Urhe­ber­recht­li­cher Schutz eines Fußballspielplans

Der urhe­ber­recht­li­che Schutz eines Spiel­plans für Fuß­ball­be­geg­nun­gen ist dann nicht mög­lich, wenn bei der Erstel­lung von künst­le­ri­scher Frei­heit kei­ne Rede sein kann, da ledig­lich Regeln und Zwän­ge die Erstel­lung bestim­men. Eben­so­we­nig recht­fer­ti­gen eine umfas­sen­de Sach­kennt­nis und ein erheb­li­cher Zeit­auf­wand einen Urhe­ber­recht­schutz. So ent­schied jetzt der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on in

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Auto­mo­bil-Online­bör­se und die Datenbankrechte

Ver­viel­fäl­ti­gen meh­re­re Nut­zer nach Art und Umfang für sich genom­men jeweils unwe­sent­li­che Tei­le einer Daten­bank, die aber in ihrer Gesamt­heit einen nach Art oder Umfang wesent­li­chen Teil der Daten­bank bil­den, liegt ein Ein­griff in das aus­schließ­li­che Recht des Daten­bank­her­stel­lers aus § 87b Abs. 1 Satz 1 UrhG nur vor, wenn die­se Nutzer

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Das Urhe­ber­recht und der Datenbankschutz

Geben Drit­te über eine Ein­ga­be­mas­ke Daten in eine Daten­bank ein, sind die Kos­ten für die Soft­ware, mit der die Daten für Zwe­cke der Daten­bank erfasst und dar­ge­stellt wer­den, eine Inves­ti­ti­on im Sin­ne des § 87a Abs. 1 Satz 1 UrhG zur Beschaf­fung und Dar­stel­lung der Daten­bank­ele­men­te und kei­ne Kos­ten der Daten­er­zeu­gung. Entsprechendes

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AUTOBINGOOO – Der Schutz von Internet-Datenbanken

Der Ver­trei­ber einer Soft­ware, die in einem auto­ma­ti­sier­ten Ver­fah­ren Online-Auto­­mo­­bil­­bör­­sen in der Wei­se durch­sucht, dass der Soft­ware­nut­zer die Ver­kaufs­an­zei­gen ohne Besuch der ein­zel­nen Online-Auto­­mo­­bil­­bör­­sen nut­zen kann, ver­letzt nicht das Daten­bank­her­stel­ler­recht des Betrei­bers einer frei nutz­ba­ren Online-Auto­­mo­­bil­­bör­­se. Die Nut­zer ent­neh­men weder bei der ein­zel­nen Such­an­fra­ge noch in der kumu­la­ti­ven Wir­kung mehrerer

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Taschenrechner

Schutz von Datenbanken

Ein Daten­bank­her­stel­ler kann es drit­ten Per­so­nen ver­bie­ten, Ände­run­gen sei­ner Daten­bank in einem Daten­ab­gleich zu erfas­sen und für ein Wett­be­werbs­pro­dukt zu nut­zen. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall ver­treibt die Klä­ge­rin den elek­tro­ni­schen Zoll­ta­rif (EZT), der auf der Grund­la­ge der Daten­bank TARIC der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on die für die elek­tro­ni­sche Zollanmeldung

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