Der wiederverheiratete Chefarzt - und das katholische Krankenhaus

Der wie­der­ver­hei­ra­te­te Chef­arzt – und das katho­li­sche Kran­ken­haus

Die Pos­se um die Kün­di­gung eines wie­der­ver­hei­ra­te­ten Chef­arz­tes eines katho­li­schen Kran­ken­hau­ses wird nun als fünf­tes Gericht – nach Arbeits­ge­richt, Lan­des­ar­beits­ge­richt Düs­sel­dorf, Bun­des­ar­beits­ge­richt, Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt und der­zeit wie­der das Bun­des­ar­beits­ge­richt – auch den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on beschäf­ti­gen, den das Bun­des­ar­beits­ge­richts im zwei­ten Rechts­durch­gang nun­mehr zur Vor­ab­ent­schei­dung ange­ru­fen hat: Der Gerichts­hof der

Lesen
Auch ein Chefarzt darf nicht neu heiraten - Loyalitätspflichten in kirchlichen Arbeitsverhältnissen

Auch ein Chef­arzt darf nicht neu hei­ra­ten – Loya­li­täts­pflich­ten in kirch­li­chen Arbeits­ver­hält­nis­sen

Ver­trag­lich ver­ein­bar­te Loya­li­täts­ob­lie­gen­hei­ten in kirch­li­chen Arbeits­ver­hält­nis­sen unter­lie­gen wei­ter­hin nur ein­ge­schränk­ter Über­prü­fung durch die staat­li­chen Gerich­te. Dies beton­te jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt und hob eine anders­lau­ten­de Ent­schei­dung des Bun­des­ar­beits­ge­richts auf, das die Kün­di­gung eines Chef­arz­tes im Kran­ken­haus eines katho­li­schen Trä­gers nach des­sen Wie­der­ver­hei­ra­tung für unwirk­sam erklärt hat­te. Soweit sich die Schutz­be­rei­che der

Lesen
Änderungskündigung eines Chefarzt-Dienstvertrages

Ände­rungs­kün­di­gung eines Chef­arzt-Dienst­ver­tra­ges

Wird ein Kran­ken­haus in den Kran­ken­haus­plan des Lan­des Baden-Wür­t­­te­m­berg auf­ge­nom­men, ist der Trä­ger ver­pflich­tet, ent­spre­chend den Rege­lun­gen der §§ 34 ff. LKHG eine Betei­li­gung der nach­ge­ord­ne­ten ärzt­li­chen Mit­ar­bei­ter an den Hono­rar­ein­nah­men der liqui­da­ti­ons­be­rech­tig­ten lei­ten­den Ärz­te sicher­zu­stel­len, soweit die­se Bestim­mun­gen auf das Kran­ken­haus Anwen­dung fin­den. Sieht der Arbeits­ver­trag eines liqui­da­ti­ons­be­rech­tig­ten lei­ten­den

Lesen
Der Chefarzt - und seine Nebentätigkeit als niedergelassener Vertragsarzt

Der Chef­arzt – und sei­ne Neben­tä­tig­keit als nie­der­ge­las­se­ner Ver­trags­arzt

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts kann ein bei einem Kran­ken­haus ange­stell­ter Chef­arzt (hier: Patho­lo­ge) unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen zusätz­lich als nie­der­ge­las­se­ner Ver­trags­arzt mit Kran­ken­haus­zu­las­sung tätig sein. Durch einen hier­zu geschlos­se­nen Koope­ra­­ti­ons- und Nut­zungs­ver­trag, der es dem Arzt ermög­licht, gegen eine Kos­ten­be­tei­li­gung Ein­rich­tun­gen, Arbeits­mit­tel und Per­so­nal des Kran­ken­hau­ses in Anspruch zu neh­men,

Lesen
Kein Personal für den Chefarzt

Kein Per­so­nal für den Chef­arzt

Die außer­or­dent­li­che Eigen­kün­di­gung eines lei­ten­den Kran­ken­haus­arz­tes kann begrün­det sein, wenn ihm der Kran­ken­haus­trä­ger ent­ge­gen sei­nen ver­trag­li­chen Ver­pflich­tun­gen trotz Abmah­nung kein aus­rei­chen­des nicht­ärzt­li­ches Per­so­nal zur Ver­fü­gung stellt. Inso­weit gel­ten die­sel­ben Grund­sät­ze wie bei einer außer­or­dent­li­chen Kün­di­gung des Arbeit­ge­bers . Nach § 626 Abs. 1 BGB kann ein Arbeits­ver­hält­nis aus wich­ti­gem Grund gekün­digt

Lesen
Chefarztbehandlung - und die Operation durch seinen Vertreter

Chef­arzt­be­hand­lung – und die Ope­ra­ti­on durch sei­nen Ver­tre­ter

Ver­ein­bart der Pati­ent vor einem geplan­ten Heil­ein­griff gegen zusätz­li­ches Hono­rar die Behand­lung durch den Chef­arzt der Kli­nik, so ist sei­ne Ein­wil­li­gungs­auf­klä­rung auf die Durch­füh­rung der Ope­ra­ti­on durch den Chef­arzt per­sön­lich beschränkt . Wird die Ope­ra­ti­on in einem sol­chen Fall durch einen, selbst vor­her nament­lich auf­ge­lis­te­ten Ver­tre­ter des Chef­arz­tes durch­ge­führt, so

Lesen