Cash-Pooling - und die gewerbesteuerrechtliche Hinzurechnung der Schuldzinsen

Cash-Poo­ling – und die gewer­be­steu­er­recht­li­che Hin­zu­rech­nung der Schuldzinsen

Die Grund­sät­ze einer aus­nahms­wei­se zuläs­si­gen Sal­die­rung von Zins­auf­wen­dun­gen bei wech­sel­sei­tig gewähr­ten Dar­le­hen gel­ten bei der Ermitt­lung des Gewer­be­steu­er­mess­be­tra­ges auch für Dar­le­hen inner­halb eines Cash-Pools. Die viel­fäl­ti­gen wech­sel­sei­ti­gen Schuld­ver­hält­nis­se inner­halb eines Cash-Pools sind im Fal­le der Sal­die­rung bank­ar­beits­täg­lich zusam­men­zu­fas­sen und fort­zu­schrei­ben. Nur der für einen dann gege­be­nen­falls ver­blei­ben­den Schuld­sal­do ent­ste­hen­de Zins

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Bundesfinanzhof

Schuld­zin­sen in einem Cash-Pool

Wer einen als Dar­le­hen emp­fan­ge­nen Geld­be­trag nicht dazu nutzt, Auf­wen­dun­gen im Zusam­men­hang mit sei­ner Ver­mie­tungs­tä­tig­keit zu beglei­chen, son­dern ihn in einen Cash-Pool ein­bringt, aus dem her­aus er spä­ter sei­ne Kos­ten bestrei­tet, kann nach einem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs Schuld­zin­sen aus die­sem Dar­le­hen nicht als Wer­bungs­kos­ten von sei­nen Ein­nah­men aus Ver­mie­tung abziehen.

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