­schuss zurück­ge­wie­sen. Die aus zwei Abge­ord­ne­ten bestehen­de und die Frak­tio­nen Die Lin­ke und Bünd­nis 90/​Die Grü­nen reprä­sen­tie­ren­de Min­der­heit des NSA-Unter­­su­chungs­­aus­­schus­­ses erstrebt die Umset­zung eines im Untersuchungsausschuss

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Der NSA-Unter­su­chungs­aus­schuss – und viel­leicht doch kei­ne Snowden-Vernehmung

Der 3. Straf­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs hat als Beschwer­de­se­nat die Voll­zie­hung einer Ent­schei­dung der Ermitt­lungs­rich­te­rin des Bun­des­ge­richts­hofs betref­fend die Vor­be­rei­tung der Ver­neh­mung des Zeu­gen Edward Snow­den im „NSA-Unter­­su­chungs­­aus­­schuss“ des Deut­schen Bun­des­ta­ges bis zur Ent­schei­dung in der Haupt­sa­che aus­ge­setzt. Mit dem ange­foch­te­nen Beschluss hat die Ermitt­lungs­rich­te­rin des Bun­des­ge­richts­hofs auf den Antrag einer

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Karls­ru­he – und die Arme­ni­en-Reso­lu­ti­on des Bundestages

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen die Ver­ab­schie­dung der „Arme­­ni­en-Reso­lu­­ti­on“ als unzu­läs­sig ange­se­hen und daher nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Sie ist unzu­läs­sig, da der Beschwer­de­füh­rer die Mög­lich­keit einer Ver­let­zung sei­ner Grund­rech­te oder grund­rechts­glei­chen Rech­te nicht aus­rei­chend dar­ge­legt hat und im Übri­gen eine sol­che auch nicht ersicht­lich ist. Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, Beschluss vom 7.

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Der NSA-Unter­su­chungs­aus­schuss – und die Snowden-Vernehmung

Bun­des­ge­richts­hof hat den 1. Unter­su­chungs­aus­schuss („NSA-Unter­­su­chungs­­aus­­schuss“) des Deut­schen Bun­des­ta­ges zum Amts­hil­fe­er­su­chen an die Bun­des­re­gie­rung ver­pflich­tet. Die Abge­ord­ne­ten Dr. Kon­stan­tin von Notz (Frak­ti­on Bünd­nis 90/​Die Grü­nen) und Mar­ti­na Ren­ner (Frak­ti­on Die Lin­ke) hat­ten als Min­der­heit von einem Vier­tel der Mit­glie­der des „NSA-Unter­­su­chungs­­aus­­schus­­ses“ bei dem Ermitt­lungs­rich­ter des Bun­des­ge­richts­hofs gemäß § 17 Abs.

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NSA-Selek­to­ren­lis­te – nicht für den Untersuchungsausschuss

Die Bun­des­re­gie­rung muss die NSA-Sele­k­­to­­ren­­lis­­ten nicht an den NSA-Unter­­su­chungs­­aus­­schuss her­aus­ge­ben. Nach Ansicht des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts umfasst das Beweis­erhe­bungs­recht des Unter­su­chungs­aus­schus­ses dem Grun­de nach zwar auch die NSA-Sele­k­­to­­ren­­lis­­ten. Die Selek­to­ren­lis­ten berüh­ren aber zugleich Geheim­hal­tungs­in­ter­es­sen der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Ame­ri­ka und unter­lie­gen des­halb nicht der aus­schließ­li­chen Ver­fü­gungs­be­fug­nis der Bun­des­re­gie­rung. Eine Her­aus­ga­be unter Missachtung

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